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![]() | Aufruf zur Massen-Kundgebung Aufruf!
Man will uns
unser Amtsgericht nehmen.
Dagegen müssen mir uns wehren!
Wir rufen zur
Massen-Kundgebung
auf.
Sie soll auf dem Marktplatze stattfinden und zwar am Sonntag, den 15. Februar 1931, nachmittags 3 1/2 Uhr
Alle Oerlinghauser müssen erscheinen, denn es geht uns alle an!
noch nie bat uns ein solcher Schlag bedroht.
Männer u. Frauen von Oerlinghausen, kommt alle!
Aug. Hausmann
San.-Rat Dr. Martheus Aug. Nieder
S. Bornheim Rich. Müller
Aug. Schling Fr. Husemann
Dr. Wachsmuth-Melm 🔍 Details⚠️ © Copyright |
Elf Amtsgerichte aufgelöst Der Justizausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen beschloss die Auflösung von elf Amtsgerichten (darunter Oerlinghausen, Xanten, Werne) und die Einrichtung eines neuen Gerichts in Langenfeld für den südlichen Kreis Mettmann. | |
Zerschlagung lippischer Institutionen Der Text kritisiert die geplante Auflösung der Amtsgerichte Lage und Oerlinghausen zugunsten von Detmold und Lemgo. Es wird die Debatte um Rechtsqualität versus Bürgernähe geführt und lippische Landtagsabgeordnete werden zur Verhinderung der Zerschlagung lippischer Institutionen aufgerufen. | |
Diekhof – Umgehungsstraße für Bergstadt dringend notwendig Bürgermeister Diekhof betonte auf der Jahreshauptversammlung der IG Oerlinghausen-Süd die dringende Notwendigkeit einer Umgehungsstraße für die Bergstadt aufgrund massiven Schwerverkehrs und Lärmbelästigung. Er kritisierte Alternativpläne und die Haltung von Pro Grün im Kontext von Kalk- und Sandabbau. | |
Verzögern Lärmmessungen das Planfeststellungsverfahren? Klaus Biere von der Bürgerinitiative Ruhiges Oerlinghausen befürchtet, dass notwendige neue Lärmmessungen aufgrund gestiegenen Verkehrs auf der Robert-Koch- und Holter Straße das Planfeststellungsverfahren für die L 751 neu verzögern und deren Fertigstellung gefährden. | |
Oerlinghausen vor langer Zeit Dieses Vorwort zu einem plattdeutschen Text in Heimatland Lippe beleuchtet das Leben im alten Oerlinghausen. Es beschreibt den Humor und die Originalität der Bewohner, erwähnt bekannte lokale Persönlichkeiten (Schwanold, Steinmeyer, Müssemeier, Soll) und thematisiert die beschwerliche Arbeit der Zieglerfamilien. | |
In der Heimat, in der Heimat, da gabs ein Wiedersehn Das Gedicht von Willi Soll ist eine nostalgische Reise durch Oerlinghausen, den Teutoburger Wald und die Senne. Es erinnert an Kindheitsferien, lokale Geschäfte, Gaststätten und Persönlichkeiten, wobei es das ländliche Leben und die industrielle Entwicklung der Region kontrastiert. | |
Kosthochzeiten Der Text von August Meier Böke beschreibt die traditionellen, oft mehrtägigen Kosthochzeiten in den südlichen Regionen Lippes. Er beleuchtet die Rolle des Hochzeitsbitters, die Herausforderungen der Bewirtung hunderter Gäste, die üppigen Speisen und Getränke sowie die polizeilichen Verordnungen zur Begrenzung der Feierlichkeiten. | |
Hudegebühren für Kuh oder Ziege 1851 Auflistung der 1851 erhobenen Hudegebühren für Kühe und Ziegen, die von Einliegern (Mietern) in verschiedenen Häusern und Straßen entrichtet werden mussten. Die Liste dokumentiert Hausbesitzer, Mieter, Berufe und den Besitz von Vieh. | |
Oerlinghausen in der Mitte des vorigen Jahrhunderts Julie Weerths Artikel von 1926 beschreibt das ländliche Oerlinghausen um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Er beleuchtet das Dorfleben, Viehhaltung, die alte Kirche, Schulen, den Leinenhandel und bekannte Persönlichkeiten, kontrastiert mit der Entwicklung zur Stadt. | |
