„Helfen Sie mit, die Buche zu erhalten“
Notkomitee Trauerbuche an Zöpel - Roland Tischbier schrieb an Minister
Oerlinghausen (Piet). In der Bergstadt hat sich ein Notkomitee „Trauerbuche Simonsplatz“ etabliert, das sich für den Erhalt der Buche einsetzen will. Diesem Komitee gehören unter anderem Roland Tischbier, Günter Ober und Professor Richard Grathoff an. Das Notkomitee hat an den nordrhein-westfälischen Minister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, Christoph Zöpel, appelliert, alles zu tun, um die 200 Jahre alte Buche zu erhalten.
Wörtlich heißt es in dem Brief unter anderem: „Sie sind vermutlich die einzige politische Instanz, die helfen kann, den dramatischen Vertrauensschwund großer Teile der Oerlinghauser Bürgerschaft in den Rat der Stadt zu verhindern und das bestehende Informationschaos bei den Ratsfraktionen SPD, CDU, FDP und Grüne zu beenden.“
Dem Brief ist eine umfangreiche Fotodokumentation beigefügt, die nach Ansicht des Notkomitees beweisen soll, daß der Baum stadtbildprägenden Charakter hat.
Roland Tischbier: „Ein Solitärbaum dieser Art, dieses Alters, mit dieser Baumstruktur und exzellenter Vitalität findet sich im ganzen Kreis Lippe nicht noch einmal.“
Tischbier weist weiter darauf hin, daß nach den Kriterien des Landschaftsschutzgesetzes und des Landschaftsplanes Oerlinghausen-Nord/Leopoldshöhe die Trauerbuche eigentlich schon seit Jahren als Naturdenkmal sichergestellt sein müßte.
„Wir bitten Sie sehr herzlich und eindringlich, auf die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Oerlinghausen informierend einzuwirken, daß eventuell die LEG-Sanierungsmittel für die Bebauung des Grundstücks auch dann zur Verfügung stehen, wenn nur die erste Baustufe realisiert wird, was den Erhalt und die Rettung des schönsten Oerlinghauser Stadtbaumes bedeuten würde.“