Archivsuche

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Auf blauen Dunst
Die Zigarrenindustrie brachte Oerlinghausen im 19. Jahrhundert nach dem Niedergang des Leinengewerbes bescheidenen Wohlstand. Trotz Kinderarbeit und ungesunder Bedingungen förderte die Branche die politische Betätigung der Arbeiter und legte den Grundstein für die Sozialdemokratie.
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Es begann mit den Tabakarbeitern
Die politische Geschichte Oerlinghausens begann mit den Tabakarbeitern und der Gründung des Arbeiterwahlvereins (1889), der Keimzelle der SPD. Trotz polizeilicher Überwachung und des Widerstands der Obrigkeit entwickelte sich Oerlinghausen zum roten Oerlinghausen, das auch den Nazis einen schweren Stand bereitete, was zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte.
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Führer durch die Geschäftswelt Oerlinghausens
Ein historischer „Führer durch die Geschäftswelt Oerlinghausens“ mit alphabetischem Branchenverzeichnis, Unterkunftsverzeichnis inklusive Preisen, einer Windmühlenruinen-Illustration, einem Eisenbahn-Verkehrsplan Norddeutschlands sowie einer topographischen Karte der Umgebung von Ernst Rötteken.
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Als die Nazis den Konsum stürmten
Der Artikel beschreibt die Terrorwelle der SA in Oerlinghausen nach der Machtergreifung 1933, gerichtet gegen Sozialdemokraten und den Konsum. Er beleuchtet die Inhaftierung von Bürgern, die Verfolgung des Filialleiters Hausmann und den Widerstand der Konsum-Mitarbeiterinnen gegen anti-jüdische Befehle.
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Als die Linksdrehung noch verboten war
Ein Artikel über das Protokollbuch des 1895 gegründeten Arbeiter Turn- und Sportvereins Einigkeit in Oerlinghausen. Es beschreibt kuriose Regeln (Links-Tanzen verboten), die Gründung einer Damenabteilung (1909) und der Fußballabteilung (1920), den Einfluss des Ersten Weltkriegs und die Auflösung durch die Nationalsozialisten 1933.
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Die Bergstadt wird zur Laufarena
Der Artikel beschreibt die Geschichte des Berg-Stadt-Laufs in Oerlinghausen, beginnend mit der Premiere 1985. Er beleuchtet die anfänglich harte Strecke, Änderungen im Konzept, die Gründung der LG Oerlinghausen und die Entwicklung des Laufsports in der Region bis zu neueren Veranstaltungen.
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Die goldenen 60er Sportjahre
Die 1960er Jahre markierten einen Sportboom in Oerlinghausen. Neue Hallen und der Kalkofen-Platz ermöglichten vielfältige Aktivitäten und führten zu Spitzenleistungen im Sportabzeichen-Wettbewerb. Der TSV Oerlinghausen wuchs zur größten Sportvereinigung im Kreis Lemgo, dank engagierter Persönlichkeiten und neuer Sportarten.
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Darum besuchte die Queen vor 35 Jahren Oerlinghausen
Der Text beschreibt den Besuch von Queen Elisabeth II. in Oerlinghausen im Dezember 1980. Sie übernachtete im Spearhead House, traf lokale Würdenträger und trug sich ins Goldene Buch ein. Der Besuch, ursprünglich geheim, zog Schaulustige und Schulkinder an.
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Die Not mit dem Wasser
Oerlinghausen litt historisch unter Wasserknappheit, besonders im Dürrejahr 1911. Holzröhrenleitungen und Brunnen halfen, doch erst ein 1912 in Betrieb genommenes Wasserwerk mit Hochbehälter löste das Problem dauerhaft. Heute sichern Stadtwerke die Versorgung.
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Königin Elizabeth II. besucht Oerlinghausen
Königin Elizabeth II. besuchte Oerlinghausen 1980 und 1985. Britische Militärangehörige, die in der Bergstadt blieben, erinnern sich an ihre Begegnungen mit der Monarchin. Der Text beschreibt die Besuche, den Eintrag ins Goldene Buch und die engen Beziehungen zwischen Briten und Oerlinghausen.
