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Schuhmacher Der Text aus August Reuters Chronik beschreibt die Regulierung des Schuhmacherhandwerks in Oerlinghausen durch ein Privileg von Graf Simon Heinrich (1668). Innungen wachten streng über die Handwerkerzahl, was zu Konflikten führte, wie Klagen gegen Köttelbrink (1604) und Jobst Clausing (1599).
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Die Oerlinghauser Näherinnen Der Text beschreibt die Heimarbeit der Oerlinghauser Näherinnen, die Oberhemden für Bielefelder Geschäfte produzierten. Philipp Kaldeweier transportierte Materialien und fertige Ware. Er kontrastiert die damalige Heimarbeit mit der heutigen Fabrikarbeit, die effizienter, aber unpersönlicher ist. | |
Leinenhopser liefen mit schweren Ochsenfellrucksäcken nach Italien Der Text beleuchtet die Geschichte Oerlinghausens, insbesondere den Leinenhandel und die Leinenhopser. Kunsthistoriker Alexander Moll präsentierte Erkenntnisse zur Stadtentwicklung und einer Ausstellung. Die Stadtgeschichte reicht von der Siedlung um 1528 bis zur modernen Infrastruktur des 20. Jahrhunderts. | |
Oerlinghausen vor 100 Jahren Der Artikel beleuchtet die Geschäftspraktiken des Oerlinghauser Leinenhändlers Christoph Niemeyer im 19. Jahrhundert. Anhand seines Hauptbuches werden seine Prinzipien wie Qualität und Kundenbindung sowie seine Herausforderungen durch Konkurrenz und Reisen zu Messen dargestellt. | |
Verzeichnis der Weber und Webstühle Das Dokument listet statistische Daten zu Webern, Spinnern und Webstühlen im Fürstentum Lippe für die Jahre 1790 und 1861 auf. Es bietet einen detaillierten Überblick über die Verteilung dieser Handwerke und verwandter industrieller Einrichtungen in verschiedenen Orten und Ämtern der Region. | |
Charakterzeichnung der lippischen Bauern Ein Artikel von 1784, verfasst vom Oerlinghauser Pfarrer von Cölln, zeichnet ein detailliertes Bild der lippischen Bauern. Er beschreibt ihren Charakter, ihre Lebensweise, Ernährung, Kleidung, Wohnungen und insbesondere ihre sozialen Bräuche und Hochzeitsrituale. | |
Über die Verarmung der Einlieger im Lippischen Ein Vortrag von 1845 von Amts-Assessor Meyer thematisiert die zunehmende Verarmung der Einlieger im Lippeschen. Er beleuchtet Ursachen wie sinkende Textileinkommen, steigende Lebenshaltungskosten und fragwürdige Praktiken der Grundbesitzer, und fordert Abhilfe vom landwirtschaftlichen Verein. | |
Badeanzug aus Poliermull gestrickt Ein Bericht von Helga Beißner schildert das Überleben als Flüchtling in Lippe nach 1945. Sie beschreibt den Kampf um Nahrung und Kleidung, den Einfallsreichtum im Alltag und ihre Erfahrungen in der Nähstube und Stuhlfabrik, bis zur Währungsreform. | |
Es war vor 85 Jahren (Überlieferungen) Eine humorvolle Anekdote, aufgezeichnet 1984 nach einer Erzählung von Onkel Willi, schildert einen Sonntagsbesuch bei einer Bauersfamilie in der Senne, etwa 85 Jahre zuvor. Im Mittelpunkt steht ein Missgeschick beim Pickertbacken, das durch eine Fliegenplage ausgelöst wird. | |
Erinnerungen an eine Zieglerfamilie (um 1900) Eine Anekdote von Fritz Soll sen. schildert, wie Kinder um 1900 illegal Laub für den Schweinestall sammeln und vom Gendarmen erwischt werden. Später erhält der Vater, ein Ziegler, einen Strafzettel für das Vergehen. | |
Eine Zieglerfamilie in Oerlinghausen um 1900 Der Text schildert das entbehrungsreiche Leben einer Zieglerfamilie in Oerlinghausen um 1900. Der Vater arbeitet saisonal auswärts, die Mutter managt den Haushalt und die Kinderarbeit. Es beleuchtet den Jahresablauf, finanzielle Sorgen und den Überlebenskampf. | |
Polemik Ein Leserbrief kritisiert R. Tischbiers polemischen Stil in früheren Texten und einem Plakat. Die Verfasser, Gerd und Ulla Simon, fordern Sachlichkeit ein und mahnen, wer im Glashaus sitzt, solle nicht mit Steinen werfen. | |
Alte Fehler mit neuen wettgemacht Ein Leserbrief kritisiert den geplanten Bau einer Umgehungsstraße in Oerlinghausen als Umweltfrevel und Steuergeldverschwendung. Der Verfasser bemängelt, dass alte Fehler mit neuen wettgemacht werden und die Landschaft zerstört wird, ohne die Probleme wirklich zu lösen. | |
Eigentor von Tischbier und Co. Klaus Biere verteidigt im Leserbrief den Bau der L 751 gegen Kritik des NABU und R. Tischbiers. Er argumentiert mit Verkehrsentlastung und widerlegt überzogene Umweltbedenken, während er Tischbiers Motive als Wahlkampf abtut. | |
Um halb fünf ist die Nacht zu Ende Bürgermeister Diekhof betont die Dringlichkeit einer Umgehungsstraße für Oerlinghausen aufgrund von Schwerverkehr und Lärmbelästigung. Er verweist auf langjährige Planungen seit 1972 und kritisiert Alternativvorschläge sowie die Haltung von Pro Grün, die die dringend benötigte Entlastung der Anwohner behindere. | |
ANUK besichtigt neue L 751-Trasse Der ANUK besichtigt die neue L 751n-Trasse bei Oerlinghausen (Unter dem Menkhauser Berge). Anschließend tagt er im Rathaus, um Richtlinien für ökologisches Planen und Bauen zu besprechen. | |
Noch eine Antwort zum MdL-Brief Wilfried Boye kritisiert den Bau der L 757n Umgehungsstraße Oerlinghausen. Er argumentiert gegen die Zerstörung der Natur und bezweifelt die langfristige Verkehrsentlastung, besonders nach Fertigstellung der Autobahnverbindungen A33/A2. Er fordert den Stopp des Baus. | |
Anderer Meinung als Steinkühler Heide Hellmich antwortet MdL Horst Steinkühler in einem Leserbrief, widerspricht seinen Ansichten zum Bau der L 751n in Oerlinghausen und verteidigt die Gegner. Sie betont ihre persönliche Betroffenheit durch Lärm und kritisiert seine Pauschalisierungen. | |
Parzellen fallen weg Das Dokument kündigt eine Sitzung des Bau- und Planungsausschusses in Oerlinghausen am 16. März an. Themen sind Bebauungspläne (Ostwärts der Bahnhofstraße, Heideweg/Die Senneteile) und ein Antrag der Familie Jakobskrüger zur Ausweisung von Wochenendgrundstücken. | |
Minister Zöpel soll Entscheid über die Umgehungsstraße treffen Städtebauminister Züpel soll über den Bau einer Umgehungsstraße in Leopoldshöhe entscheiden, da nur die Landwirtschaftskammer dagegen ist. Eine ähnliche Situation gab es in Oerlinghausen (L 751 neu). Der Gemeinderat Leopoldshöhe beschloss den Bau bereits Ende 1984. |