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Hunderte von Fischen starben In Oerlinghausen führte ein Deichbruch an den Südstadtteichen infolge von Wasserdruck und Unterspülung zu einem massiven Fischsterben. Bauamtsleiter Friedel Potthast stuft das Ereignis als höhere Gewalt ein. Die Herkunft der Fische in den instabilen Gewässern bleibt offiziell ungeklärt. | |
Alles Müller, oder was Der Text beschreibt die Geschichte der drei Wassermühlen im Oerlinghauser Schopketal: die Menkhauser Mühle (später Brands Mühle), eine Ölmühle (später Leinenseiferei) und die Friedhofsmühle. Er beleuchtet deren wirtschaftliche Bedeutung, technische Entwicklung sowie Zusatzaufgaben wie die Zollkontrolle. | |
Wundersame Vermehrung brachte Licht in eine dunkle Geschichte Der Bericht schildert einen Rechtsstreit von 1799 um den Müller Güsling der Menkhauser Mühle, dem vorgeworfen wurde, Korn mit Sand gestreckt zu haben. Nach Untersuchungen durch das Gogericht und Amtmann Rötteken wurde der Müller als Betrüger überführt und bestraft. | |
Made in Oerlinghausen Der Text beschreibt die Blütezeit der Oerlinghauser Möbelindustrie im 20. Jahrhundert. Er hebt bedeutende Firmen wie Heißenberg und Bobe hervor, thematisiert die Umstellung auf Kriegsproduktion sowie Carl Bobes visionäre, aber damals unverstandene Pläne zur Normierung der Möbelfertigung. | |
Warum die Eröffnung der Bahnstrecke 85 Jahre später gefeiert wurde Der Bericht beschreibt die verspätete Jubiläumsfeier der Bahnstrecke Oerlinghausen-Bielefeld im Jahr 1989. Die ursprüngliche Eröffnung 1904 wurde wegen des Todes des lippischen Regenten abgesagt. Erwähnt werden die Finanzierung durch Bürger, die Namensstreitigkeiten mit Asemissen und die wirtschaftliche Bedeutung. | |
Vor 70 Jahren setzte der Jägerverein Hermann Löns auf dem Tönsberg einen Gedenkstein Werner Höltke berichtet über die Errichtung des Hermann-Löns-Gedenksteins auf dem Tönsberg im Jahr 1928 durch den Lippischen Jägerverein. Der Text beschreibt die feierliche Einweihung, die beteiligten Handwerker und Spender sowie die spätere Pflege des Denkmals durch Privatinitiative. | |
Der Mythos Hünenkapelle Der Text untersucht die Mythen um die Hünenkapelle auf dem Tönsberg. Er kontrastiert historische Fakten wie den gotischen Ursprung und die Materialentnahme durch das Gut Wistinghausen mit Legenden über Karl den Großen sowie der späteren Instrumentalisierung durch Nationalsozialisten und Esoteriker. | |
Als sich Friedrich Ludwig Tenge in Oerlinghausen einen Tempel baute Der Text beschreibt die Geschichte des Mausoleums der Familie Tenge in Oerlinghausen und das Wirken von Friedrich Ludwig Tenge. Er beleuchtet den Aufbau seines Firmenimperiums, die kulturelle Bedeutung des Gutes Niederbarkhausen sowie die sozialen Unruhen während der Revolution 1848. | |
Eiche musste fallen Der Artikel berichtet über die Fällung der 110 Jahre alten Schillereiche in Oerlinghausen aufgrund von Unfallgefahr. Werner Höltke erläutert die historische Bedeutung des Standorts, an dem sich zuvor das Haus des Tierarztes Tasche und eine Spinnschule befanden. | |
Für Kaiser und Vaterland Der Bericht beschreibt Oerlinghausen im Jahr 1915 als bedeutenden Garnisons- und Lazarettstandort für das 145. Regiment. Er schildert die Ausbildung der Rekruten im Sennesand für den Einsatz an der Westfront und die Entstehung des Ehrenmals auf dem Tönsberg. | |
