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Oerlinghauser Knastgeschichten Der Text schildert die Geschichte des Strafvollzugs in Oerlinghausen vom 17. Jahrhundert bis 1979. Er berichtet von drakonischen Strafen am Schandpfahl, desolaten Zuständen in verschiedenen Gefängnisbauten („Kochs Loch“) und Anekdoten aus der Nachkriegszeit im „Café Dannenberg“. | |
Colonat 67 im Wandel der Zeit Der Artikel beschreibt den historischen Wandel des Colonats 67 (heute Hauptstraße 6) in Oerlinghausen. Von der Brauerei des Leinenhändlers Tölke über jüdischen Handel bis zum Brand 1890 und dem anschließenden Neubau als Doppelhaus wird die wechselvolle Eigentümergeschichte dokumentiert. | |
Die Scheune Der Text korrigiert die Bezeichnung „Scheune“ für das Haus Hauptstraße 12 in Oerlinghausen. Er dokumentiert dessen Historie als preußische Posthalterei unter Carl Gröppel sowie als spätere Zigarrenfabrik der Firma Gronemeyer bis zum Jahr 1933. | |
Kolonat 50 – Hauptstraße 16 Abschrift eines Vertrages von 1779 über das Kolonat 50 in Oerlinghausen. Er regelt Abgaben der Witwe Freytag an die Pfarre und den Landesherrn. Zudem enthält das Dokument biographische Notizen zum Pastor Hildebrandt und zur Zerstörung der alten Schule 1945. | |
Einbindung des Vorgartens war besonders gelungen Der Zeitungsbericht informiert über die Ergebnisse des ersten Oerlinghauser Fassadenwettbewerbs. Die Häuser der Familien Kampmann (Detmolder Straße) und Krügerke (Hauptstraße) gewannen den ersten Preis für ihre vorbildliche, stilgerechte Restaurierung und die harmonische Einbindung in das Stadtbild. | |
Das neue Heibrocksche Haus Der Artikel thematisiert die kontroverse Restaurierung des Heibrockschen Hauses in Oerlinghausen. Die klassizistische Überformung des Fachwerks aus dem 19. Jahrhundert wurde als historisch verbürgtes Zeugnis bürgerlichen Repräsentationsstrebens fachgerecht wiederhergestellt und durch das Denkmalamt in Münster legitimiert. | |
Sommerfeierabend im und am Landerhaus Der Text schildert lebhaft den sommerlichen Feierabend einer fünfköpfigen Familie im Oerlinghauser Landerhaus zwischen 1930 und 1938. Er beschreibt das gemeinsame Abendessen, die Schweinefütterung, das Kinderspiel am Schützenplatz und die bescheidene häusliche Atmosphäre vor der Nachtruhe. | |
Das Landerhaus Fritz Soll sen. beschreibt die Geschichte des Landerhauses in Oerlinghausen. Ursprünglich als Pfarrhaus erbaut, wurde es 1827 von der Familie Berkemeier erworben und an den Landerweg versetzt. Der Text beleuchtet Besitzverhältnisse, wirtschaftliche Aufstiege, Konkurse und die Nutzung des Gebäudes. | |
Übersetzung des Bauantrages von 1827 – Landerhaus Das Dokument ist eine Übersetzung des Bauantrages von Colon Berkemeier aus dem Jahr 1827 für das Landerhaus in Oerlinghausen. Es beschreibt technische Details wie Maße (56×36 Fuß), die Raumaufteilung mit Brandmauer, Deele und Küche sowie die Dachkonstruktion. | |
Die Küche meiner Großmutter im Landerhaus Fritz Soll sen. beschreibt detailliert die Küche seiner Großmutter im Oerlinghauser Landerhaus zwischen 1926 und 1930. Er berichtet von der Einrichtung, dem Alltag, der Heilkunst der Großmutter sowie Anekdoten über den Esel Bella und die Nachbarschaft zur Familie Seppe. | |
