Jude nimmt einen deutschen Jungen als Viehtreiber
Zeitungsartikel
Oerlinghausen.
Der Viehjude Julius Kulemeyer von hier hat es wieder fertiggebracht, von dem Landwirt Lohmann in Billinghausen eine Kuh zu kaufen, die er zu Fuß dem Landwirt Tiemann in Asemissen brachte. Als Treiber nahm er einen deutschen Jungen aus Billinghausen, dem er für die etwas 20 Kilometer weiten Weg ganze 50 Pfennige zahlte! Als Viehtreiber sind dem Juden die Gollm ja gerade gut genug. Der Jude Kulemeyer soll in Zukunft seinen eigenen Jungen zum Viehtreiber nehmen - aber der ist ihm sicherlich zu schade dazu.
Es wird höchste Zeit das schulpflichtigen Kindern in der Schule oder durch Gesetz verboten wird, für Juden Handlangerdienste zu leisten!
Die Judenknechte unserer Gemeinde scheinen trotz der eindringlichen Warnung in dieser Zeitung noch nicht begriffen zu haben, worum es heute geht. Gestern konnte man wieder beobachten, wie der für seine Frechheiten nur sattsam bekannte Viehjude Kuhlemeyer sich in der außergewöhnlich frühen Zeit von 7 Uhr längere Zeit in einem hiesigen Zigarrengeschäft aufhielt. Anscheinend ist dieser Laden von vielen Juden als ihr Asyl auserkoren, da sich dort öfters viele Jordanplantscher zum „Mauscheln" aufhalten. Oder was treibt man dort wohl so lange? - Ein weiterer Geschäftsmann, der doch durch seinen Neubau sicherlich beabsichtigt, künftig in Asemissen seine Geschäfte zu tätigen, wollte sogar einem Handwerker fristlos kündigen, weil an seinem Neubau ein Zettel „Wer beim Juden kauft, ist ein Volksverräter" angebracht war. Scheinbar fühlte er sich getroffen; denn „Wem der Schuh paßt, der zieht ihn an". Er gab ja auch selbst zu, noch vor kurzem mit dem Juden Kulemeyer ein kleines Geschäft gemacht zu hoben. - Es sei an dieser Stelle nochmals gesagt, daß hier keine Juden und Judengünstlinge mehr geduldet werden, und es kann allen nur geraten werden, jeglichen Verkehr mit Juden sofort abzubrechen.