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Hanegge-Brücke über L 751 n freigegeben Die Hanegge-Brücke über die Umgehungsstraße L 751n in Oerlinghausen wurde nach fünf Monaten Bauzeit freigegeben. Wolfram Demnitz vom Westfälischen Straßenbauamt Bielefeld eröffnete die 1,47 Millionen Mark teure Stahlverbundbrücke, die nun Spaziergängern eine weite Aussicht bietet. | |
![]() | Spaziergänger auf der Hanegge-Brücke Dieses Schwarz-Weiß-Foto dokumentiert die Freigabe der Hanegge-Brücke in Oerlinghausen. Eine Gruppe von Personen, angeführt von Wolfram Demnitz vom Straßenbauamt Bielefeld, schreitet über die neu eröffnete Stahlverbundbrücke. Sie überspannt die Umgehungsstraße L 751n und bietet eine weite Aussicht aus 19 Metern Höhe. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
Ostern 1945 – Am 3. April war für Oerlinghausen der Krieg vorbei Oerlinghausen erlebte im April 1945 das Ende des Zweiten Weltkriegs mit Artilleriebeschuss und Kämpfen. Trotz deutscher Gegenwehr besetzten Amerikaner die Stadt. Ein Bombenangriff wurde abgewendet. Es gab Tote, Zerstörung und Plünderungen. Fritz Soll erinnerte 40 Jahre später an diese Ereignisse. | |
Ein Nazi-Boss inspizierte die Bergstadt Der NSDAP-Chefideologe Alfred Rosenberg besuchte 1937 Oerlinghausen, um archäologische Grabungen am Germanengehöft und Tönsberg zu inspizieren. Der Besuch, geprägt von Rivalitäten innerhalb der NS-Führung, sollte Rosenbergs Reichsbund stärken und den Irminsul-Mythos befeuern. | |
![]() | Alfred Rosenberg lässt sich von Hans Reinerth die Grabungen erläutern Dieses historische Schwarz-Weiß-Foto zeigt den NSDAP-Chefideologen Alfred Rosenberg (vorn, zeigend) bei der Besichtigung von Grabungen am Barkhauser Berg in Oerlinghausen. Hans Reinerth erläutert ihm die Funde am 25. Juli 1937. Die Besichtigung steht im Kontext nationalsozialistischer Ideologie und der Suche nach „Germanengehöften“. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
Oerlinghausen zur Nazi-Zeit Oerlinghausen untersuchte seine NS-Vergangenheit in einem einzigartigen Bürger-Forschungsprojekt. Eine Ausstellung präsentiert Fundstücke, Zeitzeugenberichte und beleuchtet kontroverse Themen wie das Kriegerdenkmal, um die lokale Geschichte von 1933-1945 aufzuarbeiten. | |
Währentruper Bäuerin stellte sich dem Panzer der Alliierten in den Weg Der Text beschreibt das Kriegsende 1945 in der Region Oerlinghausen, Lipperreihe, Helpup und Währentrup. Er thematisiert Kämpfe, den Einmarsch alliierter Truppen, Panzersperren des Volkssturms und die mutige Konfrontation einer Bäuerin mit einem US-Panzer, die ihr Haus rettete. | |
![]() | Idyllisch gelegen Panoramablick auf das Dorf Helpup im Jahr 1930. Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt eine ländliche Siedlung mit Häusern, einer markanten Kirche, Feldern, Bäumen und Hügeln im Hintergrund. Telegrafenmasten prägen die Landschaft. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
![]() | Blick in der Vergangenheit Die historische Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt die Bahnhofstraße in Helpup. Entlang der Straße reihen sich Wohnhäuser mit Satteldächern, darunter ein Geschäftshaus mit der Aufschrift „Volksbank“. Menschen sind zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs, ein Auto ist ebenfalls zu sehen. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
