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Bedeutsamer Fund am alten Landerweg Das Dokument beschreibt die Entdeckung eines 4000 Jahre alten geschliffenen Beils am Landerweg in Oerlinghausen. Zuvor wurde dort ein Eisenschmelzofen aus Widukinds Zeit gefunden. Die Funde bereichern das Heimatmuseum und geben Einblicke in die Steinzeit und westgermanische Kultur. | |
Der Bergstadt fehlte die Kohle Oerlinghausen suchte erfolglos nach Kohle am Tönsberg, was zu hohen Kosten und Sabotage führte. Später prägten Kalkstein- und Sandabbau die Region. Stollen dienten als Bierkeller und Luftschutzkeller, bis Zement den Kalk als Baustoff verdrängte. | |
Kohle in der Bergstadt Oerlinghausen scheiterte trotz Bemühungen am Kohlebergbau, der Sabotage und Unwirtschaftlichkeit erfuhr. Stattdessen prägten Kalkstein- und Sandabbau die Region. Alte Stollen dienten später als Bierkeller und Luftschutzkeller. Der Bergbau endete 1990, das Gebiet wurde zum Naturschutzgebiet. | |
Schieferfunde im Gebiet Oerlinghausen In Oerlinghausen wurden Ölschiefervorkommen zur Leuchtöl- und Zementproduktion genutzt. Die Rekord-Cement-Industrie kämpfte mit Lärm, Geruch, Krieg und Inflation. Trotz kriegswichtiger Güter wurde der unrentable Betrieb 1928 eingestellt und 1938 abgerissen. | |
Erdöl in Währentrup Das Dokument beschreibt die Geschichte der Ölschiefergewinnung in Währentrup bei Oerlinghausen. Es behandelt geologische Entstehung, frühe Versuche, Unwirtschaftlichkeit gegenüber Erdöl und spätere Nutzung für Schmierstoffe/Zement. Trotz aktueller Unrentabilität bleibt das Vorkommen eine zukünftige Rohstoffreserve. | |
Auf der Suche nach Uran im Kalten Krieg Während des Kalten Krieges wurde in Oerlinghausen/Helpup nach Uran gesucht, ausgelöst durch Bleierzfunde 1956. Karl Banghard vermutete militärische Motive, 2011 wurde erhöhte Radioaktivität bestätigt. Der Abbau endete 1956 wegen geringer Ausbeute und Preisverfall auf dem Weltmarkt. | |
Bleierzbergbau Helpup Der Text beschreibt den Bleierzbergbau in Helpup, Lippe, insbesondere die Suche nach Uran während des Kalten Krieges (1955-1957). Trotz hoher Erwartungen erwies sich der Abbau als unrentabel, bedingt durch geringe Ausbeute und Preisverfall, was die Bergbaugeschichte der Region beendete. | |
Gegend mit kurioser Vergangenheit Der Wartebrink, ein Grenzgebiet zwischen Lippe und Preußen, war Schauplatz von Bergbauversuchen nach Eisenerz und Kohle, Schmuggelaktivitäten sowie Kirchgängerverkehr. Die Suche nach Bodenschätzen blieb meist erfolglos, während Zollschranken den Schmuggel förderten, bis Lippe dem Zollverein beitrat. | |
Beklemmende Visionen vom Tagebau Der Text beleuchtet die Geschichte des Mergel- und Ölschieferabbaus in Lockhausen. Versuche zur Zementherstellung und Ölgewinnung scheiterten an geringen Vorkommen und mangelnder Rentabilität. Stattdessen wurde Mergel erfolgreich zur Bodenverbesserung genutzt, was Lockhausen den großflächigen Tagebau ersparte. | |
Oerlinghausens gute Stube wird zu zwei Dritteln vom Land bezahlt Der Text beschreibt die erfolgreiche Neugestaltung des Platzes am evangelischen Pfarrhaus in Oerlinghausen, finanziert zu zwei Dritteln vom Land. Die gute Stube mit Spielplatz und historischer Pumpe dient als attraktives Eingangstor für Wanderer und Besucher. | |
