Archivsuche

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Die Revolution von 1918
Hermann Diekmann beschreibt in seiner Chronik den Ausbruch der Revolution 1918 in Oerlinghausen. Er schildert die Ankunft betrunkener Matrosen aus Paderborn, die Entwaffnung der Offiziere, die Einsetzung des Arbeiter- und Soldatenrates sowie den Verfall von Zucht und Ordnung.
Merkblatt für zur Landarbeit entlassene deutsche Kriegsgefangene
Das Merkblatt der alliierten Militärbehörde informiert entlassene deutsche Kriegsgefangene über ihre Arbeitspflicht in der Landwirtschaft. Es betont die totale Niederlage, die deutsche Mitschuld und die Notwendigkeit friedlicher Arbeit zur Nahrungssicherung und zum Wiederaufbau Deutschlands unter alliierter Kontrolle.
Frühgeschichte
August Reuter beschreibt die Besiedlungsgeschichte Oerlinghausens von der Steinzeit bis zur Sachsenzeit. Er analysiert archäologische Funde am Tönsberg, deutet den Stadtnamen sächsisch und schildert die Bedeutung der Region während der Feldzüge Karls des Großen und der Gründung des Bistums Paderborn.
Das urgeschichtliche Oerlinghausen
Hermann Diekmann beschreibt die urgeschichtliche Besiedlung des Teutoburger Waldes. Er schildert detailliert das Leben, die Werkzeugherstellung und die Hüttenbauweise der Steinzeitmenschen sowie die späteren bäuerlichen Kulturen der Bronzezeit, gestützt auf zahlreiche lokale Funde und Ausgrabungen rund um Oerlinghausen.
Der geologische Aufbau Oerlinghausens
Hermann Diekmann erlutert die geologische Entstehung Oerlinghausens von der Trias bis zur Eiszeit. Er beschreibt die Ablagerung verschiedener Kalk- und Sandsteinschichten, Fossilienfunde wie Saurierknochen und den Einfluss der Eiszeiten auf die heutige Bodenbeschaffenheit und Besiedelbarkeit der Region.
Die germanische Siedlung am Barkhauser Berge
Hermann Diekmann dokumentiert die Entdeckung und systematische Ausgrabung einer germanischen Siedlung am Barkhauser Berge. Er beschreibt detailliert verschiedene Haustypen, eine Eisen-Schmelzhütte sowie Grabfunde und ordnet die Funde archäologisch in die Zeit zwischen der Zeitenwende und dem 4. Jahrhundert ein.
Ein Grab aus der Zeit des Frankenkaisers Karl
Hermann Diekmann beschreibt die Ausgrabung eines sächsischen Grabes bei Oerlinghausen. Er analysiert karolingische Keramikfunde und Pferdezähne als Beigaben, die den Übergang von heidnischen Bräuchen zur christlichen Bestattungsweise unter dem Druck Karls des Großen dokumentieren.
Ein Haus der Sachsen
Hermann Diekmann dokumentiert die fünfmonatige Ausgrabung eines sächsischen Fachwerkhofes am Landerweg. Er beschreibt den Grundriss mit Vorhalle, Funde wie Bleigewichte und Pingsdorfer Keramik sowie die rituelle Bedeutung unter der Tenne vergrabener Pferdeschädel zur Zeit Karls des Großen.
Wie das germanische Dorf entstand
Hermann Diekmann entwirft ein lebendiges Bild der Besiedlung des Barkhauser Berges vor 2000 Jahren. Er beschreibt die Gründung einer autarken sächsischen Sippengemeinschaft, den Bau spezialisierter Gebäude wie Schmelze und Schmiede sowie die Errichtung eines massiven Schutzwalles gegen römische Einflüsse.
Wie ist die Siedlung Oerlinghausen entstanden?
Der Text beschreibt die Siedlungsgeschichte Oerlinghausens von der Steinzeit über die sächsische Zeit Karls des Großen bis zur Stadtwerdung 1926. Er erläutert Namensursprünge, archäologische Spuren am Tönsberg und die urkundliche Ersterwähnung im Jahr 1036 sowie die Gestaltung des Stadtwappens.
