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Alte Flurnamen bei Oerlinghausen – Nachtrag Karl Hölter liefert 1962 einen Nachtrag zu Flurnamen bei Oerlinghausen, korrigiert Deutungen (z.B. Bocksick zu Buchen, nicht Böcken) und beschreibt die Herkunft von Namen wie Kötelbrink, Pansheide, Judennase und Filliespatt, oft im Gegensatz zu den Verhochdeutschungen des Katasteramtes. | |
Flurnamen und Grundstücksumlegungen Vermessungsrat Ziegler erörtert die historische und kulturelle Bedeutung von Flurnamen, ihre Erfassung in Katastern (seit 1550) und die Problematik ihrer Verhochdeutschung. Er betont die Notwendigkeit der korrekten Festlegung von Flurnamen bei Grundstücksumlegungen und der Erneuerung von Katasterkarten. | |
Stiege ins Stroh Die Herbergsstiege in Oerlinghausen, die dritte Twete in einer Reihe, ist eng mit der Jugendherberge verbunden. Der Beitrag von Werner Höltke beschreibt ihre 159 Stufen, die Geschichte des Jugendherbergswesens vor Ort (seit 1922) und die Ereignisse von 1945 sowie den nahegelegenen jüdischen Friedhof. | |
![]() | Das Haus Huwendiek auf dem Tönsberg Luftaufnahme von Oerlinghausen aus dem Jahr 1955. Im Zentrum steht das Haus Huwendiek auf dem Tönsberg. Darüber liegen der jüdische Friedhof und die Jugendherberge, erreichbar über die Herbergsstiege, deren Geschichte eng mit der Entwicklung des Jugendherbergswesens verbunden ist. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
50 Jahre SPD in Oerlinghausen Die SPD Oerlinghausen feiert ihr 50-jähriges Bestehen (gegründet 1906). Der Artikel beschreibt das starke sozialistische Wirken seit den 1870er Jahren, die Gründung verschiedener Arbeitervereine (Konsum, Gesangverein) und den Aufstieg des Ortsvereins trotz des Zweiten Weltkrieges und der Hitler-Tyrannei. | |
Was sind dies für Methoden? Die SPD-Fraktion Oerlinghausen kritisiert die Wahlkampfpraktiken der CDU zur Kommunalwahl 1961. Sie wehrt sich gegen die Darstellung der Verwaltung als parteiisch und verteidigt zentrale Projekte wie das Fernheizwerk, das Freibad und die Südstadt-Entwicklung gegen die Vorwürfe von Renommiermaßnahmen und unrealistischer Politik. | |
Schon wieder eine Ratssitzung Der Artikel aus dem Oerlinghauser Anzeiger kritisiert den Bürgermeister von Oerlinghausen, weil er die Ratssitzungen nicht fristgerecht einberuft, obwohl die Gemeindeordnung und die Aufsichtsbehörde dies fordern. Er spottet über die Länge der Sitzungen und fordert Bürger auf, diese bis zum Ende zu verfolgen. | |
Brand des Hauses Tellmann Am 14. Juli 1882 brach in Oerlinghausen gegen 21 Uhr im Haus des Wirts Tellmann ein Feuer aus, das sich schnell im Dachstuhl ausbreitete. Die Freiwillige Feuerwehr konnte die angrenzenden Gebäude schützen, doch die Löscharbeiten dauerten elf Stunden wegen Wassermangels. | |
Brand vom Schilling und Freitagschem Haus Der Bericht der Lippischen Landeszeitung von 1883 beschreibt zwei Großbrände in Oerlinghausen: Zuerst brannte das Fachwerkgebäude Schilling (23. Oktober), dann das Freitagssche Haus und das Löhrsche Haus an der Hauptstraße. Löschversuche wurden durch akuten Wassermangel behindert. | |
Oerlinghausens erstes Elektriziträtswerk Oerlinghausens erstes Elektrizitätswerk nahm am Silvesterabend 1901 den Betrieb auf, beginnend mit 34 Straßenlaternen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und des Scheiterns des Straßenbahnprojekts führte die Elektrifizierung zu wirtschaftlichem Wachstum. 1936 wurde die Stadt alleinige Besitzerin des E-Werks. | |
