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Bürger auf Schmugglerrouten Die Herbstwanderung in Oerlinghausen, geführt von Bürgermeister Dirk Becker, führte über historische Schmugglerrouten im lippisch-preußischen Grenzgebiet. Naturparkführer lieferten Informationen zur Geschichte des Bartholdskrugs, des Schopketals und des Schmuggels, der hohe Zölle umging. | |
Als Kaffeetrinken verboten war Die Analyse beschreibt das Kaffeeverbot im lippischen Land (ab 1765), den daraus resultierenden Schmuggel über die preußische Grenze, angeführt vom Schmugglerkönig Krome. Das lukrative Geschäft endete 1842 mit dem Beitritt Lippes zum Deutschen Zollverein, was Kromes Abstieg besiegelte. | |
Von alten „Schnatgängen“ (Grenzberichten) Der Text beschreibt die historische Senne als Weideland und die regelmäßigen Schnatgänge zur Überprüfung der Grenzen zwischen Lippe, Preußen und Rietberg. Historische Berichte (1567–1781) dokumentieren die exakten Grenzverläufe, Gewässer und die Lage von Grenzsteinen. | |
Wertvolles Geschenk an die Lipper Gräfin Amalie von Dohna stiftete 1688 der Alexanderkirche in Oerlinghausen eine prachtvolle holländische Barockorgel. Der Text beschreibt die Geschichte der Orgel, ihre Wappenverzierungen, notwendige Reparaturen und Umbauten bis nach dem Zweiten Weltkrieg. | |
Was die Öffnung an der Alexanderkirche in Oerlinghausen noch bedeuten kann Der Text diskutiert die Funktion einer kleinen Öffnung an der Alexanderkirche in Oerlinghausen. Während eine Interpretation sie als Seuchentor sieht, argumentiert Pastor Klaus Sommer, basierend auf Bauhistoriker Roland Piper, für eine Scheitelnische oder Scheitelkapelle für die Verehrung der Mutter Gottes. | |
Fürst Leopold schließt die Kirche auf Die Einweihung der neuen Helpuper Kirche im März 1908 durch Fürst Leopold IV. verzögerte sich wegen einer Autopanne. Der Bau der Kirche wurde durch die Abspaltung von der Oerlinghauser Muttergemeinde und großzügige Spenden, wie das Uhrwerk von Fabrikant Kuxmann, ermöglicht. | |
Das Original verbrannte 1941 Der Text beschreibt eine Fotokopie der ältesten bekannten Ansicht Oerlinghausens, eine kolorierte Bleistiftzeichnung von Kantor H. H. Vos aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Original verbrannte 1945 bei der Beschießung im Haus des Prokuristen H. Hofböker. Die Zeichnung zeigt das historische Oerlinghausen um Kirche und Brachtshof. | |
Oerlinghauser Synagoge hat SA-Terror überlebt Die Oerlinghauser Synagoge (Baujahr 1894) überlebte die Reichskristallnacht 1938, da der NSDAP-Ortsgruppenleiter die Zerstörung des bereits verkauften Gebäudes verhinderte. Der Artikel beschreibt den Niedergang der jüdischen Gemeinde und die Deportation der letzten Familien (Herz, Kuhlemeyer) durch die Nazis. | |
Die Synagoge besteht seit 125 Jahren Der Historiker Jürgen Hartmann berichtete zum 125-jährigen Bestehen der Synagoge Oerlinghausen über die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde, ihre Blütezeit, den Bau der Synagoge (1894) und den Verkauf an Johann Sikka (1938), der das Gebäude vor der Zerstörung bewahrte. Heute beherbergt es den Kunstverein. | |
Arkaden hätten für Oerlinghausen zu großstädtisches Gepräge Der Bau- und Planungsausschuss Oerlinghausen diskutiert die Neugestaltung des Rathausplatzes. Es wird auf Arkaden und einen Anbau verzichtet. Baudirektor Pieper und Landschaftsarchitekt Kortemeier legen Pläne vor, wobei die Wahl des Pflastermaterials (Beton, Porphyr, Granit/Sandstein) eine Kostendifferenz von 119.000 Mark bei Gesamtkosten von 935.000 Mark ausmacht. | |
