Archivsuche

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Weihnachtsgeschichten – 1900 Die Großeltern
Die Geschichte beschreibt das Weihnachtsfest im Jahr 1900. Nach der Rückkehr des Vaters von der Ziegelei und einer Schlachtung feiern die sechs Kinder am ersten Feiertag Bescherung. Ein hohles Blechmotorrad sorgt bei den Jungen erst für Neugier und dann Enttäuschung.
Ziegelsteine
Das Dokument berichtet über ein landesherrliches Verbot von 1775, Ziegelsteine von auswärts zu beziehen. Bartold Tölke wurde verklagt, weil er Dachpfannen aus Paderborn statt aus Hiddesen erwarb, wurde jedoch mangels lokaler Vorräte freigesprochen.
Skyline verändert
In einem Leserbrief kritisiert Ernst Hasselberg die optische Beeinträchtigung Oerlinghausens durch einen Antennenmast. Er lobt jedoch den durch den Teilabriss des Loewe-Druck-Gebäudes entstandenen Ausblick auf den Tönsberg und schlägt vor, die entstandene Freifläche dauerhaft als Grünanlage zu erhalten.
Die Oerlinghauser Leinenindustrie
Das Dokument beschreibt umfassend die Entwicklung der Oerlinghauser Leinenindustrie. Von der bäuerlichen Flachsverarbeitung und Hausweberei über die wandernden Leinenhändler (Hopster) bis hin zur Gründung der mechanischen Weberei Carl Weber & Co sowie der Geschichte der Textildynastie Becker.
Die Wäscheindustrie
Der Text beschreibt den Übergang vom Leinenhandel zur modernen Wäscheindustrie in Oerlinghausen. Im Fokus stehen die Firmengründungen von Heinrich Schütte und H. Benkelberg, die Einführung der Nähmaschine, der logistische Frachtverkehr nach Bielefeld sowie die Bedeutung der Frauenarbeit für den Wohlstand.
Leinen und Wäsche
Die Chronik dokumentiert den Aufstieg der Leinenindustrie in Oerlinghausen, insbesondere der Firma Carl Weber & Co. Sie verknüpft Wirtschaftsdaten mit persönlichen Schilderungen von Marianne Weber über das Leben der Unternehmerfamilie, die soziale Struktur des Dorfes und den technologischen Wandel.
Leinenhandel
Der Text beschreibt die Geschichte des Oerlinghauser Leinenhandels vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Er thematisiert den Aufstieg der Firmen Tölcke und Becker, den Übergang vom Hausierhandel zum Großhandel, internationale Beziehungen nach Italien sowie die lokale Infrastruktur wie Bleichen und Mangelhäuser.
Die Entwicklung der Möbelindustrie in Oerlinghausen
W. Bobe beschreibt den Aufstieg der Oerlinghauser Möbelindustrie von handwerklicher Einzelfertigung zur industriellen Serienproduktion. Der Text beleuchtet den Einfluss technischer Neuerungen, die Umstellung auf Kriegsproduktion, die Auswirkungen der Inflation sowie staatliche Fördermaßnahmen zur Sicherung lokaler Arbeitsplätze.
Der Truppenübungsplatz Stapelager Senne
Walter Göbel dokumentiert die Geschichte des Truppenübungsplatzes Stapelager Senne von 1934 bis 1974. Er beschreibt die wechselnden Nutzer (Heer, Luftwaffe, US-Armee, Briten, Bundeswehr), Landankäufe, die Errichtung von Schießbahnen sowie die Belastungen für die umliegenden Gemeinden durch Panzerlärm und Artilleriebeschuss.
Gedicht über die Hünenkapelle
Ein atmosphärisches Gedicht über die Ruine der Hünenkapelle auf dem Tönsberg. Der Text reflektiert über die ungewisse Geschichte des Ortes zwischen sächsischen Göttern, siegreichen Franken und einsamen Klausnern, während die Natur die Trümmer langsam zurückerobert.
