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Blutige Ostern am Tönsberg Der Bericht schildert die blutigen Kämpfe um Oerlinghausen zu Ostern 1945. Nach heftigem Artilleriebeschuss und Häuserkämpfen durchbrachen amerikanische Panzer den Teutoburger Wald. Der Text erinnert an die 70 gefallenen Soldaten und die anschließende Bergung der Toten für den Soldatenfriedhof. | |
Rollkrug oder Zollkrug Der Text beleuchtet die Geschichte des „Rollkruges“ an der preußisch-lippischen Grenze. Er beschreibt die Funktion als Zollstation und den blühenden Schmuggel von Leinen, Kaffee und Kolonialwaren durch die Senne bis zum Zollanschluss 1842 sowie lokale Anekdoten über „Schmugglernester“. | |
Oerlinghausen baut Wohnungen Der Gemeinderat Oerlinghausen beschloss 1949 umfangreiche Investitionen in den Wohnungsbau an der Hanegge, den Ausbau der Stadtwerke (Brunnen Hellkuhle) und den Schulerweiterungsbau. Zudem wurde der Beitritt zum Verkehrsverband beschlossen und die drohende Ausweitung des Truppenübungsplatzes Augustdorf kritisch erörtert. | |
In 12 Stunden fertige Steine Das Dokument beschreibt die Bielefelder Hartsteinwerke in Brackwede. Es erläutert die Geschichte seit 1910, die Belegschaftsstärke sowie den technischen Prozess der Kalksandsteinherstellung aus Sennesand und Kalk, von der Mischung in 15.000-Liter-Trommeln bis zur automatisierten Verladung der fertigen Steine. | |
Autobahnbrücke Lämershagen fertiggestellt Der Bericht dokumentiert den einjährigen Wiederaufbau der im Mai 1945 gesprengten Autobahntalbrücke Lämershagen. Nach technischen Höchstleistungen der Firma Dyckerhoff & Widmann, wie dem Verschieben von 1.850 Tonnen schweren Brückenfeldern, wurde das Millionenprojekt im Juli 1950 feierlich eingeweiht. | |
Neue Motor-Spritze Der Bericht beschreibt den feierlichen Empfang einer neuen Motorspritze der Firma Meier aus Hagen für die Feuerwehr Oerlinghausen. Das Gerät wurde an der Senne abgeholt und unter Begleitung der Feuerwehrkapelle sowie großer Anteilnahme der Bevölkerung zum Spritzenhaus geleitet. | |
Tot auf der Bank In Oerlinghausen entdeckten Anwohner im Schopketal auf einer Bank nahe des Sandberges eine männliche Leiche. Die Identität des Toten ist ungeklärt. Die Ermittlungsbehörden vermuten aufgrund der Umstände einen Selbstmord. | |
Knabenheim Heidequell eingeweiht Das neue Knabenheim „Heidequell“ in der Senne wurde feierlich eingeweiht. Nach einem Festgottesdienst von Pastor Ochermann übergab Kirchenoberbaurat Rade den Schlüssel. Das Heim bietet 30 Waisenkindern, unterstützt durch die Frauenhilfe Oerlinghausen, eine neue Heimat inklusive Schule. | |
Ein Haus wie in der Heimat In Oerlinghausen wurde das St.-Hedwigs-Haus als ostdeutsche Volksbildungsstätte eingeweiht. Das ehemalige Gasthaus „Der wilde Jäger“ dient nun als Heim für katholische Vertriebene und Flüchtlinge, bietet Raum für Bildung sowie Erholung und soll die Erinnerung an die ostdeutsche Heimat bewahren. | |
Konkurs und Todesfall schon vor dem Start Der Bericht beschreibt die mühsame Entstehung einer Zementfabrik am Tönsberg bei Oerlinghausen ab 1910. Trotz technischer Innovationen wie dem wasserdichten „Antiaquazement“ prägten Konkurse, Arbeitskräftemangel während des Ersten Weltkriegs und Konflikte mit Anwohnern wegen Geruchsbelästigungen die kurze Industriegeschichte. | |