Wochenendhäuser Der Text thematisiert die Notwendigkeit, Wochenendhäuser für den Bau der Landstraße L 751 neu zu entfernen. Erörtert werden rechtliche Auseinandersetzungen, mögliche Bauverzögerungen und die Rollen von Stadt, Landesstraßenbauamt sowie politischen Parteien. | |
Straßenbauchef Schliesing Der Text beschreibt eine ungewöhnlich sachliche Diskussion der Ratsherren über das brisante Straßenbauprojekt L 751, einschließlich eines 560-Meter-Tunnels. Persönlichkeiten wie Wolfgang Blume, der Bürgermeister und Günter Weiken zeigten sich besonnen, während Straßenbauchef Schliesing weniger souverän wirkte. | |
Fühlen uns regelrecht ins soziale Abseits gedrängt Die Bürgerinitiative Ruhiges Oerlinghausen protestiert gegen die Streichung der Ortsumgehung L 751 n. Anwohner leiden unter Lärm und Immissionen. Sie fordern die Wiederaufnahme des Baus bis 1991 und kritisieren die Kostenfrage sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen. | |
![]() | Klaus Biere Porträt von Klaus Biere, dem Sprecher der Bürgerinitiative »Ruhiges Oerlinghausen«. Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt ihn mit Bart. Das Bild ist ein Zeitungsausschnitt und illustriert einen Artikel über die umstrittene Ortsumgehung L 751 n. 🔍 Details⚠️ © Copyright |
L 751 neu – Vorwürfe gegen den Bürgermeister Bürgermeister Steinkühler wird wegen mangelnder Information zum Blitzbesuch von Städtebauminister Zöpel kritisiert. Die Diskussion dreht sich um die Umgehungsstraße L 751 neu und die Finanzierung eines Tunnels, wobei Steinkühler sich für das Projekt einsetzt. | |
Bericht des Gendarm Budde Gendarm Budde berichtet 1889 über eine Versammlung des Arbeiter Wahlvereins in Oerlinghausen. Redner aus Lemgo kritisieren Zölle, Steuern und die Behandlung Lippischer Ziegler, fordern einen Arbeiter-Reichstagsabgeordneten. Eine Tellersammlung führt zur Anzeige wegen Bettelei. | |
Kirchendechen gegen Küster Hattenkerl Dieser Bericht vom Stammtisch 1986 beleuchtet die Geschichte von Pastor Johann Martheus (1634-1684) und Küster Johann Henning Hattenkerl (ab ca. 1620) in Oerlinghausen. Er beschreibt Martheus‘ Amtszeit während des 30-jährigen Krieges und die Wohnverhältnisse des Küsters. | |
Strafe wegen Wilddieberei Das Ergänzungsamt der Waffen-SS informiert 1940 den Bürgermeister von Oerlinghausen über die Überführung von Wilddieben, darunter Willi Wächter, ins KZ Oranienburg zur Ausbildung für ein Sonderkommando. Der Einsatz erfolgt im Generalgouvernement gegen Bandenwesen, mit späteren Familienunterstützungsregelungen. | |
Besuchszeiten der Gefangenen im Detmolder Landgericht Dieses Dokument der Lippischen Landesregierung vom 22. März 1933 regelt Besuchszeiten und Haftentlassungsanträge für politische und Schutzhaftgefangene im Detmolder Landgericht. Es legt Zuständigkeiten fest und benennt Empfänger der Anweisung. | |
Zusammenstellung über die verauslagten Kosten der Hilfspolizei Das maschinenschriftliche Dokument von 1933 listet detailliert die verauslagten Kosten für die Hilfspolizei auf. Es umfasst Vergütungen, Verpflegungskosten sowie sonstige Ausgaben für Ausrüstung wie Gummiknüppel, Telefonate und Fahrtkosten in der Region Lippe. 🔍 Details⚠️ © Copyright | |
1947 – ein Jahr der Entbehrungen Das Dokument beschreibt die Entbehrungen und den Mangel im Nachkriegs-Oerlinghausen 1947. Es schildert leere Geschäfte, rationierte Lebensmittel, die Präsenz britischer Besatzungssoldaten und die allmähliche Verbesserung der Versorgung nach der Währungsreform 1948. |