Was war in Oerlinghausen vor 150 Jahren August Reuter beschreibt die Jahre des Umbruchs in Oerlinghausen zwischen 1840 und 1860, gekennzeichnet durch die Aufteilung der Allmende, den Tiefstand der Hausweberei, die Einführung der Deutschen Zollunion, die Revolution von 1848 und die starke Auswanderung. | |
Daten zur Geschichte der Dorfschaft Oerlinghausen Fritz Soll sen. sammelte Daten zur Geschichte der Dorfschaft Oerlinghausen, beginnend mit der Ersterwähnung 1036. Der Text beleuchtet die Rolle des Kirchspiels, die Vogtei (Tovall, Bracht) und die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges bis ins 19. Jahrhundert. | |
Ein Wunder wie dies – Das Leben ging doch weiter Ernst Heinicke reflektiert über seine Erlebnisse als 18-jähriger Soldat am Ende des Zweiten Weltkriegs, insbesondere um den 8. Mai 1945. Er beschreibt die Flucht vor der Sowjetarmee in Böhmen, die Meuterei und die verlorene Hoffnung auf die Wunderwaffe, wobei das Überleben das größte Wunder war. | |
Kräfte aufgebraucht Die Erzählung beschreibt die Zerstörung des Elternhauses in der Kriegszeit und den mühsamen Neuanfang der Familie. Nach dem Verlust des gesamten Eigentums zog die Familie in ein Behelfsheim an der Detmolder Straße 486, das sie selbst ausbauten, bis sie später in der Senne ein eigenes Haus errichteten. | |
Protokollbuch – Zuschuß zum Brunnen am Steinbült Protokoll der Dorfsversammlung Oerlinghausen vom 10. Februar 1876. Das Budget wurde angenommen. Der Antrag der Steinbült-Bewohner auf einen Brunnen auf Dorfskosten wurde abgelehnt, stattdessen wurde ein Zuschuss von 400 Mark unter Auflagen beschlossen. | |
Protokollbuch – Zuschuß zum Brunnen am Steinbült, Rücknahme Die Erklärung vom 10. Februar 1876 bezüglich des Zuschusses für den Brunnen am Steinbült wird am 15. Februar 1876 zurückgenommen. Eine Anmerkung lokalisiert den Brunnen am Grundstück Drewes. | |
Protokollbuch – Einladung der Deputierten Protokoll der Dorfschaft Oerlinghausen vom 20. August 1845. Der Vorstand und die Deputierten wurden eingeladen, um 7 Uhr abends bei Ludwig Nagel über die Spezialtheilung, Prozesse und andere Dorfsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen. | |
Protokollbuch – Beiträge zu den Gemeinheitsgründen Protokoll vom 5. September 1845 der Dorfschaft Oerlinghausen betreffend die Kostenbeiträge zur Spezialteilung der Gemeinheitsgründe. Da Amtshaus, Pfarre, Cantorey und Küsterey Grundentschädigung erhalten, aber voraussichtlich keine Kosten übernehmen, wird das Amt um einen Regulierungstermin gebeten. | |
Protokollbuch – Sprützenhaus, Wege, Brunnen und Pfarre Protokoll der Dorfschaft Oerlinghausen vom 17. September 1845. Vorsteher und Deputierte wurden zu Ludwig Nagel geladen, um über den Verkauf von Grundstücken, die Verlegung des Sprützenhauses, die Instandsetzung von Wegen und Brunnen, die Rückzahlung an die Lipp. Leihekasse sowie über verschiedene Prozesse zu beraten und Beschlüsse zu fassen. | |
Protokollbuch – Rechnung für Straßenpflaster Protokoll vom 4. Januar 1875 der Dorfschaft Oerlinghausen. Fr. Heihsmann beantragte 5 Taler Vergütung für nicht eingezogenes Pflastergeld. Am 5. Januar 1875 wurde die Rechnung für das Straßenpflaster von 1874 in Höhe von 5892,82 Mark beim Amt abgegeben, wovon die Amtsgemeindecasse die Hälfte (2946,41 Mark) zahlt. |