![]() | Generator des Elektrizitätswerkes Historische Schwarzweißaufnahme aus der Maschinenhalle des früheren E-Werks an der Zeppelinstraße. Das Bild zeigt massive Generatoren zur Stromerzeugung für die Stadt. Ein Arbeiter steht inmitten der großen Industriemaschinen, die von Geländern und Treppen umgeben sind. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
![]() | Inbetriebnahme der Elektro-Straßenlampen Nachtaufnahme einer verschneiten Straßenecke, vermutlich am Silvesterabend 1901. Im Vordergrund sind eine Treppe und das beleuchtete Gasthaus G Reuter O zu sehen. Das Bild dokumentiert die erstmalige Inbetriebnahme der elektrischen Straßenbeleuchtung in der Stadt. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
![]() | Anteilschein am Elektrizitätswerk Oerlinghausen Historischer Anteilschein Nr. 67 des Elektrizitätswerks Oerlinghausen G. m. b. H. vom 27. Oktober 1901 über 1000 Mark. Das Dokument zeigt eine Vignette der Stadtansicht von Oerlinghausen und belegt die Beteiligung am Stammkapital gemäß Gesellschaftsvertrag. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
50 Goldmark Belohnung ausgesetzt Der Auszug beschreibt die harten Anfänge des sozialdemokratischen Ortsvereins Oerlinghausen, gekennzeichnet durch Flugblattverteilung, die Affäre um die Rote Fahne und die Verfolgung im Naziregime. Er endet mit dem Wiederaufbau nach 1945 und der Wahl des ersten sozialdemokratischen Bürgermeisters. | |
Oerlinghauser Ortsausschußsitzung – Zuschuß zur Sedanfeier Die Oerlinghauser Ortsausschusssitzung debattiert kontrovers über einen Zuschuss zur Sedanfeier. Sozialdemokrat Kronshage kritisiert die Bürokratie und die finanzielle Belastung der Armen. Trotz Widerstands wird der Zuschuss durch die entscheidende Stimme des Ortsvorstehers bewilligt, was die politischen Spannungen aufzeigt. | |
Was sind dies für Methoden? Der CDU-Stadtverband Oerlinghausen kritisiert scharf die SPD-Methoden als Lügen und Verdrehungen. Der Artikel verteidigt die CDU-Politik bezüglich Straßenausbaukosten, Fernheizwerk, Müllhalde und Kanalgebühren-Satzung und ruft die Bürger auf, die CDU zu wählen, um Missstände zu beenden. | |
Entwurf zur Geschichte der Oerlinghauser Sozialdemokraten Dieser Entwurf beschreibt die hundertjährige Geschichte der Sozialdemokratie in Oerlinghausen, beginnend 1863 mit Tabakarbeitern. Er beleuchtet den Kampf gegen das Sozialistengesetz, frühe Wahlerfolge, die Gründung des Arbeiter-Wahlvereins und den Einzug sozialdemokratischer Vertreter in den Dorfsgemeinderat und den Lippischen Landtag. | |
Die Hütejungen von Oerlinghausen Der Buchauszug von Hermann Diekmann schildert das harte Leben der Zigarrenmacher und Weber in Oerlinghausen, die ihre Kinder zum Ziegenhüten schickten, um den kargen Lohn aufzubessern. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der Ziegenhirt wird und seine ersten geschäftlichen Erfahrungen macht. | |
![]() | Die letzten der Mohikaner Schwarzweißaufnahme der letzten Ziegenherde Oerlinghausens mit ihrem jungen Hüter auf einer Weide. Die Szene zeigt den Jungen, der mit einem Stock die weidenden Ziegen beaufsichtigt. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
![]() | Oerlinghausen – die freundliche Bergstadt Historische Schwarzweißaufnahme der Kirche in Oerlinghausen, der freundlichen Bergstadt. Im Vordergrund ist der stille Heckenweg (Göddernstraße) sichtbar, der zum Gotteshaus führt, umgeben von Bäumen und einer niedrigen Mauer. 🔍 Details⚠️ © Copyright |