Als in Oerlinghausen noch die Postkutschen fuhren Der Text schildert die Entwicklung des Postwesens in Oerlinghausen. Er beginnt 1840 mit der Postausgabe durch Apotheker Melm an der Kirche und verfolgt den Weg über die Thurn-und-Taxis-Zeit bis zum Bau des kaiserlichen Postamtes 1906. | |
Bahnhof Oerlinghausen feiert Geburtstag Der Artikel behandelt das 85. Jubiläum des Bahnhofs Oerlinghausen und kritisiert den Verfall des regionalen Schienenverkehrs. Die Grünen fordern eine Renaissance der Bahn durch bessere Taktzeiten, moderne Triebwagen und die Vermeidung von Umsteigezeiten zwischen Bielefeld, Lage und Detmold. | |
Ortshistoriker Werner Höltke erzählt vom stinkenden Oerlinghausen Ortshistoriker Werner Höltke berichtet über die massive Geruchsbelästigung in Oerlinghausen um 1913. Ursache war das Überlaufen privater Klärgruben durch neu installierte Wasserspülungen der Oberschicht, was den Status als Luftkurort gefährdete und schließlich zum Bau eines modernen Klärwerks führte. | |
Ein Stück Oerlinghauser Geschichte wird abgerissen Der Bericht dokumentiert den Abriss der historischen Jugendherberge Oerlinghausen im Jahr 2012/2013. Er blickt auf die Eröffnung 1929, die Nutzung während der NS-Zeit, die tragischen Kämpfe 1945 und den anschließenden Wiederaufbau bis zur endgültigen Schließung zurück. | |
Tschüss, Jugendherberge Der Artikel dokumentiert das Ende der Jugendherberge Oerlinghausen durch Abriss. Er schildert die Geschichte von der Eröffnung 1929 über die blutigen Kämpfe 1945 und den Wiederaufbau bis hin zur Schließung 2012 und dem geplanten Neubau von Ferienwohnungen durch einen Investor. | |
Geschichte des Kinos Detaillierte Chronik der Oerlinghauser Kinoszene von den Wanderkinos der 1920er Jahre über Hermann Königs Lichtspielhäuser bis zur Schließung des Filmpalasts 1972. Erwähnt werden prägende Persönlichkeiten wie die Kinohexe, die Rolle als Luftschutzkeller und der Einfluss des Fernsehens. | |
Zoff in der Kirche – 1800 eskalierte ein Streit in Oerlinghausen Bericht über einen Kirchenskandal in Oerlinghausen 1798. Zwei Bäuerinnen aus Währentrup stritten handgreiflich um einen Kirchenplatz, was zu drakonischen Strafen durch das Detmolder Konsistorium führte. Zudem wird das spätere moralische Fehlverhalten und die Entlassung des Pfarrers Neubourg thematisiert. | |
Wohin nur mit den vielen Toten Der Text thematisiert die prekären Zustände auf dem überfüllten Friedhof an der Oerlinghauser Alexanderkirche im 19. Jahrhundert. Er beschreibt den langwierigen Widerstand gegen einen neuen Bestattungsplatz, bis 1854 schließlich der neue Friedhof am „Jagdstaken“ eingeweiht wurde. | |
Windmühle auf dem Tönsberg war eine Fehlinvestition Der Text beschreibt die wechselvolle Geschichte der Windmühle auf dem Tönsberg in Oerlinghausen. Von der rechtlich umstrittenen Gründung um 1750 über zahlreiche wirtschaftliche Misserfolge bis hin zur heutigen Nutzung als restauriertes Wahrzeichen und Bestandteil des Stadtwappens. | |
33 Meter hoher Antennenträger steht jetzt auf dem Tönsberg Der kurze Bericht informiert über die Errichtung eines 33 Meter hohen Antennenträgers auf dem Tönsberg in Oerlinghausen. Die Anlage dient dem Empfang von Rundfunk-, Fernseh- und Satellitenprogrammen via Kabelanschluss und soll im November in Betrieb gehen. |