| Rückblick auf Stadtgeschichte Bericht über einen Vortrag von Fritz Soll zur Geschichte Oerlinghausens. Behandelt werden die Ersterwähnung 1036, die Entwicklung vom Vorwerk zur Industriestadt, das Weberhandwerk, die Bedeutung der Tabakindustrie für die Vereinsgründung des TSV sowie der spätere Wandel zur Möbelindustrie. |
| Als die Stadt kein Geld mehr hatte Der Bericht schildert die prekäre Finanzlage Oerlinghausens nach dem Einmarsch der US-Truppen im April 1945. Nach dem Verschwinden von 100.000 Reichsmark plante die Stadt die Herausgabe eigener Gutscheine bei der Druckerei Blume, was durch das Eingreifen der Militärverwaltung gestoppt wurde. |
| Papierfabrik prägte Lipperreihe Der Text beschreibt die industrielle Entwicklung der Papierfabrik Dalbke in Lipperreihe. Gegründet 1835 von Friedrich Ludwig Tenge, prägte das Unternehmen durch technische Innovationen wie das Ätznatronverfahren und wechselvolle Eigentumsverhältnisse bis in die 1950er Jahre (Bitexa) die regionale Wirtschaftsgeschichte. |
| Als die Lokomotiveden Ochsen ersetzte Der Artikel beschreibt die Geschichte der Oerlinghauser Zementfabrik am Tönsberg. Von der Ölschiefergewinnung ab 1910 über kriegswichtige Produktion bis zum Scheitern durch Inflation und Rohstoffmangel. 1934/38 gesprengt, dienten die Trümmer 1945 dem Wiederaufbau der Stadt. |
| Tiefe Trauer um Bürgermeister Albert Schütte Der Nachruf würdigt Albert Schütte (1885–1952), einen bedeutenden Sozialdemokraten und Bürgermeister von Heidenoldendorf. Er beschreibt seinen lebenslangen Einsatz für das Gemeinwohl, seinen Widerstand gegen die NSDAP sowie sein Wirken in Oerlinghausen und in der lippischen Landespolitik. |
| Alkoholverbot für einen Oerlinghauser Die Geschichte von Albert Buckup aus Oerlinghausen um 1900 beschreibt seinen Niedergang durch Alkoholkonsum. Behörden versuchten erfolglos, ihn mittels Verbotszetteln zu stoppen. Er starb 1903 an den Folgen. Auch andere Familienmitglieder vertranken ihr Erbe. |
| Das erste lippische Presseorgan hieß „Intelligenzblätter“ Das Dokument beschreibt die Geschichte der lippischen Presse, beginnend mit den Intelligenzblättern (1767-1843), deren Inhalte und Bedeutung für Oerlinghausen, bis zur Gründung der Lippischen Landeszeitung 1878. Es beleuchtet frühe Nachrichtenverbreitung, Kriminalfälle und Alltagsberichte. |
 | Glockenklang und der Duft von Bratkartoffeln Fritz Soll erinnert sich an einen sommerlichen Feierabend in Oerlinghausen in den 1930er Jahren. Er beschreibt das gemeinsame Abendessen, die Kinder beim Spielen und die ruhige Abendstimmung, die das damalige Familienleben prägte.
