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In 12 Stunden fertige Steine Das Dokument beschreibt die Bielefelder Hartsteinwerke in Brackwede. Es erläutert die Geschichte seit 1910, die Belegschaftsstärke sowie den technischen Prozess der Kalksandsteinherstellung aus Sennesand und Kalk, von der Mischung in 15.000-Liter-Trommeln bis zur automatisierten Verladung der fertigen Steine. | |
Autobahnbrücke Lämershagen fertiggestellt Der Bericht dokumentiert den einjährigen Wiederaufbau der im Mai 1945 gesprengten Autobahntalbrücke Lämershagen. Nach technischen Höchstleistungen der Firma Dyckerhoff & Widmann, wie dem Verschieben von 1.850 Tonnen schweren Brückenfeldern, wurde das Millionenprojekt im Juli 1950 feierlich eingeweiht. | |
Neue Motor-Spritze Der Bericht beschreibt den feierlichen Empfang einer neuen Motorspritze der Firma Meier aus Hagen für die Feuerwehr Oerlinghausen. Das Gerät wurde an der Senne abgeholt und unter Begleitung der Feuerwehrkapelle sowie großer Anteilnahme der Bevölkerung zum Spritzenhaus geleitet. | |
Tot auf der Bank In Oerlinghausen entdeckten Anwohner im Schopketal auf einer Bank nahe des Sandberges eine männliche Leiche. Die Identität des Toten ist ungeklärt. Die Ermittlungsbehörden vermuten aufgrund der Umstände einen Selbstmord. | |
Knabenheim Heidequell eingeweiht Das neue Knabenheim „Heidequell“ in der Senne wurde feierlich eingeweiht. Nach einem Festgottesdienst von Pastor Ochermann übergab Kirchenoberbaurat Rade den Schlüssel. Das Heim bietet 30 Waisenkindern, unterstützt durch die Frauenhilfe Oerlinghausen, eine neue Heimat inklusive Schule. | |
Ein Haus wie in der Heimat In Oerlinghausen wurde das St.-Hedwigs-Haus als ostdeutsche Volksbildungsstätte eingeweiht. Das ehemalige Gasthaus „Der wilde Jäger“ dient nun als Heim für katholische Vertriebene und Flüchtlinge, bietet Raum für Bildung sowie Erholung und soll die Erinnerung an die ostdeutsche Heimat bewahren. | |
Konkurs und Todesfall schon vor dem Start Der Bericht beschreibt die mühsame Entstehung einer Zementfabrik am Tönsberg bei Oerlinghausen ab 1910. Trotz technischer Innovationen wie dem wasserdichten „Antiaquazement“ prägten Konkurse, Arbeitskräftemangel während des Ersten Weltkriegs und Konflikte mit Anwohnern wegen Geruchsbelästigungen die kurze Industriegeschichte. | |
Hochzeitsgebräuche Auszug aus Hermann Diekmanns Buch über Hochzeitsbräuche in Oerlinghausen. Beschrieben werden Polterabend, das „Schatten“ (Wegsperren), Kleiderordnungen sowie historische Beschränkungen der Gästezahl bei Meiern und Köttern im 17. und 18. Jahrhundert, inklusive verhängter Bußgelder bei Verstößen. | |
Hochzeiten Auszug aus August Reuters Buch über Oerlinghauser Hochzeitsbräuche. Thematisiert werden der Polterabend, das „Schatten“ (Freikaufen des Hochzeitszuges mit Kupfermünzen), das Schießen zur Feier sowie der bedauerliche Rückgang der plattdeutschen Sprache und alter Traditionen seit dem 18. Jahrhundert. | |
Kosthochzeiten Der Text beschreibt die Tradition der Kosthochzeiten in Lippe. Erläutert werden die Rolle des Hochzeitsbitters, die üppige Bewirtung sowie strenge rechtliche Verordnungen des 17. und 18. Jahrhunderts zur Begrenzung von Gästezahl, Speisenfolgen und Feierdauer je nach sozialem Stand. | |
