| Als dem Brauereibesitzer Steine um die Ohren flogen Der Text beschreibt die Geschichte des Oerlinghauser Weberbrunnens. Ein Streit um Wasserrechte zwischen dem Brauereibesitzer Becker und Anwohnern eskalierte 1844 juristisch und mündete 1848 in gewaltsamen Ausschreitungen gegen den Dorfvorsteher Hildebrand im Kontext der Märzrevolution. |
| Bierbrauen in Oerlinghausen Der Text dokumentiert die Geschichte des Bierbrauens und der Branntweinproduktion in Oerlinghausen vom 17. Jahrhundert bis 1920. Im Fokus stehen die Brauerei Becker, der Export nach Preußen sowie der Einfluss des Militärs und der industriellen Konkurrenz auf das Brauwesen. |
| Die alte Brauerei – Eine geschichtliche Entwicklung Die Chronik dokumentiert den Wandel der „Alten Brauerei“ in Oerlinghausen von ihrer Gründung durch August Becker 1844 über die Nutzung als Kino und Heimatmuseum bis zur feierlichen Eröffnung als Bürgerhaus 1990, geprägt durch den historischen Brunnenstreit und aufwendige Restaurierungen. |
| Die Beckersche Bierbrauerei – Tönsbergstraße 3 Der Text von Fritz Soll beschreibt die Bau- und Familiengeschichte der Beckerschen Brauerei in Oerlinghausen. Er thematisiert den wirtschaftlichen Aufstieg der Familie Becker vom Leinenhandel zur Brauerei sowie die rechtlichen Verträge zum Bau des Felsenkellers an der Tünsbergstraße. |
| Nachlaßliste von Brauereibesitzerin Louise Becker Das Dokument listet die umfangreichen Erbschaften der Brauereibesitzerin Louise Becker (1880) und des Rentiers Ferdinand Becker (1881) in Oerlinghausen auf. Es benennt die Erben, deren Berufe und Wohnorte sowie die Verteilung des Vermögens, das später durch Alkoholkonsum verloren ging. |
| Riesenstreit um Oerlinghauser Bier Der Text schildert den „Oerlinghauser Brunnenkrieg“, ausgelöst durch den Brauereibesitzer August Becker, der für seine Bierproduktion unrechtmäßig Dorfbrunnenwasser beanspruchte. Der Konflikt führte zu Gerichtsprozessen, Haftstrafen und gipfelte in gewaltsamen Ausschreitungen während der Märzrevolution 1848 gegen die lokale Obrigkeit. |
| Kruggerechtsame für den Evenhauser Krug Das Dokument beschreibt die Geschichte des „Evenhauser Krugs“, eines der ältesten Gasthöfe in Lippe. Im Jahr 1663 erhielt Christoph Kamp die Kruggerechtsame (Schankrecht) von Graf Hermann Adolf zu Lippe. Seit 1925 befindet sich die Gaststätte im Besitz der Familie Hollmann. |
| Silvester steigt die letzte Party Die Traditionsgaststätte „Evenhauser Krug“ in Leopoldshöhe schließt nach jahrhundertelanger Geschichte. Inhaberin Simone Büttner beendet den Betrieb in vierter Familiengeneration aufgrund hohen Sanierungsaufwands. Das historische Gebäude, dessen Schankrechte bis 1663 zurückreichen, wird für den Bau eines privaten Wohnhauses abgerissen. |
| Weitere Traditionsgaststätte in Leopoldshöhe abgerissen Der Text berichtet über den Abriss des geschichtsträchtigen „Evenhauser Krugs“ in Leopoldshöhe. Nach über 300 Jahren endet die Ära des ehemaligen Salzfuhrleute-Gasthofes, da sich eine Sanierung für die vierte Generation der Familie Hollmann wirtschaftlich nicht mehr rentierte. |
| Aus der Geschichte des Kreuzkruges Der Text dokumentiert die wechselvolle Geschichte des „Kreuzkruges“ bei Schlangen. Von der Gründung 1706 durch die Forstverwaltung über zahlreiche Pächterwechsel, Standortverlegungen durch Straßenbau bis hin zur modernen Nutzung als Ausflugslokal wird die Entwicklung dieser traditionsreichen Sennewirtschaft detailliert nachgezeichnet. |
