Archivsuche

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Freifahrtschein
Amtlich sahen die von Carl Bobe selbst gedruckten Freifahrtscheine schon aus, mit denen er zumindest auf den ersten Blick die Fahrkartenkontrolleure bei der Reichsbahn narren konnte.
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Freifahrtscheine für alle Verkehrsmittel im Weltall – Karl Bobe
Carl Bobe, Oerlinghauser Möbelhersteller, sorgte mit Freifahrtscheinen zur Benutzung aller Verkehrsmittel im Weltall für Aufsehen. Er propagierte wissenschaftliche Betriebsfühung, Systemmöbel und Geldreform, was ihn bis in eine Nervenheilanstalt brachte.
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Carl Bobe – Ausweisfoto
Dieses Porträtfoto von Carl Bobe, die einzige bekannte Aufnahme, stammt aus seinem Personalausweis von 1939. Es zeigt ihn als korrekt gekleideten Herrn mit Oberlippenbart und Bürstenhaarschnitt, der Ernsthaftigkeit und eine gewisse Würde ausstrahlt, typisch für offizielle Dokumente dieser Zeit.
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Küchenmöbeln, mit denen der Fabrikant Carl Bobe zur Detmolder Möbelmessen warb
Dieses Foto zeigt zwei Beispiele von Küchenmöbeln, darunter ein Buffetschrank (120×55 cm) und ein weiterer Schrank (110×70 cm). Diese eher nostalgisch wirkenden Einheits- und Systemmöbel wurden vom Möbelfabrikanten Carl Bobe aus Oerlinghausen beworben, der sich auf wissenschaftliche Betriebsführung und die Beseitigung der Eintönigkeit spezialisiert hatte.
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Carl Bobe gilt als Erfinder der Postleitzahlen
Carl Bobe, Oerlinghauser Möbelfabrikant und Pazifist, entwickelte revolutionäre Ideen wie ein Postleitzahlensystem. Er provozierte Behörden mit Freifahrtscheinen und Kritik an Bürokratie, geriet mit Nazis aneinander und starb 1947 tragisch bei einem Unfall.
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Der Ausweis von Carl Bobe
Dieses Detailfoto zeigt Carl Bobes Porträt aus seinem Personalausweis vom 8. Juli 1939. Es ist die einzige bekannte Aufnahme des Oerlinghauser Möbelfabrikanten, der hier mit Oberlippenbart und Bürstenhaarschnitt zu sehen ist. Das Dokument trägt den Stempel der Stadt Oerlinghausen.
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Genial aber spleenig – Carl Bobe
Dieses sepiafarbene Studio-Porträt zeigt Carl Bobe mit markantem Schnurrbart. Er trägt einen dunklen Anzug mit Weste und Krawatte, die Hände gefaltet.
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Brief von Dieter Burkamp zu Karl Bobe
Dieter Burkamp vom Zeitungsverlag NEUE WESTFÄLISCHE sendet Fritz Soll Unterlagen zu Karl Bobe. Er verweist auf einen Artikel in der Wochenendbeilage vom September und bittet um weitere Beiträge. Der Brief enthält zudem Verlagsinformationen und Bankverbindungen.
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Chronologie Karl Bobe
Diese Chronologie von Fitz Soll sen. skizziert Karl Bobes Leben von 1917 bis 1991. Sie beleuchtet seine Militärzeit, wiederholte Aufenthalte in der Heilanstalt Lindenhaus, seine Aktionen mit Freifahrtscheinen und Konflikte mit Behörden, die ihn als geisteskrank einstuften.
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Auguste Bracht – die erste Frau im Lippischen Landtag
Auguste Bracht war die erste Frau im Lippischen Landtag (1919). Die Hauswäschnäherin aus Oerlinghausen, Tochter eines Sozialdemokraten, engagierte sich gewerkschaftlich. Trotz ihrer politischen Rolle und ihrer Zeit als Schützenkönigin ist sie heute weitgehend vergessen, wurde aber 1989 von Ingrid Schäfer wiederentdeckt.
