 | Das Kalkwerk in den 50er Jahren Das Dokument zeigt ein Luftbild des Kalkwerks am Barkhauser Berg aus den 1950er Jahren. |
| Wie ein gesamter Berg verschwunden ist Der Text dokumentiert den massiven Kalkabbau am Barkhauser Berg in Oerlinghausen über 150 Jahre. Er beschreibt die industrielle Entwicklung unter der Familie Tenge, die Umwandlung der Landschaft und die heutige Renaturierung des ehemaligen Tagebaus als wertvolles Naturschutzgebiet durch den NABU. |
 | Das Oerlinghauser Kalkwerk um 1930 Die Aufnahme um 1930 zeigt das Kalkwerk Oerlinghausen mit seinen markanten Öfen vor einer steilen Kalksteinwand. Im Vordergrund spielen junge Männer Fußball auf einer Freifläche, was den Kontrast zwischen industrieller Arbeitswelt und dem aufkommenden Vereinssport der Zeit verdeutlicht. |
 | Das Kalkwerk und die ersten Gebäude der Firma Hanning Die Aufnahme aus erhöhter Position zeigt das Betriebsgelände des Oerlinghauser Kalkwerks mit seinen Öfen und Halden. Im Hintergrund sind die ersten Fabrikgebäude der Firma Hanning sowie die angrenzende offene Landschaft und beginnende Wohnbebauung zu erkennen, was den industriellen Wandel verdeutlicht. |
 | Aussichtspunkt auf das Naturschutzgebiet Kalkgrube Die Fotografie zeigt eine Informationstafel des NABU Oerlinghausen an einem Baum im Vordergrund. Im Hintergrund ist die beeindruckende Kulisse eines stillgelegten Kalksteinbruchs mit hohen Steilwänden zu sehen, der heute als geschütztes Biotop für seltene Arten wie Uhu und Kreuzkröte dient. |
| Die Oerlinghauser Leinenindustrie Das Dokument beschreibt umfassend die Entwicklung der Oerlinghauser Leinenindustrie. Von der bäuerlichen Flachsverarbeitung und Hausweberei über die wandernden Leinenhändler (Hopster) bis hin zur Gründung der mechanischen Weberei Carl Weber & Co sowie der Geschichte der Textildynastie Becker. |
| Die Wäscheindustrie Der Text beschreibt den Übergang vom Leinenhandel zur modernen Wäscheindustrie in Oerlinghausen. Im Fokus stehen die Firmengründungen von Heinrich Schütte und H. Benkelberg, die Einführung der Nähmaschine, der logistische Frachtverkehr nach Bielefeld sowie die Bedeutung der Frauenarbeit für den Wohlstand. |
| Leinen und Wäsche Die Chronik dokumentiert den Aufstieg der Leinenindustrie in Oerlinghausen, insbesondere der Firma Carl Weber & Co. Sie verknüpft Wirtschaftsdaten mit persönlichen Schilderungen von Marianne Weber über das Leben der Unternehmerfamilie, die soziale Struktur des Dorfes und den technologischen Wandel. |
| Leinenhandel Der Text beschreibt die Geschichte des Oerlinghauser Leinenhandels vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Er thematisiert den Aufstieg der Firmen Tölcke und Becker, den Übergang vom Hausierhandel zum Großhandel, internationale Beziehungen nach Italien sowie die lokale Infrastruktur wie Bleichen und Mangelhäuser. |
| Ein frischer Blick zurück Der Artikel berichtet über neue archäologische Funde wie Glasperlen und einen Geweihkamm an der Hanegge in Oerlinghausen. Diese Funde korrigieren die Datierung eines 1939 entdeckten Hügelgrabes von der Bronzezeit in das 8. Jahrhundert (Frühmittelalter/Sächsische Zeit). |
 | Hügelgrab an der Hanegge Die historische Fotografie von 1939 zeigt die Ausgrabung eines für Lippe einzigartigen Steinplattengrabes an der Hanegge. |
| Die vergessenen Toten von der Hanegge Der Text kontrastiert die NS-ideologisch geprägten Ausgrabungen von Hermann Diekmann 1939 an der Hanegge mit modernen Erkenntnissen Karl Banghards. Die Gräber stammen nicht von Germanen aus der Bronzezeit, sondern aus dem 8. Jahrhundert und stehen im Kontext des Gutes Barkhausen. |
 | Zeichnung des Grabhügels von 1939 nhalt
Die Zeichnung von 1939 dokumentiert die Lage von Steinplattengräbern innerhalb eines Steinkreises auf der Hanegge. |
 | Gut Niederbarkhausen um 1900 Das Bild zeigt das Gut Niederbarkhausen um 1900. |
 | Museumsleiter Karl Banghard Das Foto zeigt Museumsleiter Karl Banghard im Landesmuseum Detmold mit neu entdeckten archäologischen Funden aus Oerlinghausen. |
| Hunderte von Fischen starben In Oerlinghausen führte ein Deichbruch an den Südstadtteichen infolge von Wasserdruck und Unterspülung zu einem massiven Fischsterben. Bauamtsleiter Friedel Potthast stuft das Ereignis als höhere Gewalt ein. Die Herkunft der Fische in den instabilen Gewässern bleibt offiziell ungeklärt. |
 | Foto vom verschmutzten Gewässer in der Sandkuhle Der Zeitungsartikel berichtet über einen Dammbruch an den Oerlinghauser Südstadtteichen infolge von Unterspülung und Erdrutsch. Das Foto dokumentiert das dadurch ausgelöste Fischsterben. Bauamtsleiter Friedel Potthast ordnet das Ereignis als höhere Gewalt ein und erläutert die schwierigen Instandsetzungsarbeiten. |
| Alles Müller, oder was Der Text beschreibt die Geschichte der drei Wassermühlen im Oerlinghauser Schopketal: die Menkhauser Mühle (später Brands Mühle), eine Ölmühle (später Leinenseiferei) und die Friedhofsmühle. Er beleuchtet deren wirtschaftliche Bedeutung, technische Entwicklung sowie Zusatzaufgaben wie die Zollkontrolle. |
 | Die Friedhofsmühle in der Schopke Die kolorierte historische Fotografie zeigt die Friedhofsmühle in der Schopke bei Oerlinghausen. Das massive Mühlengebäude aus Bruchstein und Backstein verfügt über ein großes, seitlich angebrachtes Wasserrad. Im Hintergrund sind Personen am Hang erkennbar, umgeben von der bewaldeten Kulisse des Schopketals. |
 | Der malerisch gelegene Mühlteich an der Schopke Die historische Ansichtskarte mit der Aufschrift „Sommerfrische Oerlinghausen“ zeigt den idyllischen Mühlenteich im Schopketal. Auf dem stillen Wasser, in dem sich die dichte Bewaldung spiegelt, ist ein kleines Ruderboot mit Personen erkennbar, was die touristische Nutzung des Tals verdeutlicht. |