| Angaben zu Kriegsende von August Westerheide Das Dokument enthält stichpunktartige Aufzeichnungen von August Westerheide, niedergeschrieben von Fritz Soll sen., über die Ereignisse zum Kriegsende in Oerlinghausen zwischen dem 1. und 4. April 1945. Beschrieben werden Truppenbewegungen, Brände, die Flucht der Bewohner und die amerikanische Besetzung. |
| Angaben zu Kriegsende von Frl. Keller (Ena) Das Dokument enthält chronologische Notizen von Frl. Keller zum Kriegsende 1945 in Oerlinghausen. Es thematisiert den Volkssturmalarm, den Durchzug russischer Gefangener, die geplante Verteidigung der Stadt, den Ausfall der Infrastruktur sowie spätere Plünderungen durch befreite Russen. |
| Angaben zu Kriegsende von Hr. Holzkamp Das Dokument enthält eine chronologische Niederschrift von Herrn Holzkamp über die Kämpfe zum Kriegsende 1945 in Oerlinghausen. Festgehalten sind Brückensprengungen, Artilleriebeschuss, Häuserkämpfe um die Kirche sowie der deutsche Gegenangriff bis zur endgültigen Besetzung durch amerikanische Panzertruppen. |
| Angaben zu Kriegsende von Lilly Bremer Das Dokument enthält stichpunktartige Angaben von Lilly Bremer zum Kriegsende 1945. Thematisiert werden die Sprengung der Autobahnbrücke in Lämershagen, der fanatische Verteidigungsbefehl eines Oberleutnants („zweites Stalingrad“) sowie die Einrichtung eines Lazaretts in der AOK und Räumungsempfehlungen des Rathauses. |
| Leserbrief – Gedanken zum Volkstrauertag In einem Leserbrief kritisiert Fritz Soll sen. die offizielle Gedenkkultur zum Volkstrauertag in Oerlinghausen. Er fordert mehr Bürgernähe und schlägt vor, die Zeremonien direkt am Massengrab auf dem Friedhof oder am Mahnmal der evangelischen Kirche abzuhalten. |
| Zerstörungen durch Kriegshandlungen in Oerlinghausen Der Bericht dokumentiert die Kriegszerstörungen in Oerlinghausen zwischen dem 1. und 3. April 1945. Er beschreibt den Vormarsch amerikanischer Truppen, die Verteidigung durch deutsche Einheiten, die resultierenden Gebäude- und Flurschäden sowie spätere Plünderungen durch Ausländer. |
| Kampfhandlungen 1945 in Oerlinghausen Der Text schildert die dramatischen Erlebnisse der Familie Sültemeier/Westerheide während der Kämpfe um Oerlinghausen Ostern 1945. Er beschreibt die Zerstörung des Hofes „Bleiche“ durch Artillerie, die Flucht zum „Schapeler“ unter Beschuss sowie die Rückkehr und den mühsamen Wiederaufbau nach Kriegsende. |
| Kriegswirren am Tönsberg vor 200 Jahren Der Text beschreibt die Belastungen Oerlinghausens während des Siebenjährigen Krieges im Jahr 1757. Er schildert Einquartierungen französischer Truppen, Plünderungen, die Flucht des Amtmanns Ramus auf den Tünsberg sowie die wirtschaftlichen Schäden für die Bevölkerung und die umliegenden Güter. |
| Papierfabrik prägte Lipperreihe Der Text beschreibt die industrielle Entwicklung der Papierfabrik Dalbke in Lipperreihe. Gegründet 1835 von Friedrich Ludwig Tenge, prägte das Unternehmen durch technische Innovationen wie das Ätznatronverfahren und wechselvolle Eigentumsverhältnisse bis in die 1950er Jahre (Bitexa) die regionale Wirtschaftsgeschichte. |
