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Mißverständnisse über die L 751 Dr.-Ing. Siegfried Hoener kritisiert in einem offenen Brief an Regierungspräsident Walter Stich die Planung der L 751n. Er warnt, dass die Straße keine innerstädtische Entlastung bringt, sondern als überregionale Verbindung massiven Mehrverkehr über den Teutoburger Wald anziehen wird. | |
Schulfunksendung Die Bauern von Rietberg verlangen ihr Recht floß aus seiner Feder Die Schulfunksendung thematisiert den Aufstand der Rietberger Bauern von 1848 gegen den Gutsherrn Friedrich Ludwig Tenge. Basierend auf Forschungen von Franz Stratmann wird der Marsch nach Barkhausen und der Konflikt um drückende Abgaben und das preußische Ablösungsgesetz beleuchtet. | |
Oerlinghausen knabbert die Berge an Oerlinghausen erlebt einen Bauboom: Neben dem Bau eines Hochbehälters auf dem Tönsberg und der Fröbelschule werden zahlreiche Straßen in der Alt- und Südstadt saniert. Zudem entstehen durch die „Neue Heimat“ und andere Träger über 200 neue Wohnungen und Eigenheime. | |
Arbeiten auf der Nordseite haben begonnen Der Bericht dokumentiert den bevorstehenden Tunnelanstich der Umgehungsstraße L 751n am Menkhauser Berg in Oerlinghausen. Neben technischen Details zum Baufortschritt und der Tunnelpatin Ursula Bolte werden aktuelle Verkehrszahlen der Holter Straße analysiert, die eine leichte Entlastung zeigen. | |
Diesmal hatte sie noch 4 Promille Blutalkohol Eine 33-jährige Alkoholikerin aus Oerlinghausen löste bundesweites Medieninteresse aus, nachdem sie mehrfach mit extrem hohen Promillewerten und schwerer Unterkühlung aus dem Klinikum Detmold floh. Trotz gerichtlicher Auflagen und Lebensgefahr sind die Behörden ohne freiwillige Therapie der Frau machtlos. | |
Trauerbuche auf dem Simonsplatz wird nicht zum Denkmal erhoben Im Umweltausschuss Oerlinghausen scheiterte ein Antrag der Grünen, die Trauerbuche auf dem Simonsplatz als Naturdenkmal zu schützen. Die SPD lehnte dies ab, da der Baum der geplanten Bebauung im Wege steht, was zu Vorwürfen über taktische Geschäftsordnungstricks führte. | |
Das Kanalnetz konnte die Schlammmassen nicht aufnehmen In einer Ratssitzung in Oerlinghausen wurde die illegale Entsorgung von Schlamm durch Kanalreinigungsfirmen thematisiert. Eine unsachgemäße Einleitung am Landerweg führte zum Überlaufen eines Schachts und zur Verunreinigung der Schopke, woraufhin die Stadt mit Schadenersatzforderungen drohte. | |
Auf schonende Weise saniert In Oerlinghausen wird die historische Bruchsteinmauer an der Tönsbergstraße ökologisch saniert. Durch spezielle Bohr- und Injektionsverfahren bleibt der Lebensraum für seltene Pflanzen wie das Zimbelkraut erhalten. Die Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit dem Amt für Heimatpflege und auf Initiative der FDP. | |
Löschwasser und Brunnen In einem Leserbrief korrigiert Freizeithistoriker Fritz Soll sen. Darstellungen des Bauamtes zur Geschichte des Simonsplatzes. Er belegt die Existenz eines ehemaligen Brunnens und einer um 1850 errichteten Holzwasserleitung vom Kalderberg, die 1913 stillgelegt wurde. | |
Steinhauer trotzte Fortschritt, allerdings nur neun Jahre lang Der Steinhauer Christian Seppe versuchte 1864 in Oerlinghausen vergeblich, gegen die Mechanisierung der Hausweberei anzukämpfen. Trotz des Baus eines eigenen Hauses mit Webstühlen ging sein Betrieb nach neun Jahren in Konkurs, woraufhin er als Mieter im Landerweg unterkam. | |
