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Brief an den Bürgermeister betreff dem Beauftragten für Bodendenkmalpflege Fritz Soll sen. richtet 1982 eine Anfrage an den Bürgermeister von Oerlinghausen zur Einbindung des Beauftragten für Bodendenkmalpflege bei Sanierungsmaßnahmen. Er weist besonders auf den bevorstehenden Abbruch des historisch bedeutsamen Hauses Niedernstraße 2 (erwähnt 1525) hin. | |
Antwortschreiben auf die Anfrage vom 10.5.82 Bürgermeister Diekhof antwortet Fritz Soll sen. bezüglich der Bodendenkmalpflege. Er erläutert die laufende Inventarisation durch das Museum in Münster und stellt klar, dass das Haus Niedernstraße 2 nicht als Baudenkmal gelistet ist und für eine Neubebauung abgebrochen werden darf. | |
Das Landerhaus Fritz Soll sen. beschreibt 1984 die Baugeschichte des Landerhauses (Landerweg 2). Es entstand um 1820 durch Karl Berkemeier unter Verwendung von Fachwerkbalken des 1688 erbauten alten Pfarrhauses. Das Dokument erläutert zudem die Besitzverhältnisse seit 1752 und die ehemalige Brauerei. | |
Das Landerhaus in meiner Kindheit Ftritz Soll sen. beschreibt detailliert seine Kindheit im Landerhaus in Oerlinghausen. Er schildert die Wohnverhältnisse der Familien Berkemeier, Limberg und Hellmich, die bauliche Struktur mit Kellern und Brunnen sowie die hygienischen Anlagen und die Nutzung als Wursteküche und Schulersatzraum. | |
Brief von Steimeister an den Oerlinghauser Bürgermeister Steinmeister informiert Bürgermeister Reuter 1948 über die Besitzgeschichte des Hofes Menkhausen. Nach dem Konkurs der Familie Meier und des Kommerzienrats Brand erwarb die Firma Steinmeister und Wellensiek den Hof 1871 in einer Zwangsversteigerung. 1893 folgte die Erbteilung an Emil Steinmeister. | |
Chronologie zu Gut Menkhausen Das Dokument bietet eine Chronologie des Gutes Menkhausen basierend auf dem Nachlass August Reuters. Sie reicht von der ersten Erwähnung 1036 über spätmittelalterliche Rechtsgeschäfte der Amtsmeier bis hin zu Erbstreitigkeiten und wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Hofes im 17. Jahrhundert. | |
Menkhausen – Lipperreihe – 950 Jahre Der Text behandelt die 950-jährige gemeinsame Geschichte von Oerlinghausen, Menkhausen und Lipperreihe ausgehend von der Urkunde 1036. Erläutert werden administrative Änderungen wie die Landgemeindeordnung 1841, die Namensgebung Lipperreihe 1927 sowie frühe namentliche Erwähnungen von Einwohnern in Registern des 16./17. Jahrhunderts. | |
Gut Menkhausen Der Text beschreibt die Siedlungsgeschichte des Gutes Menkhausen von der Steinzeit bis zur Neuzeit. Er thematisiert die fränkische Landnahme, die Entwicklung des Meierhofes, historische Inschriften von 1596 sowie Grenzstreitigkeiten mit Asemissen und hebt die archäologische Bedeutung des Schopketals hervor. | |
Gehrenberg Nr. 1 August Reuter beschreibt die wechselvolle Geschichte des Hauses Gehrenberg Nr. 1 in Oerlinghausen. Erbaut 1774 als Pfarrhaus, beherbergte es bedeutende Theologen und Pädagogen, diente später dem Schmuggler Krome als Lager und wurde schließlich Standort der staatlichen Leinen-Legge und einer Zigarrenfabrik. | |
Stoppeler to Hörste 1409 erwähnt Der Text dokumentiert die Geschichte des Schapeler Hofes in der Stapelager Senne von der Gründung 1409 bis zum Abriss 1962. Er beschreibt das bäuerliche Leben, die Bienenzucht, den Übergang zum Truppenübungsplatz sowie die Zerstörung durch Militärbetrieb und Brände. | |
