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Auszug aus dem Goldenen Buch der Stadt Oerlinghausen Der Auszug aus dem Goldenen Buch Oerlinghausens beschreibt die bedeutende politische Rolle der Zigarrenarbeiter (Sozialdemokraten) um 1900. Trotz des Dreiklassenwahlrechts gelang ihnen der Einzug in die Gemeindevertretung, wo sie sich vorbildlich für das Gemeinwohl einsetzten. | |
Eine kleine Geschichte aus der Oerlinghauser Tabakindustrie August Reuter erzählt von der Blütezeit der Oerlinghauser Zigarrenindustrie (nach 1871), dem kargen Leben der Arbeiter und ihrem politischen Engagement (Sozialdemokratie). Eine Anekdote über den Zigarrenhersteller Tiffen Friedel illustriert das Milieu, bevor die Industrie nach 1920 durch Zigaretten und Möbelindustrie schwand. | |
Der Haushalt eines Cigarrenarbeiters im Jahre 1904 nach dem Taxwert einer Hausratversicherung Die Liste dokumentiert den Hausrat eines Cigarrenarbeiters und seiner Familie (Mann, Frau, 6 Kinder) im Jahr 1904, basierend auf dem Taxwert einer Hausratversicherung. Sie gibt Aufschluss über den Wert von Möbeln, Kleidung, Lebensmitteln und Tieren. | |
Resolution des Rates der Stadt Oerlinghausen Der Rat der Stadt Oerlinghausen beschließt eine Resolution gegen die geplante Nutzung der Wistinghauser Senne als Standortübungsplatz der Bundeswehr (Panzerbrigade 21 Augustdorf). Die Stadt warnt eindringlich vor der Zerstörung des wertvollen Natur-, Forst- und Erholungsgebietes und der Gefährdung zahlreicher sozialer Einrichtungen. | |
Protokollbuch – Einladung Ortstermin Menkhauser Berg Das Protokollbuch der Dorfschaft Oerlinghausen vom 8. November 1845 enthält die Einladung an Vorsteher und Deputierte zu einem Ortstermin am Menkhauser Berg. Ziel ist die Festsetzung der Grenze zu Niederbarkhausen, die Beratung über die Rechte der Dorfschaft und die Klärung des Gemeinschaftsteils von Colon Weeke. | |
Protokollbuch – Teilung der Oerlinghauser Bergreviere Die Vorsteher und Deputierten der Dorfschaft Oerlinghausen beschließen im Januar 1846 die Spezialteilung der Bergreviere und regeln die Gerechtsame verschiedener Personen und Institutionen (Pfarre, Amtshaus, Küsterei) sowie die Abfindung der Servitutberechtigten. | |
Protokollbuch – Abgegrenzte Fläche in der Senne Das Protokollbuch der Dorfschaft Oerlinghausen vom 11. März 1846 dokumentiert die Abgrenzung einer Fläche von 1 Scheffelsaat in der Oerlinghauser Senne beim Kalkofen für den Steinhauer und Vorsteher Reuter, gekennzeichnet durch vier Grenzsteine. | |
Protokollbuch – Beauftragung des Forstsekretärs Steneberg Der Orts-Vorstand der Dorfschaft Oerlinghausen beauftragt Forstsekretär Steneberg am 12. Oktober 1845 mit der Durchführung der geometrischen und sonstigen Arbeiten zur Spezialteilung der Oerlinghauser Gemeinheit gegen ein Honorar von 18 Mgr. pro Lippisches Scheffelsaat. | |
Protokollbuch – Kommunalweg nach Stukenbrock Die Dorfschaft Oerlinghausen berät am 18. Juni 1844 über den Bau des Kommunalweges nach Stukenbrock (Brokhof), die Anlage eines Walles in der Senne, die Anstellung eines Holzaufsehers (Waldschütz) und die Nutzung des Menkhauser Berges (Laubholen, Viehhüten). | |
Protokollbuch – Flurschütz Soll und Colon Böhmer Das Protokollbuch der Dorfschaft Oerlinghausen vom 16. Juni 1843 dokumentiert die Bekanntmachung von Beschlüssen durch Flurschütz Soll sowie den Ankauf eines 2.000 □f großen, später vermessenen Gemeinheitsgrundstücks durch Colon Böhmer Nr. 119 im Jahr 1833. | |
