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Ein Stück Geschichte lag hinter der Wand Beim Abriss des Moritzschen Hauses in Oerlinghausen retteten Handwerker einen 180 Jahre alten Blasebalg der ehemaligen Schlosserei. Das 1804 gefertigte Gerät überstand Stadtbrände und Modernisierungen. Es soll künftig in einem Museum in Detmold als Zeugnis der Handwerksgeschichte ausgestellt werden. | |
Alte Kirch- und Leichwege nach Oerlinghausen Werner Höltke beschreibt die historischen Kirch- und Leichwege nach Oerlinghausen. Da die dortige Kirche über Jahrhunderte zentraler Bestattungsort für Orte wie Asemissen, Mackenbruch und die Senne war, entstanden beschwerliche Pfade, die heute teils durch Straßenbau oder Landwirtschaft verschwinden. | |
40-jährige Frau ertrunken Am Neujahrstag wurde im stillgelegten Schopketal-Freibad in Oerlinghausen die Leiche einer seit dem 30. Dezember vermissten 40-jährigen Frau entdeckt. Die Polizei ermittelt derzeit, ob es sich um einen Unglücksfall oder Suizid handelt. | |
Cord Henrich ließ das Haus für Barthold bauen Der Bericht beschreibt die 250-jährige Geschichte des Bartholdskruges bei Oerlinghausen. Er thematisiert den Hausbau 1713 durch Familie Grete, die historische Rolle als Schmugglerkrug an der lippisch-preußischen Grenze sowie den Besitzwechsel an Heinrich Neuwöhner im 20. Jahrhundert. | |
Napoleonische Kriegskassette unter Gerümpel Der Text beschreibt den Fund einer eisernen napoleonischen Kriegskassette in Mackenbruch nach 140 Jahren. Er schildert den elendigen Rückzug der französischen Armee 1812 durch das Oerlinghauser Gebiet, die Einquartierung bei Bauern und die Flucht der Soldaten vor vermeintlichen Kosaken. | |
Senior der deutschen Textilindustrie Würdigung des Textilindustriellen Georg Müller zu seinem 75. Geburtstag. Der Artikel beschreibt seine Ausbildung, die Leitung der Firma Carl Weber & Co., sein Engagement für den Flachsanbau sowie seine bedeutende Rolle in nationalen Wirtschaftsverbänden und bei internationalen Handelsvertragsverhandlungen. | |
Bauernburgen boten Zuflucht und Schutz Der Text erläutert die Funktion und Bauweise lippischer Bauernburgen am Beispiel von Niederbarkhausen und Röhrentrup. Diese massiven Turmhäuser dienten der bäuerlichen Hofgemeinschaft als wehrhafter Rückzugsort bei räuberischen Überfällen oder Bränden und zur sicheren Lagerung von Vorräten. | |
400 Kubikmeter Wasser fließen stündlich bergauf Der Artikel berichtet über den erfolgreichen Testlauf einer elf Kilometer langen Wasserrückführungsleitung von Heepen nach Oerlinghausen. Das Millionenprojekt soll den Wasserhaushalt der Senne sichern, nachdem Bielefeld dort neue Wasserquellen erschlossen hat, was zu einer Erhöhung der Wasserpreise führte. | |
Tödlicher Sturz mit dem Motorrad Ein 41-jähriger Motorradfahrer aus Oerlinghausen verunglückte auf der Provinzialstraße bei Lämershagen tödlich. In einer Linkskurve prallte er gegen einen Baum und einen Kilometerstein. Er verstarb noch an der Unfallstelle. | |
Eisenbahnlinie feiert Geburtstag Der Bericht thematisiert das 50-jährige Jubiläum der Eisenbahnlinie Lage/Lippe–Oerlinghausen. Trotz des Standorts in Asemissen trägt der Bahnhof den Namen der Bergstadt. Zur Feier, gestaltet vom Eisenbahn-Sozialwerk, werden Ehrengäste der Direktion Münster erwartet. | |
