Archivsuche

Archivsuche

Nach 20 000 Tagen keine Alarm-Sirenen mehr
Fritz Soll sen. erinnert 1993 an den Widerstand Oerlinghausens gegen den Einbau von Sprengschächten im Jahr 1954. Bürgermeister Heinrich Kramer rief damals die Bevölkerung per Sirene zum Protest auf, um die vorbereitete Zerstörung der Heimat zu verhindern.
Chronik des Stadthotels
Das Dokument beschreibt die Geschichte des Oerlinghauser Stadthotels, beginnend mit dem Bau als Amtshaus 1712. Es zeichnet den Weg über verschiedene Besitzer, die Nutzung als Hotel „Stadt Bremen“ bis hin zum Kauf durch die Stadt 1922 und die Umwandlung zum Rathaus nach.
Meierhöfe und Kolonate
Der Text basiert auf Vorträgen des Bürgermeisters Reuter (1926/27) über die historische Entwicklung der Meierhöfe und Kolonate in Oerlinghausen. Er erläutert die Rechtsverhältnisse, Ständeordnungen und Abgabepflichten gegenüber dem Kloster Paderborn und den lippischen Landesherren seit dem Mittelalter.
Der 7-jährige Krieg
Das Dokument beschreibt detailliert das Elend Oerlinghausens während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763). Basierend auf Aufzeichnungen von Otto Weerth werden Plünderungen durch französische und alliierte Truppen, Zwangsrekrutierungen, immense wirtschaftliche Schäden sowie der Ausbruch von Seuchen und Hunger thematisiert.
Oerlinghausen und der Siebenjährige Krieg
Oerlinghausen litt im Siebenjährigen Krieg massiv unter Einquartierungen, Plünderungen und Zwangsrekrutierungen durch französische und alliierte Truppen. Trotz Neutralität entstanden enorme wirtschaftliche Schäden durch Requirierungen von Nahrungsmitteln, Vieh und Arbeitskräften, was die Gemeinde völlig verarmte.
Feuerbrünste
Der Text beschreibt historische Brandereignisse in Oerlinghausen, insbesondere die Zerstörung von acht Häusern am Köttelbrink im Juli 1699 infolge von Dürre. Zudem wird der tödliche Brand der Ullrich’schen Häuser im Jahr 1887 sowie die anschließende Neubebauung erwähnt.
Hausbrand in Mackenbruch
Der Bericht schildert zwei Brände in Mackenbruch und Oerlinghausen. Kritisiert werden die mangelhaften Feuerlöscheinrichtungen, insbesondere schadhafte Schläuche und akuter Wassermangel, die eine effektive Brandbekämpfung des Hellwegschen Hauses verhinderten, während Kinder in letzter Minute gerettet werden konnten.
Revolution und Flucht von Hennerk Berkemeier
Die Erzählung beschreibt die Revolutionsunruhen in Oerlinghausen, den Marsch der Rietberger Bauern gegen den Gutsbesitzer Tenge und die anschließende Verhaftungswelle. Im Zentrum steht die abenteuerliche Flucht des gesuchten Hennerk Berkemeier über die Weser bis nach Bremen zur Auswanderung nach Amerika.
Ein vorgeschichtlicher Friedhof
Der Text beschreibt einen vorgeschichtlichen Friedhof bei Oerlinghausen (ca. 700–400 v. Chr.). Erläutert werden Bestattungsriten der Germanen, Grabbeigaben wie Bronzefibeln und Urnen sowie die Bauweise früher Siedlungen im Vergleich zur modernen Architektur.
Die Oerlinghauser Zigarrenindustrie
Die Chronik beschreibt den Aufstieg und Niedergang der Zigarrenindustrie in Oerlinghausen ab 1850. Sie beleuchtet soziale Folgen der Leinenkrise, bedeutende Fabrikanten, die politische Prägung der Arbeiterschaft durch die Sozialdemokratie sowie den späteren Verdrängungsprozess durch die Möbelindustrie und Zigarette.