Protokollbuch – Verwaltung der Dorfsangelegenheiten Das Protokollbuch dokumentiert die Revision der Stück- und Schluss-Rechnung des Vorstehers Hildebrand (1844) durch den neuen Ortsvorstand (1845). Es werden fehlende Nachweise für Einnahmen und Ausgaben (Grundstücksverkäufe, Kuhgeld, Wegebesserung) festgestellt und die zukünftige Teilung der Bergreviere als Hauptaufgabe genannt. | |
Protokollbuch – Schuldentilgung Das Protokoll der Dorfschaft Oerlinghausen vom 9. August 1845 thematisiert die Wichtigkeit von Einigkeit und Vertrauen in der Amtsführung des neuen Vorstands. Es informiert über die gefassten Beschlüsse zur Schuldentilgung und Spezialteilung und mahnt zur schnellen Einigung der Interessenten. | |
JZ Müllerburg endgültig gestorben Die Arbeiterwohlfahrt lehnt den Verkauf der alten Müllerburg an Oerlinghausen für ein Jugendzentrum ab, primär wegen des Widerstands von Jugendlichen und Heimbewohnern. Die politischen Fraktionen sind überrascht, suchen aber nach alternativen Lösungen für die Jugendarbeit. | |
Sitzungsprotokoll Ein Protokoll der Stadt Oerlinghausen vom März 1933 listet die Tagesordnung einer geplanten Stadtverordneten-Versammlung (u.a. Wahl des Büros, Wohlfahrtsgelder) auf. Die Sitzung, angesetzt für den 20. März, wird jedoch kurzfristig am 17. März auf Anweisung von Vorsteher Schröder abgesagt. | |
Sozialdemokratie in Oerlinghausen Der Vortrag beleuchtet die Entstehung der Sozialdemokratie in Oerlinghausen, beginnend mit dem Niedergang der Hausweberei und den Revolutionswirren 1848. Die Industrialisierung (Zigarrenproduktion) und der Zuzug von Fachkräften aus Bremen brachten sozialistische Ideen. Es folgen die Zeit des Sozialistengesetzes und die Gründung lokaler SPD-Organisationen bis 1945. | |
Nichteinreichnung eines SPD-Vorschlages zum neuen Gemeinderat 1933 Die Nichteinreichung des SPD-Wahlvorschlags für den Gemeinderat Oerlinghausen 1933 erfolgte aus Angst vor Repressalien durch die SA-Hilfspolizei nach Inkrafttreten des Gleichschaltungsgesetzes. Die vorbereitete Liste wurde verbrannt. | |
Vordruck zur Erklärung der Schutzhaftgefangenen Ein Vordruck von 1933 aus Detmold, der Schutzhaftgefangenen zur Unterschrift vorgelegt wurde. Er dient der öffentlichen Erklärung des Austritts aus der bisherigen politischen Organisation, der Distanzierung von alten Ansichten und der Verpflichtung zum Wiederaufbau des neuen Deutschlands.
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Stadt Oerlinghausen verabschiedete Millionenetat ie Stadt Oerlinghausen verabschiedete 1962 mit knapper SPD-Mehrheit den Millionenetat. Dieser enthielt einen stark erhöhten außerordentlichen Haushaltsplan für das umstrittene Südstadt-Projekt (6.000 neue Einwohner). CDU und FDP lehnten ab, da wichtige Verträge fehlten. | |
Tagesordnung der Ratssitzung am 19.06.1962 Die Tagesordnung der öffentlichen Ratssitzung Oerlinghausen vom 19. Juni 1962 umfasst die Genehmigung von Protokollen, die Bilanz der Stadtwerke 1959, neue Satzungen zur Straßenreinigung und öffentlichen Ordnung, die Auflösung der Kiffe-Stiftung sowie die Diskussion um die Reinigungspflicht der Bürger. | |
Zur Ratssitzung am 07.06.1962 Die Ratssitzung Oerlinghausen vom 7. Juni 1962 war eine Marathonsitzung, in der die SPD den Haushaltsplan für das umstrittene Südstadt-Projekt gegen die Opposition durchsetzte. Themen waren auch die Grundsteuer C, die Aufwandsentschädigung des Bürgermeisters nach einem Verkehrsunfall und Vorwürfe gesetzwidrigen Handelns der Verwaltung. |