Alter Kirchweg soll erhalten bleiben In Oerlinghausen setzt sich die Bürgerinitiative für den Erhalt eines historischen Kirchweges nahe der Kläranlage Nord ein. Stadtdirektor Bollhorst bestätigte den Status als öffentlichen Weg und sicherte Maßnahmen gegen die widerrechtliche Einziehung durch angrenzende Landwirtschaft zu. | |
Das neue Klärwerk Nord soll in zwei Jahren für saubere Abwässer sorgen Bürgermeister Steinkühler vollzog den ersten Spatenstich für das 8-Millionen-Mark-Projekt Klärwerk Nord in Oerlinghausen. Die moderne Anlage ersetzt den veralteten Bau von vor 25 Jahren und soll durch Stickstoff- und Phosphateliminierung die Gewässergüte der Schopke erheblich verbessern. | |
Wenn die Lipper soviel Geld haben, dann können sie unser Gymnasium bauen In einer dreistündigen Ratssitzung diskutierten 250 Schüler in Oerlinghausen mit Politikern über die kommunale Neuordnung. Während die Verwaltung für den Verbleib im Kreis Lippe plädierte, forderte Lipperreihes Ex-Bürgermeister Heisbrink unter Beifall den Anschluss an Bielefeld. | |
Oerlinghausen kaufte Hotel zum Segelflug und 40.000 qm Land für Bungalows Beim städtischen Schnatgang gab Bürgermeister Kramer den Erwerb des „Hotels zum Segelflug“ und angrenzender Flächen für 28 Bungalows bekannt. Ehrengast war Heinrich Drake, der 1926 die Stadtrechte initiierte. Weitere Stationen waren das Klärwerk Nord und das neue Fernheizwerk. | |
Der Geschichten dritter Teil Der Autor Werner Höltke veröffentlicht den dritten Band seiner Reihe über Alt-Oerlinghausen. Das Werk umfasst Themen wie das Kriegsende 1945, die Geschichte Mackenbruchs ab 1488, die Segelfliegerei sowie heitere Anekdoten über den „Weltreformator“ Carl Behr und lokale Gaststätten. | |
Sternenkrug lockte Kirchgänger Der „Sternenkrug“ an der Detmolder Straße wurde 1876 von Fritz Meyer eröffnet. Er diente als wichtige Einkehrstation für Kirchgänger aus Helpup auf ihrem Weg nach Oerlinghausen. Über Generationen hinweg blieb die Gaststätte, die einst auch Mühle und Zimmerei umfasste, Familienbesitz. | |
Sternenkrug hundert Jahre in der Familie Die Gaststätte „Sternenkrug“ in Oerlinghausen feiert ihr 100-jähriges Bestehen im Familienbesitz. Gegründet 1876 vom Lämershagener Fritz Meyer, wird der Betrieb heute in vierter Generation von Wilfried, Käthe und Sohn Klaus Meyer, einem international erfahrenen Koch, geführt. | |
Fast fünf Tonnen schwere Dampflok wurde auf den Berg geschoben Werner Höltke berichtet über die Rekord-Zementfabrik in Oerlinghausen. Nach dem Diebstahl eines Zugochsen 1919 wurde eine 4,5 Tonnen schwere Dampflok mühsam vom Bahnhof Helpup zum Werk transportiert. Zudem wird die schwierige Lohnauszahlung während der Hochinflation 1923 thematisiert. | |
Wie aus dem Hedwigshaus wurde, was es ist Die Geschichte des „Wilden Jägers“ in Oerlinghausen begann als Kaltwasseranstalt an einer Haferbach-Quelle. Nach der Nutzung als Schankwirtschaft durch den Jäger Eduard Bollhfer und einer Phase als Wohnhaus, dient das Gebäude seit 1954 dem St.-Hedwigs-Werk als Bildungsstätte. | |
Bei Endres beginnt die Zukunft früher Die Kleiderfabrik Endres in Lipperreihe präsentiert ihre Winterkollektion 1967/68 vorab in neuen Schauräumen. Inhaber Ernst Endres setzt auf Transparenz und moderne Fertigungsmethoden wie das Bündelsystem. Das erfolgreiche Familienunternehmen steht kurz vor seinem 25-jährigen Jubiläum und verzeichnet eine hohe Auftragsauslastung. |