Die geologischen Ergebnisse der Tiefbohrung Niederbarkhausen
Der Bericht behandelt die geologischen Ergebnisse der Tiefbohrung Niederbarkhausen (1919–1922). Trotz des Scheiterns der Kalisalzsuche lieferte die Bohrung bis in 1191,5 Meter Tiefe wichtige Erkenntnisse über die komplizierte tektonische Schichtenfolge und die Überschiebungsnatur des Osning-Gebirges.
Die mittelalterlichen Befestigungen – Die Schlagbäume
Der Text beschreibt die mittelalterlichen Wegesicherungen Oerlinghausens durch Schlagbäume an den Haupteingängen des Dorfes. Er erläutert die historische Ausdehnung des Ortes vor 200 Jahren und zitiert eine Akte von Vogt Bracht bezüglich eines Streits am Gehrenberg.
Die mittelalterlichen Befestigungen – Die Landwehren
Der Text beschreibt die mittelalterlichen Landwehren um Oerlinghausen als Teil eines Verteidigungssystems. Er erläutert deren Aufbau aus Erdwällen und Dornenhecken, ihre strategische Lage in Gebirgsschluchten wie der Stapelager Schlucht sowie ihre Funktion als Schutz gegen Viehraub und feindliche Überfälle.
Die mittelalterlichen Befestigungen – Die Bauernburg zu Niederbarkhausen
Der Text beschreibt die mittelalterliche Bauernburg in Niederbarkhausen als Zufluchtsort für die Landbevölkerung bei Überfällen. Erläutert werden die baulichen Merkmale des Turms, die Alarmierung durch Rauchzeichen auf der Hannegge sowie die Verteidigungsfunktion im Zusammenspiel mit den Landwehren.
Die mittelalterlichen Befestigungen – Die Oerlingsburg
Auszug aus Hermann Diekmanns Chronik über die Oerlingsburg auf dem Tönsberg. Der Text beschreibt die Wallanlagen, Tore und baulichen Details der Volksburg, diskutiert deren Ursprung von der Cheruskerzeit bis zu den Sachsenkriegen Karls des Großen und korrigiert die Bezeichnung „Sachsenlager“.
Angaben zu Kriegsende von August Westerheide
Das Dokument enthält stichpunktartige Aufzeichnungen von August Westerheide, niedergeschrieben von Fritz Soll sen., über die Ereignisse zum Kriegsende in Oerlinghausen zwischen dem 1. und 4. April 1945. Beschrieben werden Truppenbewegungen, Brände, die Flucht der Bewohner und die amerikanische Besetzung.
Angaben zu Kriegsende von Frl. Keller (Ena)
Das Dokument enthält chronologische Notizen von Frl. Keller zum Kriegsende 1945 in Oerlinghausen. Es thematisiert den Volkssturmalarm, den Durchzug russischer Gefangener, die geplante Verteidigung der Stadt, den Ausfall der Infrastruktur sowie spätere Plünderungen durch befreite Russen.
Angaben zu Kriegsende von Hr. Holzkamp
Das Dokument enthält eine chronologische Niederschrift von Herrn Holzkamp über die Kämpfe zum Kriegsende 1945 in Oerlinghausen. Festgehalten sind Brückensprengungen, Artilleriebeschuss, Häuserkämpfe um die Kirche sowie der deutsche Gegenangriff bis zur endgültigen Besetzung durch amerikanische Panzertruppen.
Angaben zu Kriegsende von Lilly Bremer
Das Dokument enthält stichpunktartige Angaben von Lilly Bremer zum Kriegsende 1945. Thematisiert werden die Sprengung der Autobahnbrücke in Lämershagen, der fanatische Verteidigungsbefehl eines Oberleutnants („zweites Stalingrad“) sowie die Einrichtung eines Lazaretts in der AOK und Räumungsempfehlungen des Rathauses.
Leserbrief – Gedanken zum Volkstrauertag
In einem Leserbrief kritisiert Fritz Soll sen. die offizielle Gedenkkultur zum Volkstrauertag in Oerlinghausen. Er fordert mehr Bürgernähe und schlägt vor, die Zeremonien direkt am Massengrab auf dem Friedhof oder am Mahnmal der evangelischen Kirche abzuhalten.