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Brand des Hauses Tellmann Am 14. Juli 1882 brach in Oerlinghausen gegen 21 Uhr im Haus des Wirts Tellmann ein Feuer aus, das sich schnell im Dachstuhl ausbreitete. Die Freiwillige Feuerwehr konnte die angrenzenden Gebäude schützen, doch die Löscharbeiten dauerten elf Stunden wegen Wassermangels. | |
Brand vom Schilling und Freitagschem Haus Der Bericht der Lippischen Landeszeitung von 1883 beschreibt zwei Großbrände in Oerlinghausen: Zuerst brannte das Fachwerkgebäude Schilling (23. Oktober), dann das Freitagssche Haus und das Löhrsche Haus an der Hauptstraße. Löschversuche wurden durch akuten Wassermangel behindert. | |
50 Goldmark Belohnung ausgesetzt Der Auszug beschreibt die harten Anfänge des sozialdemokratischen Ortsvereins Oerlinghausen, gekennzeichnet durch Flugblattverteilung, die Affäre um die Rote Fahne und die Verfolgung im Naziregime. Er endet mit dem Wiederaufbau nach 1945 und der Wahl des ersten sozialdemokratischen Bürgermeisters. | |
Oerlinghauser Ortsausschußsitzung – Zuschuß zur Sedanfeier Die Oerlinghauser Ortsausschusssitzung debattiert kontrovers über einen Zuschuss zur Sedanfeier. Sozialdemokrat Kronshage kritisiert die Bürokratie und die finanzielle Belastung der Armen. Trotz Widerstands wird der Zuschuss durch die entscheidende Stimme des Ortsvorstehers bewilligt, was die politischen Spannungen aufzeigt. | |
Was sind dies für Methoden? Der CDU-Stadtverband Oerlinghausen kritisiert scharf die SPD-Methoden als Lügen und Verdrehungen. Der Artikel verteidigt die CDU-Politik bezüglich Straßenausbaukosten, Fernheizwerk, Müllhalde und Kanalgebühren-Satzung und ruft die Bürger auf, die CDU zu wählen, um Missstände zu beenden. | |
Entwurf zur Geschichte der Oerlinghauser Sozialdemokraten Dieser Entwurf beschreibt die hundertjährige Geschichte der Sozialdemokratie in Oerlinghausen, beginnend 1863 mit Tabakarbeitern. Er beleuchtet den Kampf gegen das Sozialistengesetz, frühe Wahlerfolge, die Gründung des Arbeiter-Wahlvereins und den Einzug sozialdemokratischer Vertreter in den Dorfsgemeinderat und den Lippischen Landtag. | |
Schlachtfest zu Hause Fritz Soll sen. erinnert sich an das häusliche Schlachtfest und die Schweinehaltung um 1930. Er beschreibt den Kauf eines Stangenschweins, dessen Aufzucht im Schweinestall und Schweinekamp, die Fütterung mit Kartoffeln und Runkeln sowie das Vermessen des Tieres vor der Mastzeit. | |
Etwas aus der Meteorologie Oerlinghausens Analyse der meteorologischen Verhältnisse in Oerlinghausen, fokussiert auf die Gewitterhäufigkeit und -intensität von 1924 bis 1935. Der Text, ein Auszug aus Hermann Diekmanns Buch, dokumentiert die steigende Zahl elektrischer Entladungen und deren verheerende Folgen. | |
Schneereiche Winter in der Vergangenheit Analyse eines extrem schneereichen Winters im Januar 1897, basierend auf einer alten Chronik. Die Schneemassen blockierten die Straßen von Bielefeld und Lage, wodurch die Personenpost (Pferdepost) in Rollkrug und Helpup stecken blieb. | |
Blitzeinschlag in die Kirche Ein Bericht der Lippischen Landeszeitung von 1878 schildert einen schweren Blitzeinschlag in die Kirche Oerlinghausen am 8. März. Trotz vorhandenem Blitzableiter schlug der Blitz ein, beschädigte das Dach und verursachte einen hellen Feuerschein. Ein geplanter zweiter Blitzableiter fehlte aufgrund schlechter Witterung. | |