Die Grabstätten der Familie Tenge auf Rittergut Niederbarkhausen
Der Text beschreibt die landschaftlich reizvolle Grabstätte der Familie Tenge auf Gut Niederbarkhausen. Im Fokus stehen das im griechischen Stil errichtete Mausoleum sowie zwei künstlerisch wertvolle Grabmale für im Krieg gefallene Söhne und einen verstorbenen Ehemann.
Erinnerung an die Toten / Tönsberg-Ehrenmal wird 75 Jahre alt
Der Text thematisiert das 75-jährige Bestehen des Tönsberg-Ehrenmals in Oerlinghausen. Er beschreibt dessen Entstehung durch das Regiment 145, die problematische deutschnationale Inschrift sowie den heutigen Wandel des Ortes hin zu einem Mahnmal für Frieden und Versöhnung.
Ehrentafel der im Weltkriege 1914 bis 1918 gefallenen Helden der Kirchengemeinde Oerlinghausen
Das Dokument enthält eine detaillierte Auflistung der im Ersten Weltkrieg gefallenen Männer der Kirchengemeinde Oerlinghausen, unterteilt nach Ortschaften. Zusätzlich wird ein im Nationalsozialismus verstorbener SA-Mann erwähnt, verbunden mit einem heroisierenden Gedenkaufruf.
Oerlinghausen als Garnison von 1915 bis 1918
Der Text schildert die Zeit Oerlinghausens als Garnisonsstadt zwischen 1915 und 1918. Er beschreibt die Ankunft von Verwundeten, die Unterbringung von Rekruten in Gasthäusern, den militärischen Alltag inklusive Arrest sowie die Ausbildung auf dem heutigen Flugplatzgelände.
Wie kam das Ehrenmal der 145er auf den Tönsberg
Das Dokument dokumentiert die Planung und Errichtung des 145er-Ehrenmals auf dem Tönsberg. Es beschreibt die Auswahl des Entwurfs von Berthold Müller, die Finanzierung durch die Stadt und den Schutzverband sowie die feierliche Einweihung im August 1930 unter großer öffentlicher Beteiligung.
100 Jahre Melm’sche Apotheke in Oerlinghausen
Bürgermeister Reuter beschreibt die 100-jährige Geschichte der Melm’schen Apotheke in Oerlinghausen. Der Text beleuchtet die Gründerfamilie Melm, die wirtschaftliche Entwicklung durch die Leinenindustrie, die Zeit als Poststation und die Fortführung der Tradition durch die Familie Wachsmuth-Melm.
Apotheken und Ärzte
Die Chronik beschreibt die Entwicklung des Apotheken- und Arztwesens in Oerlinghausen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Sie thematisiert die schwierige Konzessionserteilung, die erste Apotheken-Gründung durch die Familie Melm sowie die Nachfolge von Chirurgen durch akademisch gebildete Mediziner.
Unsere Apotheke
Der Text beschreibt die 100-jährige Geschichte der Melmschen Apotheke in Oerlinghausen. Von der Gründung 1831 über die Verbindung mit dem Postwesen bis zur Anerkennung als Lehrapotheke 1935 wird die familiäre Erbfolge und die architektonische Gestaltung des Gebäudes dokumentiert.
Die Eisenbahn Bielefeld-Brackwede-Paderborn
Das Dokument diskutiert konkurrierende Entwürfe für die Eisenbahnstrecke Bielefeld-Paderborn. Es warnt eindringlich vor einer Linienführung über Oerlinghausen und Lippspringe, da diese die wirtschaftlichen Interessen Bielefelds bedrohe und das parallele Projekt Bielefeld-Lage gefährde. Bevorzugt wird die direkte Route über Hövelhof.
Eisenbahn Paderborn-Horn
Das Dokument enthält eine Eingabe des Eisenbahnkomitees an den Minister bezüglich der Strecke Paderborn-Horn. Es wird eine Trassenführung entlang des Teutoburger Waldes favorisiert, um Industrieorte wie Oerlinghausen und Badeorte wie Lippspringe wirtschaftlich sowie touristisch zu erschließen.