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Geschichte der Oerlinghauser Schützengesellschaft
Die Chronik beschreibt die Entwicklung der Oerlinghauser Schützengesellschaft seit ihrer Gründung 1590. Sie thematisiert historische Statuten, die Festkultur am Papagäu, die Auswirkungen der Inflation 1923 auf die Bewirtungspreise sowie die enge Verbindung zwischen Verein und der 1926 zur Stadt erhobenen Gemeinde.
Das Unteroffizierskorps im Wandel der Zeit
Die Chronik beschreibt die Entwicklung des 1923 gegründeten Unteroffizierskorps der Oerlinghauser Schützengesellschaft. Zentrale Aufgaben sind die Pflege des Schützenplatzes am Steinbült und die Organisation des Kinderschützenfestes. Zahlreiche Mitgliederlisten aus den Jahren 1924, 1973 und 1985 dokumentieren die personelle Besetzung.
Die Juxtruppen der Oerlinghauser Schützengesellschaft
Der Artikel beschreibt die lange Tradition der Juxtruppen innerhalb der Oerlinghauser Schützengesellschaft. Mit Humor und kuriosen Aktionen, wie dem Bau eines Denkmals für den Oberst oder dem nächtlichen Abriss einer Ruine, prägten Gruppen wie die „Hei-Hos“ den Schützenmontag.
Wie das Oerlinghauser Schützenfest amtlich geregelt wurde
Der Text beschreibt die amtliche Regulierung des Oerlinghauser Schützenfestes ab 1843. Er erläutert die Einführung von Statuten, die Entwicklung der Festplätze vom Papagäu zum Steinbült sowie kuriose Details über die Bewirtung, Musiker-Honorare und die Erneuerung der Böllerkononen nach 1871.
Reinhard Meyer und Uschi Büker heißen die neuen Majestäten
Der Bericht beschreibt den Abschluss des Oerlinghauser Schützenfestes 1986. Reinhard Meyer errang die Königswürde und wählte Uschi Böker zur Königin. Trotz Regens verfolgten zahlreiche Zuschauer den Rathaussturm und den Festumzug der Schützen durch die Bergstadt.
Anordnung zur Reichstagswahl
Das Dokument der Lippischen Landesregierung von 1936 enthält detaillierte Anweisungen zur Gültigkeit von Stimmzetteln bei der Reichstagswahl. Es klärt Fragen zur Kennzeichnung, zur Unterscheidung von Ungültigkeit und Stimmenthaltung sowie zur Handhabung der gebundenen Liste bei der Stimmabgabe.
Chronik der Oerlinghauser Schützengesellschaft von 1590 bis 1928
Umfassende Chronik der Oerlinghauser Schützengesellschaft von 1590 bis 1928. Dokumentiert werden die Gründung, historische Statuten von 1843, Platzwechsel (Tönsberg, Steinbült), die Auswirkungen der Inflation 1923, die Stadterhebung 1926 sowie detaillierte Listen von Königen, Vorständen und Festverläufen über Jahrhunderte.
Das waren die ersten Hermannsläufer
Der Text beleuchtet die Geschichte des Hermannslaufs. Er kontrastiert den modernen Wettkampf ab 1972 mit dem deutschnationalen Sternlauf von 1925 zum 50. Jubiläum des Denkmals. Zudem wird die frühe Turnbewegung in Oerlinghausen, geprägt durch Zigarrenmacher, thematisiert.
Der Oerlinghauser Haushaltsverein
Der Bericht schildert die Gründung des Oerlinghauser Haushaltsvereins (später Konsum), die Biografien seiner Geschäftsführer und die Verfolgung des Lagerhalters August Hausmann durch die SA/Hilfspolizei nach der Machtergreifung 1933. Er beleuchtet die politischen Hintergründe und die Rolle Hermann Görings.
