Dunkelheit birgt Gefahren
Am Stöhnebrink sollten Leuchten aufgestellt werden
Oerlinghausen. Der Stöhnebrinkfußweg von Asemissen nach Oerlinghausen wird bei Anbruch der Dunkelheit nach Möglichkeit gemieden. Abgesehen vom dichten Gestrüpp, das in 1,50 Meter Höhe laubbewehrt von einer Seite zu anderen herüberzuranken droht, lauern andere, weit schlimmere Gefahren. Erst kürzlich wurden abends einige Frauen auf dem Nachhauseweg von einem Unhold auf unanständige Weise belästigt; glücklicherweise gelang es zwei beherzten Männern, den Übeltäter zu stellen und ihn der Polizei zu übergeben.
Solchen Übergriffen wird man unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände wohl kaum entgegentreten können. Vielleicht wäre den Fußgängern zur Nachtzeit allerdings eine gewisse Sicherheit gegeben, wenn unterhalb und oberhalb des Stöhnebrinks Beleuchtungskörper angebracht würden. Mit dieser Anregung, die schon von verschiedenen Einwohnern Oerlinghausens wie auch Asemissens gemacht wurde, sollte sich die zuständige Instanz einmal eingehend auseinandersetzen.
Den Fußgängern an der Ecke Marktstraße und Bahnhofstraße in der Nähe der Post muß ein vorrangiger Übergang geschaffen werden. Diese Anregung machte in der letzten Sitzung Ratsherr Schildmann. Einstimmig nahmen die Stadtvertreter den Vorschlag auf und beauftragten bereits die Verwaltung, beim Straßenverkehrsamt die Genehmigung einzuholen. In diesem Zusammenhang sei die Anregung nicht vergessen, den kaum noch sichtbaren Zebrastreifen gegenüber dem Verkehrsamt zu erneuern.
Eine erfreuliche Mitteilung aus der Germanensiedlung: Auf Grund der Anregung in der WZ hat die Post jetzt endgültig den Telefonanschluß genehmigt. Die Arbeiten sollen schon in aller Kürze aufgenommen werden. Der 40.000 Besucher ist inzwischen auch eingetroffen. Es ist, wie uns mitgeteilt wurde, ein Schüler. Ihm wurde allerdings keine besondere Ehrung zuteil.