Notiz betreff Besichtigung des Landerhauses Eine Notiz über eine missglückte Besichtigung des Landerhauses mit dem Westfälischen Amt für Denkmalspflege im Januar 1989. Aufgrund einer fehlerhaften Terminabsprache seitens des Bauamtes Oerlinghausen verpasste der Verfasser das Treffen mit Herrn Korn. | |
Brief an das Amt für Denkmalpflege Fritz Soll sen. erkundigt sich in einem Brief vom 4. November 1988 beim Westfälischen Amt für Denkmalspflege nach dem Sachstand zur Aufnahme des Landerhauses in die Denkmalliste. Er kritisiert die Verzögerung und vermutet eine negative Beeinflussung durch die Stadt Oerlinghausen. | |
Brief an das Amt für Denkmalpflege Fritz Soll sen. bittet in einem Brief vom 6. September 1987 das Westfälische Amt für Denkmalspflege um eine Sachstandsmitteilung. Er hatte bereits im Februar angeregt, das Oerlinghauser Landerhaus in die Denkmalliste aufzunehmen, jedoch bisher keine Antwort erhalten. | |
Brief an das Amt für Denkmalpflege – Vorschlag zur Unterschutzstellung Fritz Soll sen. schlägt 1987 dem Amt für Denkmalpflege die Unterschutzstellung des Landerhauses vor. Er belegt die historische Bedeutung durch die Translozierung des alten Pfarrhauses (ca. 1688) im Jahr 1827 auf das Gelände eines noch älteren Vogtei-Kottens durch Colon Berkemeier. | |
Aus der Geschichte des Landerhauses Der Text dokumentiert die Besitz- und Mietergeschichte des Landerhauses in Oerlinghausen ab 1881. Er beschreibt den Übergang von der Familie Berkemeier auf Louis Limberg und schließlich 1921 an die Stadt sowie die verschiedenen Bewohner und deren Berufe. | |
Auszug aus dem Kataster der Gemeinde Oerlinghausen Ein Katasterauszug der Gemeinde Oerlinghausen von 1849 listet den Besitz des Neuwohners Berkemeier auf. Er besaß den Landerkotten sowie diverse Gärten und Ländereien (ca. 30 Scheffelsaat), teils aus Kirchenland oder ehemals Brachtschem Besitz stammend, inklusive landesherrlicher Abgabenverpflichtungen. | |
Das Landerhaus Fritz Soll sen. beschreibt 1984 die Bau- und Naturgeschichte des Landerhauses. Er erläutert die Herkunft aus dem Vogteibesitz, die Nutzung von Materialien des alten Pfarrhauses, den Bau einer Brauerei sowie die detaillierte parkähnliche Bepflanzung und spätere Unterschutzstellung als Vogelschutzgebiet. | |
Bemerkungen aus dem Staatsarchiv zum Landerhaus Notizen aus dem Staatsarchiv Detmold belegen die Geschichte des Landerhauses. Es entstand durch die Translozierung des alten Oerlinghauser Pfarrhauses, das 1827 an Colon Berkemeier versteigert wurde. Zudem werden Details zum Brunnen auf dem Wehmhof und bauliche Maße aufgeführt. | |
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses zur Denkmalspflege Das Dokument umfasst Sitzungsvorlagen und eine Niederschrift der Stadt Oerlinghausen von 1984/85 zur Aufstellung der Denkmalliste. Es erläutert rechtliche Grundlagen des Denkmalschutzgesetzes NW, finanzielle Förderungen und listet 54 schutzwürdige Objekte sowie Grenzsteine detailliert auf. | |
Brief an die SPD-Fraktion betreff des Landerhauses Fritz Soll sen. bittet die SPD-Fraktion im Mai 1982, einen Ratsantrag zur Unterschutzstellung des städtischen Landerhauses (Landerweg 2) einzubringen. Er begründet dies mit dem Alter des Fachwerks, das ursprünglich ca. 1688 als Pfarrhaus erbaut und 1830 an den heutigen Standort versetzt wurde. |