Brand des Hauses Tellmann
Der Zeitungsartikel berichtet über einen Großbrand im Haus des Wirts Tellmann in Oerlinghausen am 13. Juli 1882. Trotz schnellen Einsatzes der Feuerwehr brannte der Dachstuhl aus. Die elfstündigen Löscharbeiten wurden durch erheblichen Wassermangel erschwert.
Brand vom Schillings und Freitagschem Haus
Der Bericht schildert zwei aufeinanderfolgende Brände in Oerlinghausen im Oktober 1883. Zuerst brannte das Schillingsche Haus auf dem Berge, kurz darauf das Freitagsche und Löhrsche Haus an der Hauptstraße. Wassermangel erschwerte die Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr erheblich.
Nachrichten aus Oerlinghausen – Stadtrechte
Das Dokument thematisiert das Bestreben Oerlinghausens, aufgrund seiner Größe städtische Rechte zu erlangen. Kritisiert wird die finanzielle Belastung durch die Amtsgemeindekasse und die ungleiche Stimmverteilung. Fünf Ratsmitglieder beantragen eine öffentliche Sitzung zur Beratung der Stadtwerdung.
Protokollbuch – Zuschuß zur Sedanfeier
Das Protokoll der Dorfschaft Oerlinghausen vom 23. August 1875 hält den einstimmigen Beschluss fest, einen Zuschuss von 150 Reichsmark aus der Dorfskasse für die Bewirtung der Schuljugend anlässlich der bevorstehenden Sedanfeier zu bewilligen.
Protokollbuch
Heinrich Holzkamp erklärt am 12. Februar 1876 im Namen der Bewohner des Steinbülts den Verzicht auf ein zuvor am 10. Februar unterbreitetes Anerbieten der Dorfschaft Oerlinghausen. Das Dokument wurde von H. Freitag unterzeichnet.
Protokollbuch – Vorsteherwahl
Das Protokoll der Dorfsversammlung Oerlinghausen vom 13. November 1881 dokumentiert die Annahme des Etats für 1882, die Ablehnung eines Flurschützen sowie die Wahl von Buckup, Theodor Nagel und H. Holzkamp zu Vorstehern und weiteren Personen zu Deputierten.
Protokollbuch – Verkauf des Platzes beim Schleppenbäumerschen Haus
Das Protokoll beurkundet den Verkauf eines kleinen Platzes vor dem Schleppenbäumerschen Haus in Oerlinghausen am 19. Juli 1845. Nach Beratungen der Vorsteher und Deputierten erhielt der Linnenhändler F. Becker den Zuschlag für 30 Reichsthaler pro Quadratruthe, vorbehaltlich etwaiger Saalbuch-Ansprüche.
Protokollbuch – Grundstücksangelegenheiten
Das Protokoll der Vorsteher von Oerlinghausen vom 15. August 1845 regelt diverse Gemeindeangelegenheiten: Waldnutzungsverbote im Kaltenberg, Niederlassungsrechte, Brunnenreinigungen, Vermessungen durch Forstsekretär Steneberg, Straßenreinigungspflichten sowie die Verteilung von Streumaterial aus der Senne gegen Vorlage von Scheinen.
Protokollbuch – Armenvorsteher
Der Ortsvorstand und die Deputierten der Dorfschaft Oerlinghausen beantragen am 11. Juni 1875 beim Amtsgemeinderat, den Armenvorsteher als zusätzliches Mitglied zuzulassen. Ziel ist eine bessere fachliche Auskunftserteilung in Fragen der Armenpflege innerhalb des Gremiums.
Protokollbuch – Wachthäuschen in der Schopke und Markttag
Die Vorsteher und Deputierten von Oerlinghausen beschlossen 1876 die Ausschreibung für ein Wachthäuschen in der Schopke, bezuschussten ein Geländer für den Ziegler Heißenberg und beantragten die Verlegung des jährlichen Markttages vom April auf den März.