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Umgehungsstraße – Die Würfel sind gefallen
Der Text aus dem Oerlinghauser Anzeiger berichtet über die Entscheidung von SPD und FDP zum Bau einer äußeren Umgehungsstraße. Er erläutert die Gründe für die gewählte Trassenführung und die Auswirkungen auf lokale Straßen und Ortsteile, insbesondere Lipperreihe und das Schopketal.
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B 66 führt auch nach Oerlinghausen
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Erhard Mahne informiert über den Bau eines 4,5 km langen Verbindungsstücks der B 66 bei Oerlinghausen (41 Mio. DM), das die Anbindung an die Umgehungsstraße verbessert. Er besuchte den Segelflugplatz und die Kurklinik und sprach über den Schienenpersonenverkehr.
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Gegen Killer-Trasse Flagge zeigen
Der Naturschutzbund Oerlinghausen protestiert gegen den Bau der L 751 n durch den Menkhauser Berg, die als Killer-Trasse bezeichnet wird. Er kritisiert die Zerstörung des Buchenwaldes und die steigenden Emissionen, während die SPD und Grünen in Oerlinghausen untätig blieben.
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Als man aus Kindern Nazis machte
Der Artikel beschreibt die brutale Gleichschaltung Oerlinghausens ab 1933 durch die NSDAP und Rektor Hermann Diekmann. Die Volksschule wurde zur NS-Vorzeigeschule, indem Kinder durch Druck, Samstagsunterricht, Flaggenparaden und Wehrsport in die Hitlerjugend indoktriniert wurden.
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Krieg sollte uns Mahnung sein, immer den Frieden zu wollen
Fritz Soll sen. schilderte beim Stammtisch des Heimatkundlichen Vereins die Kriegsereignisse zu Ostern 1945 in Oerlinghausen, die trotz kurzer Dauer 83 Tote und 87 beschädigte Häuser forderten. Die Schilderung dient als Mahnung zum Frieden und zur Bewusstmachung der Vergangenheit.
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Vier Panzersperren gegen eine Übermacht
Der Text beschreibt den Endkampf in Jöllenbeck zu Ostern 1945, die Verteidigung der Panzersperren durch den Volkssturm gegen die Amerikaner, die dabei erlittenen Verluste und Schäden sowie persönliche Erlebnisse der Bevölkerung, einschließlich eines ungeklärten Mordes in Heepen.
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25. Mai 1936 – Das Freilichtmuseum Oerlinghausen wird eröffnet
Das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen wurde 1936 als Germanengehöft eröffnet und von den Nazis für Propaganda missbraucht. Nach dem Krieg und einem Brand 1973 erfolgte ein Neustart mit wissenschaftlichem Anspruch, der 12.000 Jahre Geschichte präsentiert.
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Als das Oerlinghauser Germanengehöft ein Liebesnest war
Der Museumsleiter Karl Banghard veröffentlicht eine Schrift über die Geschichte und Zukunft des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen. Sie beleuchtet die NS-Propaganda-Nutzung, die Nachkriegszeit als Liebesnest und die geplanten Projekte wie den Klimaturm und die Aufarbeitung der NS-Zeit.
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Als Legionen durch Lippe zogen
Der Text beschreibt das Alltagsleben der Oerlinghauser Germanen um Christi Geburt, die karge Landschaft und die kleinen Ansiedlungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Durchzug römischer Legionen durch das Schopketal, dem Fund eines großen Marschlagers und einer keltischen Münze als Zeugnisse des Kontakts mit den Römern.
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Als die Germanen wiederkehrten
Die Geschichte des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen wird beleuchtet, von den NS-Propaganda-Gründungen (1936 und Wiederaufbau 1961) durch Hermann Diekmann bis zum vernichtenden Brand 1974. Der Neustart 1979 führte zu einem wissenschaftlich fundierten Museumsdorf.
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