| Rollkrug – Zollkrug und anderes Bürgermeister Reuter erläutert die Namensherkunft des Rollkrugs aus Flurbezeichnungen und beschreibt die historische Bedeutung der Zollstellen an der lippisch-preußischen Grenze. Der Text thematisiert lebhaften Schmuggel, insbesondere durch den Bartelskrüger Grote, bis zum Zollanschluss 1842 sowie lokale Flurnamen-Etymologie. |
| Als ein Oerlinghauser Edel-Hotel die Gäste ins Fürstentum Lippe lockte Der Text beschreibt den Aufstieg und Wandel des Hotels „Stadt Bremen“ in Oerlinghausen. Gegründet 1890, entwickelte es sich zur Nobeladresse für Bielefelder Bürger. Nach Nutzungen als Rathaus und britischem Quartier prägte es als „Stadthotel“ bis zur Umwandlung in Wohnungen das Stadtleben. |
| Das Stadthotel Die Chronik beschreibt die Transformation des 1712 erbauten Oerlinghauser Amtshauses zur renommierten Gaststätte und zum „Hotel Stadt Bremen“. Nach mehreren Besitzerwechseln und der Inflation erwarb die Stadt das Gebäude 1922 zur Nutzung als Rathaus und Stadthotel. |
| Der unbequeme Gastwirt Meier Der Text beschreibt die hundertjährige, turbulente Geschichte des Gasthauses „Tönsberghöhe“ in Oerlinghausen. Im Mittelpunkt stehen der eigenwillige Gründer Heinrich Meier, zahlreiche Besitzerwechsel, die Auswirkungen der Weltkriege sowie die Entwicklung vom einfachen Gartenlokal zum beliebten Berggasthof der Familie Schulte/Bunte. |
| Tönsberg-Gastronomie startete vor 110 Jahren Der Text schildert die 110-jährige Geschichte der Gastronomie auf dem Tönsberg in Oerlinghausen. Er thematisiert die schwierigen Anfänge unter Heinrich Meier, wirtschaftliche Krisen, Besitzerwechsel und Fehden sowie die erfolgreiche Ära der Familie Bunte bis zur heutigen Modernisierung als „Tönsblick“. |
| Restaurant Parlando feiert Geburtstag auf dem Tönsberg Das Dokument beschreibt das 20-jährige Jubiläum des Restaurants „Parlando“ und die über 100-jährige Geschichte des Berggasthofs Tönsberghöhe in Oerlinghausen. Es thematisiert die schwierigen Anfänge unter Heinrich Meier, diverse Besitzerwechsel, Familienfehden sowie anstehende umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durch den neuen Eigentümer. |
| Erzählungen vom Alten Bremer Das Dokument enthält humorvolle Anekdoten über den Gastwirt Alter Bremer. Die Erzählungen handeln von schlagfertigen Antworten gegenüber Gästen, einem Scherz mit Milchhändler Gabel und einem Streich, bei dem jungen Schweinehirten Essig statt Wein serviert wurde. |
 | Wo’s beim Bremerhafen um die Ecke geht Der Text dokumentiert die Geschichte des Hauses Bremer in Oerlinghausen. Er beschreibt die Entwicklung vom Schlingkrug (1815) über die Ära Böhmer bis zum bekannten Eisenwarengeschäft und der Gaststätte Bremerhafen unter Heinrich Bremer, ergänzt durch lokale Anekdoten und Humor. |
| Privatheilanstalt im Wilden Jäger Die Fürstlich Lippische Regierung versagt Wilhelm Redeker im Jahr 1900 die Konzession für eine Privatheilanstalt im Wilden Jäger. Gründe sind mangelnde medizinische Qualifikation, unzureichende Baupläne sowie die unzulässige Kombination mit einer Schankwirtschaft. |
| Geschichten um den wilden Jäger Werner Höltke beschreibt die Geschichte des Wilden Jägers in Oerlinghausen. Ursprünglich als Kaltwasseranstalt an einer Haferbach-Quelle gegründet, entwickelte sich das Haus zur Gaststätte, benannt nach dem Jäger Eduard Bolhöfer, und dient heute dem St. Hedwigswerk als Bildungsstätte. |