Witterungverhältnisse aus dem Amte Oerlinghausen Der Artikel der Lippischen Landeszeitung von 1880 beschreibt einen ungewöhnlichen Kältekontrast im Amt Oerlinghausen. Entgegen der Regel war das hochgelegene Oerlinghausen wärmer (laue Luft, selten Frost) als die tiefer liegenden, windoffenen Gebiete, die bis zu 9 Grad Kälte maßen. | |
Die Teilung der Bergreviere Die Dorfschaft Oerlinghausen erwarb 1826 Gemeinheitsflächen von Barkhausen. Aufgrund von Schulden und dem Wunsch nach einer Wasserleitung wurde das Land ab 1846 unter den Hausbesitzern aufgeteilt. Die Teilung, geleitet von Forstassessor Steneberg, führte zur Verlosung der Parzellen und zum Verlust der Hudeflächen. | |
Der reiche Onkel aus Amerika Egon Körbi erinnert sich an seine Zeit als deutscher Kriegsgefangener in Ohio, USA, während der Kapitulation 1945. Er sah Bilder aus Buchenwald und kehrte 1946 in die verwüstete Heimat zurück, wo er vom Tod seines Vaters beim Bombenangriff auf Brackwede 1944 erfuhr. | |
Chronik der Stadtwerke Oerlinghausen Die Chronik der Stadtwerke Oerlinghausen beschreibt die Entwicklung von 1947 bis 2020, von der Strom- und Wasserversorgung über die Gemeindereform und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung bis hin zur Erdgasversorgung, Elektromobilität und der Übernahme der Bäderbetriebe. | |
90 Jahre E.- Werk Oerlinghausen Die Chronik 90 Jahre E.- Werk Oerlinghausen beschreibt die Entwicklung der Beleuchtung von Kienspan bis Elektrizität. Sie dokumentiert die Gründung der Elektrizitätswerk GmbH (1901), die technischen Herausforderungen, die Konflikte mit der Gemeinde und die schrittweise Übernahme durch die Stadt bis zur Umwandlung in einen Eigenbetrieb 1947. | |
Die Eiche ist gefällt Die bewegte Geschichte der Strafvollstreckung in Oerlinghausen, erzählt von Fritz Soll sen., beleuchtet die Notwendigkeit eines Gefängnisses (Vater Phillipp) für die Achtung der Obrigkeit, beginnend mit Amtmann Meyer (1759) bis zum Neubau 1888. | |
Unglücksfall in der Niederbarkhausenschen Windmühle Die Lippische Landeszeitung berichtet am 12. November 1885 über einen tödlichen Unglücksfall in der Niederbarkhausenschen Windmühle bei Oerlinghausen, bei dem die vierjährige Tochter des Windmüllers B. von einem Windmühlenflügel erschlagen wurde. | |
Hitlers letztes Aufgebot Der Text beschreibt, wie der Segelflugplatz Oerlinghausen im Dezember 1944 als Startpunkt für die Ardennen-Offensive diente. Unerfahrene Fallschirmjäger wurden in Ju 52-Flugzeugen nach Belgien transportiert. Die schlecht geplante Luftlande-Aktion endete in einem Desaster. | |
Etwas aus der Zeit vor und während der Befreiungskriege Auszug aus der Geschichte Oerlinghausens über die Demografie um 1800, einen Brand 1814 und die Mobilisierung der Landwehr durch Fürstin Paulina (1813) während der Befreiungskriege, dokumentiert durch eine Spendenliste. | |
1931 kämpften die Oerlinghauser mit großem Erfolg für die Erhaltung des Amtsgerichtes Die Bürger von Oerlinghausen kämpften 1931 erfolgreich gegen die drohende Auflösung ihres Amtsgerichts, was durch eine große Kundgebung erreicht wurde. Trotz dieses historischen Erfolgs wurde das Gericht, dessen Geschichte bis 1474 zurückreicht, im Jahr 1979 endgültig aufgelöst. |