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Das Germanengehöft von 1936 Die Geschichte des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen wird von der NS-ideologischen Gründung 1936 über den Wiederaufbau 1961 bis zur Neuausrichtung 1979 nach einem Brand skizziert. Es beleuchtet den Wandel von politischer Instrumentalisierung hin zur wissenschaftlichen Siedlungsarchäologie. | |
Sie standen auf dem Dachboden Der Artikel beschreibt die Entdeckung einer 2400 Jahre alten germanischen Leichenbrandurne im Schopketal. Er erläutert prähistorische Bestattungsformen von der Steinzeit bis zur Eisenzeit und problematisiert die Zerstörung archäologischer Stätten durch Industrialisierung und militärische Nutzung in der Senne. | |
Als die Lipper nach Bielefeld griffen Der Text beschreibt den Versuch Bernhards II. zur Lippe, 1177 durch den Bau der Löwenburg bei Liemershagen sein Territorium gegen die Ravensberger zu erweitern. Der Abbruch des Projekts fixierte die bis heute bestehende Grenze zwischen Lippe und Bielefeld. | |
Haus Neuland – Tradition mit Zukunft Elfriede Eilers berichtet über die Entwicklung von Haus Neuland: Von den Anfängen als Zeltlager der sozialistischen Arbeiterjugend in der Senne vor 1933 über die Illegalität während der NS-Zeit bis zum mühsamen Wiederaufbau und der Etablierung als Bildungsstätte nach 1945. | |
Oerlinghausen – Hangsiedlung am Übergang Dr. A. Meier-Böke beschreibt Oerlinghausen als historisch gewachsene Hangsiedlung am Pass. Er verknüpft Sagen über die Kinderherkunft mit archäologischen Funden der Stein- und Bronzezeit sowie der mittelalterlichen Kirchen- und Verkehrsgeschichte entlang des alten Helwegs. | |
Die Villa des Kommerzienrats Der Text beschreibt die Geschichte der repräsentativen Weber-Villa in Oerlinghausen und das Wirken des Fabrikanten Carlo Weber. Er beleuchtet den luxuriösen Umbau 1897 durch die Firma Bobe, technische Neuerungen wie Wassertoiletten sowie Webers Engagement für Weberei und Gemeindeentwicklung. | |
Marianne Weber – Frauenrechtlerin im 19. Jahrhundert Das Dokument porträtiert Marianne Weber (1870–1954), eine bedeutende Frauenrechtlerin aus Oerlinghausen. Es beschreibt ihren Lebensweg von der Fabrikantennichte zur ersten Parlamentarierin in Baden, ihre Ehe mit dem Soziologen Max Weber und ihren lebenslangen Einsatz für weibliche Bildung und Selbstständigkeit. | |
Zum 100. Todestag des Soziologen Max Weber Anlässlich des 100. Todestages von Max Weber beleuchtet der Text dessen enge Verbindung zu Oerlinghausen. Er thematisiert seine Hochzeit mit Marianne Weber, seine Erholungsaufenthalte sowie seine soziologischen Studien über die Arbeitsbedingungen in der Weberei seines Onkels. | |
Eine gescheiterte Ehrenbürgerschaft – Oerlinghausen und Marianne Weber Der Text von Jürgen Hartmann thematisiert die gescheiterte Verleihung der Ehrenbürgerschaft an die Frauenrechtlerin Marianne Weber in Oerlinghausen im Jahr 1933. Er beleuchtet ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus, ihre Heidelberger Zeit und die spätere Wiederentdeckung ihres Wirkens in ihrer Geburtsstadt. |
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