Bitte nicht nur auf Gesetze berufen In einem Leserbrief an die NW beschwert sich Fritz Soll sen. über extreme Qualm- und Geruchsbelästigungen durch forstwirtschaftliche Maßnahmen an der „Rottkuhle“. Er kritisiert, dass Anliegerinteressen oft hinter gesetzlichen Regelungen und Jagdbestimmungen zurückstehen müssen. | |
Thema Umgehungsstraße Hans-Günter Lettau kritisiert in einem Leserbrief die geplante Umgehungsstraße in Oerlinghausen. Er warnt vor der Zerstörung des Schopketals und des Menkhauser Berges, bezweifelt die Notwendigkeit anhand von Vergleichszahlen aus Bielefeld und befürchtet den Verlust des Status als Luftkurort. | |
Innenstadtnahes Bauen möglich Der Bauausschuss Oerlinghausen hat den Weg für acht neue Baugrundstücke zwischen Robert-Koch-Straße und Landerweg geebnet. Durch die Verlegung einer Bushaltestelle entstehen zudem neue Stellplätze. Ein Bürgerantrag für zusätzliche Wanderparkplätze am Hermannsweg wurde hingegen abgelehnt. | |
Kein Kenner der Materie Fritz Helbert antwortet in einem Leserbrief auf Herrn Lehlau bezüglich der Umgehungsstraße Oerlinghausen. Er verteidigt eine Trassenführung am Menkhauser Berg, die das Schopketal kaum berühre, und fordert den Schutz bewohnter Gebiete vor zunehmendem Verkehrslärm. | |
Grüne brachten L 751n aufs Tapet und verloren In einer Oerlinghauser Ratssitzung scheiterten die Grünen mit ihrem Antrag, das Tunnelprojekt L 751n zu stoppen. Trotz Warnungen vor Naturzerstörung und Lärm stimmte die Mehrheit von SPD und CDU für die Straße als notwendige innerörtliche Verkehrsberuhigung. | |
Bei großem Unterhalt der kleine Unterschied Hans-Josef Schliesing vom Landesstraßenbauamt präsentierte Kostenberechnungen für verschiedene Tunnelvarianten der Oerlinghauser Umgehungsstraße L 751. Trotz unterschiedlicher Erdarbeitskosten bleiben die Gesamtkosten wegen hoher Unterhaltsbeträge ähnlich. Zudem wurden teure Sonderwünsche der Stadt wie zusätzliche Kreuzungen und Brücken erörtert. | |
Arbeiter hatten in den 30er Jahren in der Stadt die Vormachtstellung Der Text beschreibt Oerlinghausen als ehemalige „rote Hochburg“ mit hohem Arbeiteranteil vor 1933. Er thematisiert die tiefen sozialen Gräben zwischen Arbeitern und Bürgern, die NS-Propaganda sowie die gewaltsamen Konflikte am Welschenweg bis zur Gleichschaltung der Vereine 1933. | |
Schüler-Recherchen zum Thema Altlasten Die Klasse 9a der Hauptschule Oerlinghausen untersuchte die Geschichte einer ehemaligen Mülldeponie am Landerweg. Der Bericht dokumentiert die Umwandlung eines Naturschutzgebiets in eine Deponie, frühere Plagen und die geplante Überbauung der Altlast durch eine Umgehungsstraße. | |
Dunkelheit birgt Gefahren Der Text behandelt Sicherheitsmängel am Stöhnebrinkfußweg aufgrund fehlender Beleuchtung und Belästigungen. Zudem werden verkehrstechnische Verbesserungen in Oerlinghausen, wie ein vorrangiger Übergang an der Post und ein neuer Telefonanschluss für die Germanensiedlung, thematisiert. | |
Zur Goldenen Hochzeit der Eheleute Hermann Thomas und Frau, geb. Upmeier In einem Glückwunschschreiben zur Goldenen Hochzeit erinnert H. Diekmann das Ehepaar Thomas an das Oerlinghausen der Jahrhundertwende. Er beschreibt detailliert die damalige Bebauung der Holterstraße, das soziale Miteinander, das Handwerk der Familie Upmeier und die überstandenen Krisenzeiten. |