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Ein normales Leben ist hier einfach nicht mehr möglich Die Bürgerinitiative Ruhiges Oerlinghausen fordert Minister Züpel, Holländer und Weber auf, die Umgehungsstraße L 751 neu zu bauen. Sie beklagen hohe Verkehrsbelastung und fordern Sofortmaßnahmen wie Grundstücksverkauf, Wertausgleich, Lärmschutzwände und Tempolimits für Anwohner. | |
Niederschrift über die Bürgeranhörung zur L 751n vom 28.07.1982 Die Niederschrift dokumentiert eine Bürgeranhörung von 1982 in Oerlinghausen zu Verkehrssicherungsmaßnahmen an der Robert-Koch-Straße (L 751). Es wurden Brückenbau-Varianten vorgestellt und die Notwendigkeit von Fußgängersignalanlagen für Anwohner des Steinbülts diskutiert. | |
Aufforderungsschreiben von Manfred Penassa Ein Aufforderungsschreiben von Manfred Penassa an die Bewohner des Steinbülts fordert einen gesicherten Fußgängerüberweg an der gefährlichen Robert-Koch-Straße in Oerlinghausen. Als Lösungen werden eine Ampelanlage oder eine Fußgängerbrücke diskutiert, wobei letztere favorisiert wird. Bewohner sollen Unterschriften leisten und spenden. | |
Rad- und Fußweg Detmolder Straße Das Dokument erörtert die seit 1969 von der CDU angeregte Notwendigkeit eines Rad- und Fußwegs an der Detmolder Straße zwischen Oerlinghausen-Altstadt und Helpup. Dies soll eine Gefahrenstelle beseitigen und das Zusammenwachsen der Ortsteile fördern. | |
Umgehungsstraße und kein Ende Das Dokument erörtert die CDU-Position zur Umgehungsstraße Oerlinghausen und zur Tunnellösung, die aufgrund von Umwelt- und Verkehrsaspekten neu bewertet werden. Es kritisiert die SPD und fordert Sofortmaßnahmen zur Lärm- und Abgasreduzierung für Anlieger. | |
Trassenführung Marktstraße Die CDU Oerlinghausen lehnt den Ausbau der Marktstraße über den Friedhof ab. Sie fordert den Schutz des Wohngebiets und des Friedhofs als Erholungsgebiet, um die Interessen der Bürger über den Schwerlastverkehr zu stellen. | |
Als die Preußen Oerlinghausen erobern wollten Das Dokument schildert detailliert die Kirmesschlacht von 1746 in Oerlinghausen. Preußische Musketiere und Ravensberger Untertanen stürmten das Amtshaus, befreiten Arretierte, griffen Wirte an und verwüsteten Marktstände, während lokale Schützen die öffentliche Ordnung nicht aufrechterhalten konnten. | |
Die jüdische Gemeinde in Oerlinghausen um 1800 Das Dokument beschreibt die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Oerlinghausen um 1800, insbesondere den Bau der ersten Synagoge, interne Querelen und Rechtsstreitigkeiten bezüglich des Gottesdienstes und der Gemeinderegeln, basierend auf historischen Prozessakten. | |
Jude nimmt einen deutschen Jungen als Viehtreiber Ein antisemitischer Zeitungsartikel aus Oerlinghausen kritisiert Viehjude Julius Kulemeyer, der einen deutschen Jungen als Viehtreiber anstellt. Der Artikel warnt vor jeglichem Kontakt mit Juden und ihren Geschäften, fördert Diskriminierung und diffamiert Judenknechte als Volksverräter. | |
Protestaktion gegen Juden 1938 Ein Gestapo-Bericht aus Bielefeld vom 26. November 1938 dokumentiert die Zerstörung während der Protestaktion gegen Juden (Kristallnacht). Er listet die Zerstörung von Synagogen, Geschäften und Privathäusern, hohe Sachschäden, Diebstähle, zwei Todesfälle und Verletzte auf. | |
