Archivsuche

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Die Windmühle auf dem Tönsberge
Bürgermeister Reuter schildert die unglückliche Geschichte der Windmühle auf dem Tönsberg. Nach Rechtsstreitigkeiten und wirtschaftlichem Scheitern zahlreicher Pächter wurde der Betrieb 1851 ins Tal verlegt. Der markante Mühlenstumpf blieb aufgrund behördlicher Auflagen als Wahrzeichen Oerlinghausens erhalten.
Wie die Naturfreunde ihr Haus an die Nazis verloren
Der Text dokumentiert die wechselvolle Geschichte des Oerlinghauser Naturfreundehauses. 1914 eröffnet, wurde es 1933 von der SA besetzt und als „Adolf-Hitler-Heim“ zweckentfremdet. Nach 1945 erhielten es die Naturfreunde zurück und nutzen es bis heute als kinderfreundliches Ferien- und Seminarhaus.
Als Gendarm Grönewald in Oerlinghausen noch für Ordnung sorgte
Der Text beschreibt das Dienstjournal des Gendarms Konrad Grünewald aus Oerlinghausen (1864–1870). Es bietet detaillierte Einblicke in die damalige Kriminalität, von Bettelei und „nächtlichem Schwärmen“ bis hin zu Diebstählen und frühen Verkehrsvergehen mit Hundefuhrwerken.
1850 lagen Briefe noch in der Apotheke aus
Der Text behandelt die Oerlinghauser Postgeschichte ab 1830. Er beschreibt den Botendienst des „Post-Jüsken“, den Streit um Postrechte zwischen Preußen und Thurn und Taxis sowie die Arbeit des Apothekers als Postexpeditor bis zur Anbindung an die Eisenbahn 1903.
Als das Bergdorf Oerlinghausen Schule machte
Der Text beschreibt die Entwicklung des Schulwesens in Oerlinghausen vom 18. Jahrhundert bis heute. Er hebt den Übergang von gewaltsamer Erziehung durch Laienlehrer hin zu modernen pädagogischen Ansätzen der Familie von Cölln und die Gründung höherer Schulen hervor.
Fritz Soll erinnert sich „Brausen“ in der Schule: Ein Erlebnis !
Fritz Soll sen. erinnert sich an die Geschichte der alten Oerlinghauser Volksschule. Er berichtet vom schwierigen Bau auf dem ehemaligen Feuerlöschteich, den Besonderheiten der Ofenheizung, dem Luxus der ersten Gemeinschaftsduschen und der späteren Umnutzung des Gebäudes als Rathaus ab 1976.
Die wilden 50er Jahre im Progymnasium Oerlinghausen
Der Bericht schildert die prekären Anfänge des Oerlinghauser Progymnasiums in den 1950er Jahren. Neben drangvoller Raumnot und Materialmangel wird kritisch die NS-Vergangenheit vieler Lehrkräfte beleuchtet, die trotz ihrer ideologischen Vorbelastung aufgrund des Lehrermangels wieder eingestellt wurden.
Als Heinz Sielmann in Oerlinghausen zu Gast war
Der Text beschreibt den Besuch des Naturfilmers Heinz Sielmann in Oerlinghausen im Jahr 1997 zur Namensgebung der Hauptschule. Er würdigt zudem das Engagement des Lehrers Günter Ober, der zahlreiche Naturschutzprojekte initiierte und die Schule ökologisch profilierte.
Bergstadt legte den Grundstein für würdige Stätte der Bildung
Der Text berichtet über die feierliche Grundsteinlegung der neuen Volksschule in Oerlinghausen. Trotz bereits fortgeschrittenen Baufortschritts wurde die Zeremonie nachgeholt, um Dokumente für die Nachwelt zu hinterlegen und den gemeinsamen Willen zur Bildung der Jugend zu manifestieren.
Von der Volksschule zum Rathaus
Die Chronik beschreibt die Wandlung des Oerlinghauser Schulgebäudes von einer 1887 auf einem Kartoffelacker errichteten Volksschule über die Nutzung als Gymnasium bis hin zum heutigen Rathaus. Der Text beleuchtet Bauphasen, Schulentwicklungen und die spätere Umnutzung durch die Stadtverwaltung.
