Oerlinghauser JZ-Initiative wird Verein
„Untragbare Situation“ soll durch selbstverwaltetes Jugendzentrum verbessert werden
Oerlinghausen. Die „völlig untragbare Situation“ der Jugendlichen in Oerlinghausen zu verbessern und ein unabhängiges, in Selbstverwaltung betriebenes Jugendzentrum zu schaffen, hatte sich die „Aktionsgemeinschaft Jugendzentrum“ zur Aufgabe gemacht. Eine Umfrage der Gruppe, die sich Anfang dieses Jahres zusammengefunden hatte, bestätigte sie in ihren Zielen. Über 90 Prozent von rund 900 befragten Schülern und Lehrlingen unterstrichen die Forderung nach einem Jugendzentrum.
Daraufhin beschloß die Aktionsgemeinschaft, sich unter dem Namen „Jugendzentruminitiative Oerlinghausen“ in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Zum Gründungsvorstand gehören: Stefan Hoffmann (Vorsitzender), Werner Hofmann (Kassierer), Erwin Kleszewski, Dirk Neuhaus und Holger Hasselberg.
Nach kurzer Anlaufzeit trägt die Arbeit der jungen Leute erste Früchte: Nach Kontakten mit Bürgermeister Diekthof und Vertretern der Verwaltung wurde das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Loewe-Druck an der Jägerstraße von allen Seiten als geeignete Räumlichkeit für ein Jugendzentrum ins Auge gefaßt. Es ist möglich, daß den Jugendlichen diese Räume schon in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen werden.
Zur weiteren Arbeit ist es nach Auffassung der JZ-Initiative notwendig, daß noch mehr Jugendliche sich für ihre Interessen einsetzen und aktiv mitwirken. Deshalb findet am Donnerstag, 18. Dezember, um 19.30 Uhr im Hotel Gräber, Robert-Koch-Straße, eine Informationsveranstaltung der Jugendzentrum-Initiative statt.