Schlesingers Tod Ein Nachkriegsprozess von 1948 untersuchte den Tod David Schlesingers während der Kristallnacht 1938 in Höxter. Angeklagte SA/SS-Mitglieder wurden freigesprochen, da sie angaben, auf Befehl gehandelt zu haben. Das Gericht sah keine strafbare Handlung. | |
Schläge, Fußtritte Gustav Uhlmann, Augenzeuge der Kristallnacht in Höxter, berichtet über die Misshandlung und den Tod David Schlesingers im Rathaus. Er selbst wurde ins KZ Buchenwald und später ins Ghetto Riga verschleppt. Sein Bericht von 1951 diente als Zeugenaussage in Nachkriegsprozessen. | |
Jüdische Mitbürger in Oerlinghausen Das Dokument listet jüdische Familien und Einzelpersonen aus Oerlinghausen auf, die zwischen 1933 und 1943 aufgrund der NS-Verfolgung ausgewandert, verschollen oder ermordet wurden. Es nennt deren Berufe und Adressen, um ihr Schicksal zu dokumentieren. | |
Veranstaltungen, die an den 50. Jahrestag des November-Pogroms 1938 erinnern Das Dokument listet Veranstaltungen in Oerlinghausen zum 50. Jahrestag des November-Pogroms 1938 auf. Es beschreibt Vorträge, Gottesdienste und Gedenkfeiern vom 7. bis 9. November, die die lokalen Ereignisse der Reichskristallnacht und deren Erinnerung thematisieren. | |
Juden und Judenverfolgung in Oerlinghausen Der Text beleuchtet die Judenverfolgung in Oerlinghausen während des Nationalsozialismus. Er kritisiert mangelhafte Aufarbeitung und betont die Notwendigkeit neuer Forschung. Die Ursprünge des NS-Antisemitismus werden erklärt, wobei die Schwierigkeit der Darstellung des Leidens hervorgehoben wird.
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50 Jahre Novemberpogrom Das Dokument kündigt einen Vortrags- und Diskussionsabend in Bielefeld-Brackwede zum 50. Jahrestag des Novemberpogroms an. Günther B. Ginzel spricht über die Reichskristallnacht und die Zerstörung jüdischer Einrichtungen, mahnend zur Erinnerung gegen das Vergessen nationalsozialistischen Terrors. | |
Die Geschichte der jüdischen Synagogengemeinde Oerlinghausen Das Dokument fasst Archivdaten zur jüdischen Synagogengemeinde Oerlinghausen zusammen. Es beleuchtet deren Geschichte von 1682 bis 1986, inklusive Gottesdienst, Totenhof, Prozessakten und beruflicher Aktivitäten, zusammengetragen von Fritz Soll sen. | |
Die Synagogenordnung der Oerlinghauser Juden von 1803/4 Das Dokument von Karl Soll beleuchtet die Oerlinghauser Synagogenordnung von 1803/04. Es analysiert die historische Situation jüdischer Gemeinden, den Einfluss der Französischen Revolution, interne Konflikte, die Rolle der Schutzjuden und die Entwicklung der Beziehungen zu den Landesherren. | |
Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe Dieser Auszug aus dem Historischen Handbuch behandelt die jüdischen Gemeinschaften Oerlinghausens von 1706 bis 1926. Er beschreibt frühe Ansiedlungen, Schutzgeldzahlungen, Immobilienbesitz, finanzielle Transaktionen und innergemeindliche sowie externe Konflikte, die das jüdische Leben prägten. | |
Verordnungen zu den Schutzjuden Das Dokument enthält drei Artikel zu Schutzjuden in Oerlinghausen. Es genehmigt jüdische Familiennamen (1810), kündigt eine Immobilienversteigerung an (1822) und berichtet über die Landesverweisung eines verdächtigen Knechts (1822). |