Lippische Bankgeschäfte
Der Text dokumentiert die Entwicklung des Bankwesens in Oerlinghausen, von der ersten Filiale im Kolonialwarenladen Freitag (1885) über die dramatische Inflationszeit 1923 im Hotel Kiffe bis hin zur Entstehung der Kreissparkasse und der heutigen Sparkasse Lemgo.
Die Straßenkinder der 30er Jahre
Horst Heißenberg schildert seine Kindheit in Oerlinghausen während der 1930er Jahre. Er beschreibt das freie Spiel auf geschotterten Straßen, Abenteuer am Menkhauser Berg, erste Einkäufe mit dem Kinderfahrrad sowie den späteren Eintritt in die Hitlerjugend und den Umzug der Familie.
Als ein Oerlinghauser Edel-Hotel die Gäste ins Fürstentum Lippe lockte
Die Chronik des Oerlinghauser Hotels „Stadt Bremen“ (später Stadthotel) beschreibt dessen Glanzzeit ab 1890 als erste Adresse im Fürstentum Lippe. Der Text beleuchtet den Wandel vom Amtshaus zum Hotel, die Nutzung als Rathaus während der Inflation und die spätere Umwandlung.
Was Oerlinghausens langer Gottfried alles erlebt hat
Die Geschichte des Hauses „Langer Gottfried“ in Oerlinghausen reicht vom Dreißigjährigen Krieg bis heute. Das Gebäude diente als Vogtei, Schankwirtschaft, jüdische Zigarrenfabrik inklusive Mikwe, Fotogeschäft und wurde schließlich 2012 zu einem modernen Wohnhaus mit acht Mieteinheiten umgebaut.
Fremde Truppen plündern das Dorf
Das Dokument schildert die verheerenden Auswirkungen des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) auf Oerlinghausen und Helpup. Durch massive Einquartierungen, Plünderungen, Zwangsrekrutierungen und Viehseuchen erlitt die Bevölkerung durch französische, englische und alliierte Truppen immense wirtschaftliche und persönliche Schäden.
Vorwerc Orlinchusen
Das Dokument untersucht die erste urkundliche Erwähnung Oerlinghausens im Jahr 1036 als Vorwerk „Orlinchusen“. Es analysiert die Namensherkunft, die geographische Bedeutung des Tönsbergs mit seinen Ringwällen und der Antoniuskapelle sowie die kirchenpolitischen Hintergründe der Schenkung durch Bischof Meinwerk an das Kloster Busdorf.
Als Heringe noch aus dem Fass kamen
Werner Höltke erinnert an die ehemalige Vielfalt kleiner Tante-Emma-Läden an der Detmolder Straße in Oerlinghausen. Der Bericht beschreibt die Geschäfte von Berta Nöschen, Fritz Meier, Martha Ladugga und die Bäckerei Kleimann sowie deren Bedeutung für das soziale Leben.
Das menschliche Deutschland war für lange Zeit begraben
Anlässlich des 50. Jahrestages des November-Pogroms von 1938 fand in Oerlinghausen eine Gedenkfeier mit der Enthüllung einer Gedenktafel an der Synagoge statt. Redner erinnerten an die Entrechtung der Juden und mahnten zur kritischen historischen Auseinandersetzung und Wachsamkeit gegenüber Hass.
Oerlinghausen in antiker Zeit
Der Text beschreibt das Leben germanischer Sippen am Tönsberg um Christi Geburt. Während die Bewohner karge Landwirtschaft betrieben, durchquerten römische Legionen das Schopketal und errichteten dort Marschlager. Archäologische Funde wie Münzen und Brandgräber belegen die frühe Besiedlung und Kontakte.
Es ist eine Lust, hier zu leben
Dr. Arnold Ebert blickt auf die 900-jährige Geschichte Oerlinghausens und den 50-jährigen Kampf um die Stadtrechte zurück. Er thematisiert die industrielle Entwicklung, die moderne Infrastruktur sowie zukünftige Herausforderungen wie Naturschutz, Stadtplanung und den angestrebten Status als Luftkurort.