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| Fritz Recksiek – Ein Turner Sänger und Ausrufer Das Dokument beschreibt Fritz Recksiek, einen vielseitigen Oerlinghauser. Er war ein unübertroffener öffentlicher Ausrufer, begeisterter Turner und Sänger sowie fleißiger Zigarrenhersteller. Seine Persönlichkeit prägte das soziale Leben der Stadt. |
| August Weisheit Das Dokument beschreibt August Weisheit, einen Oerlinghauser Kommunisten und Widerstandskämpfer. Er war Maurer, brillanter Redner, im Exil und KZ inhaftiert. Nach dem Krieg lebte er als Staatenloser in Frankreich, wo er sich weiterhin politisch engagierte. |
| Das Rätsel um Heinrich Ostmann Heinrich Ostmann, ein intelligenter Kommunist aus Helpup, starb in den 1930ern mysteriös auf einer Zugfahrt nach Berlin, wo er Hitler entmachten wollte. Ein Besuch in der Anstalt Eben Ezer radikalisierte ihn zuvor. |
| Die Tragödie der Familie Ober Das Dokument schildert die Tragödie der Familie Ober, Gefangenenschließer in Oerlinghausen im 19. Jahrhundert. Sie erlebten extreme Armut, Krankheit und Tod in ihrem baufälligen Gefängnisheim, gipfelnd in der Inhaftierung von Mutter und Sohn wegen angeblicher Verbrechen. |
| In Geschichte eine glatte Eins Das Dokument beschreibt Oerlinghausens führende Rolle in der Aufarbeitung seiner NS-Vergangenheit durch eine erfolgreiche Ausstellung Das Dritte Reich und wir. Organisiert von einem Arbeitskreis, präsentierte sie historisches Material und Zeitzeugenberichte, zog über 700 Besucher und Schulklassen an. |
| Majdanek-Dokumente belasten den Angeklagten Höcker schwer Im Bielefelder NS-Prozess ist Karl-Friedrich Höcker wegen Beihilfe zum Mord in Majdanek angeklagt. Archivleiterin Henryka Telesz belastet ihn mit Dokumenten über Zyklon B-Bestellungen. Befangenheitsanträge der Verteidigung wurden abgelehnt. |
| Lynchjustiz, Mörder, Feiglinge Der Text beschreibt brutale Lynchjustiz und Hinrichtungen im nationalsozialistischen Deutschland kurz vor Kriegsende. Zivilisten und Kriegsgefangene wurden von fanatischen Nazis ermordet, was den Verlust des Rechtsbewusstseins unterstreicht und die Grausamkeit des Regimes bis zum Schluss zeigt. |
| Als Oerlinghausen Stadt wurde Der Text beschreibt Oerlinghausens jahrzehntelangen Kampf um die Stadtrechte, die im März 1926 verliehen wurden. Er schildert die große Freude, die Galafeier im Juni mit Politikern und die damit verbundenen Privilegien, die das ehemalige Dorf erhielt, sowie frühere Ablehnungen. |
| Oerlinghausen – einst und jetzt Oerlinghausen feiert 1976 50 Jahre Stadtrechte, blickt auf seine Entwicklung seit 1926 zurück. Der Text beleuchtet Bevölkerungswachstum, Gebietsreform, Wirtschaftsgeschichte (Leinenindustrie) und die Historie seiner Ortsteile Helpup und Lipperreihe sowie archäologische Funde am Tönsberg. |
| Vom Vorwerk zur Stadt Das Dokument beschreibt Oerlinghausens Geschichte von seiner Ersterwähnung als Vorwerk 1036 bis heute, beleuchtet archäologische Funde, wichtige Gebäude wie die Alexanderkirche und die Auswirkungen historischer Kriege. Es feiert 975 Jahre Entwicklung. |
| Als in Oerlinghausen eine Hakenkreuzfahne brannte Das Dokument beschreibt politische Spannungen in Oerlinghausen Anfang der 1930er Jahre zwischen Nazis und Sozialdemokraten, gekennzeichnet durch Straßenkämpfe und die Verbrennung einer Hakenkreuzfahne, bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung und der Absetzung des Bürgermeisters.
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| Erinnerungen an den Namensgeber Karl Heinz Potthast referierte über Hans Ehrenberg, einen judenchristlichen Pfarrer, dessen Leben im Nationalsozialismus von Verfolgung, KZ-Haft und Emigration geprägt war. Der Vortrag beleuchtete Ehrenbergs Biographie, seine Rolle als Namensgeber einer Schule und die Haltung der Kirche im Umgang mit dem Judentum. |