Hungern, Hamstern, Tauschen Nachkriegs-Deutschland ab April 1945 war geprägt von Plünderungen, Hamstern und Schwarzmarkt. Extreme Lebensmittelknappheit führte zu Hunger und Tauschhandel. Persönliche Not und kreative Überlebensstrategien prägten den Alltag, während offizielle Rationen nicht ausreichten und Krankheitskurven stiegen. | |
Zieht man jetzt ab – der Kampf ist aus Pastor Karl Pawlowski verhinderte 1945 in Bielefeld beim amerikanischen Einmarsch weiteres Blutvergießen. Er überzeugte deutsche Soldaten zum Abzug, informierte die Amerikaner über die weiße Fahne und schützte den NS-Oberbürgermeister, indem er ihn nach Bethel brachte. | |
Das vorgeschichtliche Oerlinghausen Dieser Auszug von 1930 beleuchtet das vorgeschichtliche Oerlinghausen. Er beschreibt die Steinzeit, Werkzeuge wie Faustkeile und Hüttenbau. Archäologische Funde und Umweltveränderungen vom Diluvium bis zum Mesolithikum prägten das Leben der frühen Menschen in der Region. | |
Von der Jägersiedlung zur lippischen Bergstadt Dieser Auszug von 1930 beschreibt die Entwicklung Oerlinghausens von vorgeschichtlichen Jägersiedlungen zur Bergstadt. Er thematisiert archäologische Funde, die Rolle des Heimatforschers Hermann Diekmann, Kelten, Germanen, Römerkriege und die Bedeutung des Tönsbergs als Kult- und Begräbnisstätte. | |
Oerlinghausen als Lustkurort Das Dokument beschreibt die Entwicklung Oerlinghausens zum Luftkurort seit 1892, hervorgehoben durch den Ausbau von Wanderwegen, die Verbesserung der Verkehrsanbindung und die Errichtung von Unterkünften und Freizeiteinrichtungen. Es erwähnt auch die Bedeutung Hermann Löns‘ für die Region. | |
Hanegge-Brücke über L 751 n freigegeben Die Hanegge-Brücke über die Umgehungsstraße L 751n in Oerlinghausen wurde nach fünf Monaten Bauzeit freigegeben. Wolfram Demnitz vom Westfälischen Straßenbauamt Bielefeld eröffnete die 1,47 Millionen Mark teure Stahlverbundbrücke, die nun Spaziergängern eine weite Aussicht bietet. | |
Ein Nazi-Boss inspizierte die Bergstadt Der NSDAP-Chefideologe Alfred Rosenberg besuchte 1937 Oerlinghausen, um archäologische Grabungen am Germanengehöft und Tönsberg zu inspizieren. Der Besuch, geprägt von Rivalitäten innerhalb der NS-Führung, sollte Rosenbergs Reichsbund stärken und den Irminsul-Mythos befeuern. | |
Oerlinghausen zur Nazi-Zeit Oerlinghausen untersuchte seine NS-Vergangenheit in einem einzigartigen Bürger-Forschungsprojekt. Eine Ausstellung präsentiert Fundstücke, Zeitzeugenberichte und beleuchtet kontroverse Themen wie das Kriegerdenkmal, um die lokale Geschichte von 1933-1945 aufzuarbeiten. | |
Währentruper Bäuerin stellte sich dem Panzer der Alliierten in den Weg Der Text beschreibt das Kriegsende 1945 in der Region Oerlinghausen, Lipperreihe, Helpup und Währentrup. Er thematisiert Kämpfe, den Einmarsch alliierter Truppen, Panzersperren des Volkssturms und die mutige Konfrontation einer Bäuerin mit einem US-Panzer, die ihr Haus rettete. | |
Fühlen uns regelrecht ins soziale Abseits gedrängt Die Bürgerinitiative Ruhiges Oerlinghausen protestiert gegen die Streichung der Ortsumgehung L 751 n. Anwohner leiden unter Lärm und Immissionen. Sie fordern die Wiederaufnahme des Baus bis 1991 und kritisieren die Kostenfrage sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen. |