A bittersweet time Der US-Corporal Nate Blumberg erinnert sich an seinen Besatzungsdienst in Oerlinghausen im Frühjahr 1945 nach den Kämpfen. Er war Teil des 666. US Feldartillerie Bataillons, stationiert im Stadthotel/Rathaus, und publizierte dort die erste Geschichte einer US-Einheit (Charlie of 666) sowie die Batterie-Zeitung The Recoil. | |
Häuserkampf rings um die Kirche Der Artikel beschreibt den sinnlosen Häuserkampf in Oerlinghausen zu Ostern 1945, ausgelöst durch einen fanatischen Kommandanten. Trotz Versuchen der Bürger, die Stadt zu übergeben, kam es zu schweren Kämpfen gegen US-Truppen, die zahlreiche Opfer unter Soldaten und Zivilisten forderten. | |
Marianne Weber – die berühmteste Frau der Bergstadt Der Text beleuchtet das Leben von Marianne Weber (1870-1954), geborene Schnitger, in Oerlinghausen. Sie heiratete Max Weber und wurde eine führende Frauenrechtlerin, Wissenschaftlerin und die erste Parlamentarierin Badens. Die Biografie beschreibt ihre familiären Wurzeln, ihre Ausbildung und ihre politische Karriere bis 1933. | |
Die Jahrhunderthochzeit Der Artikel beleuchtet die Jahrhunderthochzeit der Geisteswissenschaftler Marianne und Max Weber 1893 in Oerlinghausen. Er beschreibt Mariannes Herkunft, die familiären Widerstände, den Ehevertrag sowie ihre spätere Karriere als Frauenrechtlerin und erste Frau im badischen Parlament. | |
Anlage einer Waschanstalt in der Schulwiese Antrag von Interessenten an den Schulvorstand Oerlinghausen (30. April 1891) zur Pachtung eines 400 m² großen Teils der Schulwiese für 10 Jahre, um dort eine Waschanstalt mit Sammelbassin und Bleichgelände anzulegen. | |
Noch 1911 gab es für jede Familie nur einen Eimer Wasser am Tag Bei Kanalarbeiten in Oerlinghausen wurde ein alter, 13 Meter tiefer Brunnen entdeckt, der während der Dürre von 1911 die letzte Wasserquelle war und dessen Wasser rationiert werden musste. Der Bauausschuss plant die Wiederherstellung des Brunnens als Baudenkmal. | |
Heiße Zeiten in der Schopke Der Artikel beschreibt die Geschichte der Oerlinghauser Badekultur, beginnend mit dem Schopkebad (gegründet 1895 von den Schopkevettern), das ein beliebtes Freizeitzentrum war. Er endet mit der Eröffnung des modernen Freibads am Kalkofen im Jahr 1967. | |
Wenn die Walrösser mit den Karpfen Der Artikel beschreibt die Entstehung und Geschichte des Schopkebades in Oerlinghausen, das 1895 von den Schopkevettern auf dem Gelände von Bauer Wüstenfeld gegründet wurde. Er behandelt den Pachtvertrag, den Badebetrieb mit strengen Regeln und die Schließung um 1960 aufgrund des Aufkommens moderner Bäder. | |
Ins Goldene Buch Ortsgeschichte geschrieben Fritz Soll entdeckte August Reuters handgeschriebene Chronik der Dorfschaft Oerlinghausen (1926 begonnen, bis 1890 reichend) im Goldenen Buch. Soll transkribierte das Werk, das 1991 erstmals gedruckt wurde und nun neu aufgelegt werden soll. | |
Die Oerlinghauser Tabakgeschichte Die Tabakgeschichte Oerlinghausens begann um 1850 als Ersatz für das Leinengewerbe. Die Zigarrenindustrie, gegründet 1855, war der Ursprung der lokalen Sozialdemokratie, bevor sie durch den Ersten Weltkrieg, Inflation und den Trend zur Zigarette in den Niedergang geriet. |