Leserbrief zur Geschichte des CVJM Oerlinghausen
In einem Leserbrief schildert August Westerheide die Bedrängnis des Oerlinghauser CVJM während der NS-Zeit. Trotz des Drucks zur HJ-Eingliederung bewahrte der Verein durch Erich Diekhof und andere seine kirchliche Identität und bildete eine feste Gemeinschaft gegen staatliche Repressionen.
Deutsches Rotes Kreuz – 100 Jahre Ortsverein
Die Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des DRK-Ortsvereins Oerlinghausen (1888–1988) dokumentiert dessen Geschichte vom „Vaterländischen Frauenverein“ über Lazarettdienste in den Weltkriegen bis hin zu modernen Aufgaben wie Blutspende, Kindergartenbetrieb, Kleiderstube und Seniorentanz. Sie würdigt das unermüdliche ehrenamtliche Engagement.
Amtsköche
Das Dokument behandelt das historische Privilegium der Amtsköche in Oerlinghausen im 17. und 18. Jahrhundert. Es beschreibt die exklusive Berechtigung zur Bewirtung von Festlichkeiten und führt namentlich bekannte Köche auf, die ihre Rechte gerichtlich gegen unbefugte Konkurrenz verteidigten.
Abdecker
Das Dokument berichtet über die Privilegierung der Abdecker in Oerlinghausen. Im Jahr 1701 wurde der Jude Jakob bestraft, da er den Tod seines Pferdes nicht vorschriftsmäßig dem Abdecker meldete, sondern den Kadaver von Hunden fressen ließ.
Bestattungsbräuche vor 300 Jahren
Werner Höltke beschreibt die Bestattungskultur im Kirchspiel Oerlinghausen seit dem 17. Jahrhundert. Er thematisiert Glockenrituale, den Platzmangel auf dem alten Kirchhof, soziale Unterschiede bei Särgen und Grabmalen sowie die Verlegung des Friedhofs an die Rathausstraße um 1860.
Totengebräuche
Das Dokument beschreibt traditionelle Totengebräuche in Oerlinghausen, wie das Informieren der Tiere und das Verhängen von Spiegeln. Zudem werden historische Trauervorschriften erläutert, deren Missachtung, wie im Fall von Henrich Wüstmann 1766, zu Anzeigen und Bußgeldern führen konnte.
Das Betteln in Oerlinghausen
Der Text beschreibt historische Heischesitten in Oerlinghausen, insbesondere das „Klöskensingen“ und Bettelbräuche von Kindern an Feiertagen. Er überliefert ein fast vergessenes Spottlied der Jahrhundertwende und schildert die Reaktionen der Hauseigentümer auf die bettelnden Kindergruppen.
Brautputzerin
Das Dokument beschreibt das historische Privileg der Brautputzerinnen in Oerlinghausen. Im 18. Jahrhundert mussten Bräute diesen Dienst in Anspruch nehmen. Eigenleistung oder fremde Hilfe führten zu Klagen vor dem Gogericht und zu Geldstrafen, wie Fälle von 1736 und 1751 belegen.
Das Hufeisen
Der Text erläutert die Herkunft des Hufeisens als Glücksbringer in Oerlinghausen. Basierend auf archäologischen Funden von Pferdeschädeln wird die Entwicklung vom Opfertier zum unheilabwehrenden Symbol an Stalltüren und Hausgiebeln sowie dessen Fortbestehen in der modernen Gratulationskultur beschrieben.
Bettelei in Oerlinghausen an Fastnacht
Der Bericht schildert die massive Zunahme der Bettelei im Amt Oerlinghausen während der Fastnachtstage. Personen aus der Senne, Kaunitz und Holte ziehen dreist durch die Dörfer, wobei sie zur Tarnung Besen mitführen, um polizeiliche Verfolgung zu umgehen.
Fastnachtsingen
Der Text beschreibt das historische Fastnachtsingen in der Bergstadt Oerlinghausen. Kinder zogen mit plattdeutschen Liedern von Haus zu Haus, um Gaben wie Speck oder Gebäck zu sammeln. Der Brauch, der Bezüge zur mittelalterlichen Waldmast aufweist, verschwand nach 1918 weitgehend.