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Fußgängerzone nur vom Hotel bis zur Kirche Der Architekt Fritz Oberdieck präsentiert einen Alternativvorschlag zur Sanierung des Oerlinghauser Stadtkerns. Er plädiert für eine kürzere Fußgängerzone und drei dezentrale Ladenzentren anstelle eines großen Zentrums, um den Erhalt von Gärten und eine bessere Verkehrsführung zu ermöglichen. | |
Oerlinghauser JZ-Initiative wird Verein Die „Aktionsgemeinschaft Jugendzentrum“ in Oerlinghausen gründet zur Schaffung eines selbstverwalteten Jugendzentrums einen eingetragenen Verein. Als Standort ist das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Loewe-Druck im Gespräch. Eine Umfrage unter 900 Jugendlichen bestätigte den dringenden Bedarf für dieses Vorhaben. | |
Notizen zu Jahrmärkte Friedhöfe und Wilhelm Weerth Die Notizen von Fritz Soll sen. dokumentieren die Geschichte der Oerlinghauser Jahrmärkte seit 1770, die Verlegung der Friedhöfe im 19. Jahrhundert sowie das Wirken von Pastor Wilhelm Weerth bezüglich des Kirchenausbaus und der Rektorschule. | |
Hochbehälter in Betrieb In Oerlinghausen wird der neue Hochbehälter „Unter dem Menkhauser Berg“ mit 2000 Kubikmetern Fassungsvermögen in Betrieb genommen. Ziel sind die Verbesserung der Wasserqualität, die Nutzung bestehender Wasserrechte der Brunnen IV-VI sowie die Reduzierung des Fremdbezuges von Trinkwasser. | |
Bielefeld liefert Wasser für Siedlung Süd Die Stadtvertretung Oerlinghausen debattierte über die Wasserversorgung der Siedlung Süd durch Bielefeld, den Bau eines Hochbehälters am Menkhauser Berg sowie die Bildung eines Ausschusses für zivile Verteidigung. Weitere Themen waren Parkplätze, Krankenhausplanungen und die Erweiterung der Kanalisation. | |
In drei Monaten sollen Wasserkräne laufen Der Bericht beschreibt den bevorstehenden Baubeginn der zentralen Wasserversorgung in Asemissen. Nach jahrzehntelanger Planung wird ein Hochbehälter errichtet und ein 7000 Meter langes Rohrnetz verlegt. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenleistungen der Bürger, Kredite sowie Zuschüsse des Landes. | |
Stadtvertretung ging in die Luft Der Rat und die Verwaltung Oerlinghausens besichtigten bei einem Schnatgang aktuelle Bauprojekte, darunter die neue Kläranlage, einen Hochbehälter am Menkhauser Berg und die Siedlung Vor Oerlinghausen. Der Abschluss bildete ein Rundflug über die Bergstadt auf Einladung des Segelflugvereins. | |
Eine Gemeinde liegt abseits Der Text thematisiert die mangelhafte Verkehrsanbindung der Gemeinde Lämershagen nach dem Zweiten Weltkrieg. Trotz der Nähe zur Autobahn müssen Industriearbeiter weite Wege zu Fuß zurücklegen. Es wird die Wiederherstellung einer Busverbindung sowie die laufende Instandsetzung der Kreisstraße gefordert. | |
Rückführung von Abwässern In Asemissen hat die Verlegung von 60 cm starken gusseisernen Muffenrohren für eine Abwasserrückführung begonnen. Die Leitung führt von den Rieselfeldern bei Heepen über den Asemisser Berg in Richtung Oerlinghausen zur Senne und wird 150 cm tief verlegt. | |
Flugzeughallen freigegeben Die Besatzungsmacht hat die Flugzeughallen auf dem Flugplatz Oerlinghausen für die deutsche Segelfliegerei freigegeben. Eine Kommission des Finanzbauamtes untersucht nun die erheblichen Schäden an den Gebäuden, nachdem das Gelände bereits im Vorjahr im September freigegeben worden war. | |