Die Geschichte des Hauses Steinbült 2 Werner Höltke dokumentiert die Geschichte des Hauses Steinbült 2 (Kolonat 48) in Oerlinghausen. Ursprünglich um 1730 als Kötterhaus des Meierhofes Menkhausen errichtet, wechselte es mehrfach den Besitzer, bis es 1900 wegen Baufälligkeit abgebrochen und durch einen Neubau von Karl Korte ersetzt wurde. | |
Der Stranghöners Hof Oerlinghausen Wilhelm-Friedrich Nedderhof beschreibt die Geschichte des Stranghöners Hofes (ehemals Niedernhof) in Oetenhausen. Er erläutert die Teilung des ursprünglichen Obernhof-Besitzes, die Besitzerwechsel von der Familie Nieder zu Stranghöner und die aufwendige Restaurierung des Fachwerkgebäudes durch die Familie Wiedemeier ab 1972. | |
Häuser mit Geschichte Die Dokumentation beschreibt historisch bedeutsame Gebäude in Oerlinghausen. Sie umfasst Details zu Steinmetzarbeiten, ehemaligen Brauereien, dem kaiserlichen Postamt, der Synagoge sowie bedeutenden Industriebauten des Leinenhandels und der Zigarrenfabrikation, ergänzt durch Informationen zu deren Erbauern und Nutzungen. | |
Abriss des ehemaligen Loewe-Druck-Gebäudes Der Text berichtet über Sicherungsmaßnahmen am Jugendzentrum nach dem Abriss des benachbarten Loewe-Druck-Gebäudes. Aufgrund witterungsbedingt brüchiger Außenwände wird eine Schutzwand errichtet, um die Sicherheit zu gewährleisten, während der Betrieb über einen Nebeneingang weiterläuft. | |
Die JZ-ler und die liebe Presse Der Verein Jugendzentrum Oerlinghausen e.V. reagiert mit einer Gegendarstellung auf Berichte der Neuen Westfälischen. Er stellt Sachverhalte zu Mietvertragsverhandlungen, der Finanzierung von Kulturarbeit durch den Kreis sowie die interne Vereinsarbeit und die problematische Heizsituation in den Räumen richtig. | |
JZ Müllerburg endgültig gestorben Die Arbeiterwohlfahrt lehnt den Verkauf der Müllerburg an die Stadt Oerlinghausen zur Nutzung als Jugendzentrum ab. Grund sind Widerstände von Anwohnern und Jugendlichen. Während die Politik nach Alternativen sucht, hofft der Verschönerungsverein auf eine kulturelle Nutzung des Gebäudes. | |
Niederschrift über die Aussprache im Jugendforum Die Niederschrift dokumentiert eine Aussprache im Jugendforum Oerlinghausen über die Zukunft des Jugendzentrums. Diskutiert werden die Renovierung des Loewe-Druck-Gebäudes gegenüber einem Neubau, finanzielle Förderungen durch den Kreis sowie Probleme mit Lärm und Parkplätzen in der Nachbarschaft. | |
Kein Jugendzentrum in der Müllerburg Die Arbeiterwohlfahrt verweigert der Stadt Oerlinghausen den Verkauf der historischen Müllerburg zur Nutzung als Jugendzentrum. Grund sind massive Widerstände von Heimbewohnern und Bürgern sowie eine Resolution der Jugendlichen. Die politische Debatte über alternative Standorte und Trägerschaftsmodelle wird dadurch neu entfacht. | |
Die größte Fraktion votiert für eine völlige Selbstverwaltung Der Bericht thematisiert die Reaktionen der Oerlinghauser Ratsfraktionen auf die Absage der Arbeiterwohlfahrt bezüglich der Müllerburg. Während die SPD nun die Selbstverwaltung der Jugendlichen favorisiert, warnt die CDU vor finanziellen Risiken am Standort Hermannstraße. Die Trägerschaftsfrage bleibt weiterhin ungeklärt. | |
Brief aus Bielefeld bedeutet das Aus Die Arbeiterwohlfahrt lehnt den Verkauf der Müllerburg als Jugendzentrum ab, primär wegen massiver Proteste von Senioren und Anwohnern. Die Oerlinghauser Politik steht vor einem Scherbenhaufen, da baupolizeiliche Fristen für den aktuellen Standort Hermannstraße bereits im Januar ablaufen. |