Die Kosten der Oerlinghauser Osterfeuer Die Analyse beschreibt die wirtschaftliche Entwicklung der Oerlinghauser Osterfeuer vom 17. Jahrhundert bis heute. Sie beleuchtet den Wandel von einer spontanen Jugendaktivität mit geringen Kosten hin zu einer professionell organisierten, staatlich geförderten Großveranstaltung unter Berücksichtigung sozialer und währungshistorischer Aspekte. | |
Beckers Esel und die Osterfeuer von Oerlinghausen Die Analyse dokumentiert die zentrale Rolle von Beckers Esel für die Oerlinghauser Osterfeuer im 19. Jahrhundert. Sie untersucht die logistische Bedeutung des Tieres, das informelle Gewohnheitsrecht zur Nutzung privater Ressourcen und den Übergang zur institutionalisierten Organisation nach dem Tod des Esels. | |
Die Jugend und die Oerlinghausener Osterfeuer-Rituale Die Dokumentation analysiert die Oerlinghausener Osterfeuer-Rituale als zentralen Übergangsritus der Jugend. Sie beschreibt die historische Entwicklung von germanischen Wurzeln über rechtliche Konflikte im 17. Jahrhundert bis zur Institutionalisierung durch die Stadtverwaltung im 20. Jahrhundert unter Berücksichtigung sozialer Hierarchien. | |
Hochzeitsgebräuche Auszug aus Hermann Diekmanns Buch über Hochzeitsbräuche in Oerlinghausen. Beschrieben werden Polterabend, das „Schatten“ (Wegsperren), Kleiderordnungen sowie historische Beschränkungen der Gästezahl bei Meiern und Köttern im 17. und 18. Jahrhundert, inklusive verhängter Bußgelder bei Verstößen. | |
Hochzeiten Auszug aus August Reuters Buch über Oerlinghauser Hochzeitsbräuche. Thematisiert werden der Polterabend, das „Schatten“ (Freikaufen des Hochzeitszuges mit Kupfermünzen), das Schießen zur Feier sowie der bedauerliche Rückgang der plattdeutschen Sprache und alter Traditionen seit dem 18. Jahrhundert. | |
Kosthochzeiten Der Text beschreibt die Tradition der Kosthochzeiten in Lippe. Erläutert werden die Rolle des Hochzeitsbitters, die üppige Bewirtung sowie strenge rechtliche Verordnungen des 17. und 18. Jahrhunderts zur Begrenzung von Gästezahl, Speisenfolgen und Feierdauer je nach sozialem Stand. | |
Fehler bei Renovierung In einem Leserbrief kritisiert Horst Steinkühler die Renovierung der evangelischen Kirche in Oerlinghausen. Er bemängelt, dass die charakteristischen Sandsteinquadern am Kirchturm mit weißer Farbe überstrichen wurden, wodurch ein wesentliches architektonisches Merkmal des historischen Gebäudes verloren gehe. | |
Bielefelder Architekten in einem Vorgutachten – Pfarrhaus läßt sich für 300.000 DM renovieren Ein Zeitungsartikel thematisiert den Streit um die Renovierungskosten des Oerlinghauser Pfarrhauses. Während die Stadt hohe Summen nennt, veranschlagt ein Architektengutachten lediglich 300.000 DM. Eine Bürgerinitiative mit über 500 Unterschriften setzt sich für den Erhalt des historischen Fachwerkbaus ein. | |
14 Ratsherren für den Pfarrhausabbruch Der Artikel berichtet über die Mehrheitsentscheidung des Oerlinghauser Rates für den Abbruch des Pfarrhauses. Während die SPD den Zustand als menschenunwürdig bezeichnet, fordert der Bürgermeister ein neutrales Gutachten, da die Kostenschätzungen des Bauamtes umstritten bleiben. | |
![]() | Das Mariannenstift Die historische Fotografie zeigt das Mariannenstift in Oerlinghausen Anfang des 20. Jahrhunderts. Das 1893 errichtete Natursteinhaus diente über Jahrzehnte als Geburtsstation und in den Weltkriegen als Lazarett. Im Hintergrund ist zudem das Kiffestift erkennbar. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
