Einbindung des Vorgartens war besonders gelungen
Beim Umbau wurde Wert auf Fassadenerhalt gelegt Fenster und Fensterbänke harmonieren mit Fassade
Oerlinghausen (b. p). Das Preisgericht des ersten Oerlinghauser Fassadenwettbewerbs der Stadt Oerlinghausen veröffentlichte kürzlich sein Ergebnis. Heute und in den nächsten Ausgaben dieser Zeitung sollen die vier bestplazierten Gebäude und die für die Juroren ausschlaggebenden äußeren Merkmale der Häuser in Bild und Wort vorgestellt werden. Insgesamt hatten sich 12 Hauseigentümer an dem Wettbewerb beteiligt. der über einen Zeitraum von zwei Jahren lief.
Das Haus der Familie Kampmann, Detmolder Straße 56, das zusammen mit dem Haus Krügerke in der Hauptstraße 38 den ersten Platz erzielen konnte, ist von einer Detmolder Firma restauriert worden, die zusammen mit dem Besitzer besonderen Wert auf eine Erhaltung des ursprünglichen Aussehens legte. So wurden die Giebel in Holz gehalten, und sowohl die Fenster als auch die Fensterbänke entsprechen nach Ansicht des Preisgerichts dem gebäudetypischen Baustil und harmonieren mit der vorhandenen Sandsteinfassade.
Besonders gelungen schien den Juroren auch die harmonische Verbindung des Gebäudes, das 1982 von seinen Besitzern bezogen wurde, mit dem Vorgarten und der Efeubewuchs der Fassade.
Einen positiven Eindruck hinterließen zudem die erhalten gebliebenen Windfedern sowie die bautypische Dacheindeckung. Die gute Einbindung in die Häuser der Nachbarschaft und die insgesamt sachlich und schlicht gehaltene Ausführung rundeten den positiven Gesamteindruck des Hauses ab.
[Bild: Das Fachwerkhaus, das Architekt Krügerke und seine Frau in der Hauptstraße vollständig restauriert haben, bekam ebenfalls den ersten Preis zuerkannt. Diesen Preis müssen sich die Familien Krügerke und Kampmann — siehe Bericht oben — teilen.]