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Auguste Bracht als Schützenkönigin
Dieses historische Foto von 1900 zeigt Auguste Bracht als Schützenkönigin. Sie steht festlich gekleidet neben dem Schützenkönig, der mit einem prächtigen Kranz und einer Schärpe geschmückt ist. Die Aufnahme dokumentiert ein traditionelles Schützenfest und das Königspaar der Jahrhundertwende.
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Berühmter fliegender Pater lebte in der Bergstadt
Pater Paul Schulte, der fliegende Pater, war ein Priester und Buschpilot, der Missionare ausbildete und die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) gründete. Er lebte zeitweise in Oerlinghausen, reiste weltweit und setzte Flugzeuge für die Missionsarbeit ein, trotz anfänglichem Widerstand der Kirche.
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Pater Paul Schulte, hier im Cockpit einer Dornier 27
Dieses historische Foto zeigt Pater Paul Schulte im Cockpit einer Dornier 27, mit dem Finger auf den Betrachter zeigend. Der bekannte Geistliche und Buschpilot, der zeitweise in Oerlinghausen lebte, siedelte 1970 endgültig nach Namibia über und war für seine Missionsarbeit bekannt.
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Das Paterhaus am Segelflugplatz Oerlinghausen
Dieses Schwarz-Weiß-Foto zeigt das Paterhaus am Segelflugplatz Oerlinghausen. Das schlichte Gebäude, einst Rückzugsort für Pater Schulte nach internationalen Einsätzen, dient heute als Cafeteria der Segelflugschule. Es ist umgeben von Bäumen und Rasen, mit dekorativen Elementen an der Fassade.
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Ein Gedenkstein erinnert an Pater Paul Schulte
Dieses Relief in der St.-Michael-Kirche Oerlinghausen ehrt Pater Paul Schulte. Es zeigt sein Porträt und würdigt ihn als Missionar in Arktis und Afrika, Pionier der Luftfahrt und Gründer der MIVA. Der Gedenkstein erinnert an seine weltweiten Einsätze und seinen Beitrag zur Missionsarbeit.
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Die munteren Forellen vom Oerlinghauser Müller 17 Junior
Hans-Joachim Müller betreibt in Oerlinghausen die Forellenzucht Müller 17 Junior, eine von seinem Vater Walter Müller gegründete Teichanlage. Er züchtet verschiedene Forellenarten und wehrt Fressfeinde ab. Sein Sohn Carsten steht als Nachfolger bereit.
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Hans-Joachim Müller
Dieses Foto zeigt Hans-Joachim Müller (73) entspannt mit Pfeife an seinen Fischteichen in Oerlinghausen. Er hat die Teichanlage vom Vater übernommen, und das Hobby bedeutet für ihn pure Entspannung. Die Aufnahme fängt die ruhige Atmosphäre der Forellenzucht Müller 17 Junior ein.
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In diesem überdachten Betonbecken schwimmen kleine Goldforellen
Dieses Bild zeigt ein überdachtes Betonbecken, gefüllt mit zahlreichen kleinen Goldforellen, die im 10,5 Grad warmen Wasser schwimmen. Es ist Teil der Hobby-Fischzuchtanlage von Hans-Joachim Müller in Oerlinghausen, die eine lange Geschichte hat und ursprünglich 1952 erworben wurde.
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Heimatforscher vermutet auf Leopoldshöher Gebiet Reste einer Femlinde
Heimatforscher Werner Höltke vermutet, dass eine zerbrochene Linde auf der Großen Egge eine historische Femlinde war. Der Text beleuchtet die Geschichte der westfälischen Femegerichte, ihre Rechtsprechung und die Bedeutung solcher Bäume als Thingplätze bis ins 16. Jahrhundert.
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Werner Höltke zeigt ein Foto der Linde
Werner Höltke steht in einem sonnigen Wald und präsentiert ein historisches Foto einer Linde, das vor dem Ersten Weltkrieg aufgenommen wurde. Hinter ihm sind die Überreste des einst mächtigen Baumes zu sehen, was die Vergänglichkeit und Geschichte dieses Naturdenkmals eindrucksvoll dokumentiert.
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