Fehler bei Renovierung In einem Leserbrief kritisiert Horst Steinkühler die Renovierung der evangelischen Kirche in Oerlinghausen. Er bemängelt, dass die charakteristischen Sandsteinquadern am Kirchturm mit weißer Farbe überstrichen wurden, wodurch ein wesentliches architektonisches Merkmal des historischen Gebäudes verloren gehe. | |
Bielefelder Architekten in einem Vorgutachten – Pfarrhaus läßt sich für 300.000 DM renovieren Ein Zeitungsartikel thematisiert den Streit um die Renovierungskosten des Oerlinghauser Pfarrhauses. Während die Stadt hohe Summen nennt, veranschlagt ein Architektengutachten lediglich 300.000 DM. Eine Bürgerinitiative mit über 500 Unterschriften setzt sich für den Erhalt des historischen Fachwerkbaus ein. | |
14 Ratsherren für den Pfarrhausabbruch Der Artikel berichtet über die Mehrheitsentscheidung des Oerlinghauser Rates für den Abbruch des Pfarrhauses. Während die SPD den Zustand als menschenunwürdig bezeichnet, fordert der Bürgermeister ein neutrales Gutachten, da die Kostenschätzungen des Bauamtes umstritten bleiben. | |
Das Pfarrhaus in neuem Glanz Ein Artikel der „Neuen Westfälischen“ von 1976 berichtet über die abgeschlossene Grundrenovierung des Oerlinghauser Pfarrhauses von 1820. Dank des Einsatzes einer Bürgerinitiative und des Regierungspräsidenten wurde der Abriss zugunsten eines Bungalows verhindert und das historische Gebäude erhalten. | |
Einwohner sollen Widerstand leisten Der Rat der Stadt Oerlinghausen und Bürgermeister Kramer rufen die Bevölkerung per Flugblatt zum Widerstand gegen die geplante Anlage militärischer Sprengschächte an der Hauptstraße auf. Man fürchtet schwere Schäden an der Infrastruktur und erinnert an die Zerstörungen von 1945. | |
Beratungen über Sprengschächte Der Bericht über die Sitzung des Kreistages Bielefeld behandelt den Widerstand gegen Sprengschächte in Wohngebieten, den Fortschritt des Projekts Sennestadt (700 Wohnungen im ersten Bauabschnitt) sowie die Neubildung des Kreisausschusses nach der Landkreisordnung von 1953 mit Vertretern von SPD, CDU und BHE. | |
Lange Debatten im Oerlinghauser Stadtrat über den Standort eines neuen Gymnasiums Der Oerlinghauser Stadtrat debattiert über den Standort und die Finanzierung eines neuen Gymnasiums aufgrund massiv steigender Schülerzahlen. Trotz hoher Kosten und Schulraumnot wird die „Grüte“ als Standort beschlossen und das Land NRW um Übernahme der Trägerschaft ersucht. | |
Zum Tode von Bruno Hunke Ein Nachruf auf den Oerlinghauser Hauptschul-Rektor Bruno Hunke (80), der als bedeutender Kenner der lippischen Heimatgeschichte und langjähriger Vorsitzender des Historischen Vereins verstarb. Der Text würdigt seine über 50-jährige pädagogische Tätigkeit und seinen Einsatz für den Schulbau. | |
Wer waren die Weerths Rektor Bruno Hunke erläutert die Geschichte der bedeutenden lippischen Familie Weerth, nach der die Weerthstraße in Oerlinghausen benannt ist. Er beschreibt deren herausragende Verdienste in den Bereichen Kirche, Schulwesen, Naturwissenschaften und Archäologie über mehrere Generationen hinweg. | |
6.159 Übernachtungen in einem Jahre Der Bericht über die Jahreshauptversammlung der Bielefelder Naturfreunde dokumentiert den Erfolg des Naturfreundehauses bei Oerlinghausen mit über 6.000 Übernachtungen im Jahr 1950. Aufgrund der hohen Nachfrage wird eine Erweiterung der Hütte für das Jahr 1951 angekündigt. |