Bis über das Jahr 2000 hinaus ist die Wasserversorgung sicher Stadtkämmerer Eikelmann präsentiert positive wasserwirtschaftliche Daten für Oerlinghausen. Dank zwölf Brunnen, Reserven aus Bielefeld und einem neuen Hochbehälter am Menkhauser Berg ist die Wasserversorgung trotz sinkender Grundwasserspiegel bis über das Jahr 2000 hinaus gesichert. | |
Wasserleitung bald vollendet Die zentrale Wasserversorgung in Asemissen steht vor der Vollendung. 160 Häuser, auch in Bechterdissen und Greste, werden angeschlossen. Zur Feier ist ein Wasserfest am Scherenkrug geplant. Zudem wurde die Jahresrechnung 1952 mit einem Überschuss von 22.902 DM vorgelegt. | |
Wasserbohrung ruht Die Wasserbohrung am Scherenkrug in Asemissen ruht bei 35 Metern Tiefe. Aufgrund bröckeliger Ton- und Mergelschichten muss das Bohrloch mit Rohren verstärkt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich in der kommenden Woche nach Materiallieferung fortgesetzt. | |
Bohrung bis 60 Meter Tiefe Bericht über eine laufende Wasserbohrung in Asemissen am Scherenkrug. Die Bohrung erreichte 50 Meter Tiefe und soll zur Erschließung ausreichender Wassermengen auf 60 Meter vertieft werden. Erste Pumpversuche sind für die folgende Woche geplant. | |
Bielefelder Leinenhändler ging neue Wege Der Text beschreibt den wirtschaftlichen Aufstieg Oerlinghausens durch den Bielefelder Leinenhändler David Carl Weber, der 1850 übersiedelte. Trotz der Krise durch englische Maschineware sicherte er durch Qualitätsarbeit und weltweiten Export den Fortbestand der lippischen Textilindustrie bis zur Mechanisierung. | |
Eigentümer bat die Stadt um Amtshilfe In Oerlinghausen ließ der Stadtdirektor ein Protest-Transparent der Naturfreunde von einer 200-jährigen Trauerbuche am Simonsplatz entfernen. Die Aktion erfolgte als Amtshilfe für den Eigentümer. Kurz darauf brachten Umweltschützer ein neues Transparent gegen das geplante Bauvorhaben an. | |
Wieder Segelflug in Oerlinghausen Der Artikel thematisiert die Bestrebungen zur Wiederbelebung des Segelflugs in Oerlinghausen. Im Fokus steht die Zukunft der ehemaligen Flugplatz-Gaststätte, eines einstigen Wehrmachtseigentums, für das verschiedene Pacht-Bewerber existieren, während die Stadt eine Nutzung für den Flugsport favorisiert. | |
Blutige Ostern am Tönsberg Der Bericht schildert die blutigen Kämpfe um Oerlinghausen zu Ostern 1945. Nach heftigem Artilleriebeschuss und Häuserkämpfen durchbrachen amerikanische Panzer den Teutoburger Wald. Der Text erinnert an die 70 gefallenen Soldaten und die anschließende Bergung der Toten für den Soldatenfriedhof. | |
Rollkrug oder Zollkrug Der Text beleuchtet die Geschichte des „Rollkruges“ an der preußisch-lippischen Grenze. Er beschreibt die Funktion als Zollstation und den blühenden Schmuggel von Leinen, Kaffee und Kolonialwaren durch die Senne bis zum Zollanschluss 1842 sowie lokale Anekdoten über „Schmugglernester“. | |
Oerlinghausen baut Wohnungen Der Gemeinderat Oerlinghausen beschloss 1949 umfangreiche Investitionen in den Wohnungsbau an der Hanegge, den Ausbau der Stadtwerke (Brunnen Hellkuhle) und den Schulerweiterungsbau. Zudem wurde der Beitritt zum Verkehrsverband beschlossen und die drohende Ausweitung des Truppenübungsplatzes Augustdorf kritisch erörtert. |