 | Postkarte aus Dalbke um 1900 mit einem imposanten Bild der Papierfabrik im oberen Teil Die historische Postkarte von etwa 1900 zeigt die imposante Anlage der Papierfabrik in Dalbke (Lipperreihe). Zu sehen sind weitläufige Fabrikgebäude mit mehreren rauchenden Schornsteinen, eingebettet in die lippische Landschaft, was die industrielle Bedeutung des Standorts unterstreicht. |
 | Friedrich Ludwig Tenge Das Bild zeigt ein Porträt von Friedrich Ludwig Tenge, dem ersten bedeutenden Industriellen der Region Lippe. Er wird als schreibender Unternehmer an einem Tisch dargestellt. |
 | Die Belegschaft der Papierfabrik von 1891 Das Foto von 1891 zeigt die Belegschaft der Papierfabrik Dalbke vor dem festlich geschmückten Fabrikgebäude. |
| Als die Lokomotiveden Ochsen ersetzte Der Artikel beschreibt die Geschichte der Oerlinghauser Zementfabrik am Tönsberg. Von der Ölschiefergewinnung ab 1910 über kriegswichtige Produktion bis zum Scheitern durch Inflation und Rohstoffmangel. 1934/38 gesprengt, dienten die Trümmer 1945 dem Wiederaufbau der Stadt. |
 | Arbeiter der Zementfabrik im Jahre 1920 Das Foto zeigt eine Gruppe von acht männlichen Arbeitern der Oerlinghauser Zementfabrik im Jahr 1920. Die Männer tragen typische, teils verschmutzte Arbeitskleidung und Schirmmützen. Sie posieren vor einer hölzernen Struktur und einem Teil einer Industrieanlage für ein gemeinschaftliches Gruppenporträt. |
| Lebenslauf Heinrich Kramer Der Text würdigt Heinrich Kramer zu seinem 70. Geburtstag. Er beschreibt seinen Einsatz als Bürgermeister von Oerlinghausen ab 1946, insbesondere beim Wiederaufbau, der Unterbringung von Vertriebenen, der Schulentwicklung sowie der Planung des Stadtteils Oerlinghausen-Süd und des Segelflugplatzes. |
| Altbürgermeister Heinrich Kramer verstarb am 9. März 1987 Der Nachruf würdigt das Leben und Wirken von Altbürgermeister Heinrich Kramer (verst. 1987). Er leitete ab 1946 den Wiederaufbau Oerlinghausens, forcierte den Wohnungsbau (Südstadt), die Schulentwicklung sowie die Infrastruktur und engagierte sich zeitlebens in der SPD und im Sport. |
| Lebenslauf Heinrich Schildmann Heinrich Schildmann beschreibt seinen Lebensweg von ausgedehnten Forschungsreisen (1926–1939) über den Kriegsdienst als Dolmetscher bis hin zu seiner politischen Karriere in Oerlinghausen. Nach Tätigkeiten für die britische Besatzung wurde er 1965 zum Bürgermeister der Stadt gewählt. |
| Lebenslauf Heinrich Schildmann Lebenslauf von Heinrich Schildmann, geboren 1902. Er berichtet über Weltreisen, Kriegserlebnisse als Dolmetscher und seine umfangreiche ehrenamtliche sowie politische Tätigkeit in Oerlinghausen, wo er auch Bürgermeister war, bis 1975. |
| Aufruf von Landespräsident Drake Ein Aufruf des Landespräsidenten Drake von 1945 mahnt die Bevölkerung in Detmold zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung durch Kartoffel- und Gemüseanbau, harte Arbeit und Selbsthilfe. Er warnt vor Schwarzschlachtung und fordert zur Einhaltung der Gesetze auf. |
| Albert Schütte – Leben und Wirken in Oerlinghausen Die Biografie beschreibt das Leben von Albert Schütte, einem Oerlinghauser Zigarrenmacher und SPD-Politiker. Er leitete 1918 den örtlichen Volksrat, war im Landtag tätig und wurde nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten 1946 Bürgermeister in Heidenoldendorf. |