Rudi Doil: „Das ist so wahr wie das „Amen“ in der Kirche“
SPD sieht keine Rettung für die Trauerbuche im 2. Abschnitt - Sanierungsmittel des Landes nur bei beiden Bauabschnitten
Oerlinghausen (Piet). Die SPD steht zur Durchsetzung der gesamten Stadtsanierung, dazu gehört der Durchbau der Howe ebenso wie die gesamte Bebauung des Simonsplatzes. Die Trauerbuche steht dieser Bebauung im Wege und muß fallen. Diese Erklärung gab der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Natur, Rudi Doil (SPD), auf hartnäckige Fragen von Roland Tischbier (FDP) ab. Doil unterstrich seine Auffassung mit dem Hinweis, daß „im zweiten Bauabschnitt die Buche gefällt werden müsse, das sei so sicher wie das Amen in der Kirche“.
Einstimmig war allerdings zuvor der FDP-Antrag befürwortet worden, während der ersten Bauphase Sicherungsmaßnahmen für die Trauerbuche zu treffen. Diplomingenieur Holthöfer erklärte, der Investor habe das auch bereits zugesagt, wenngleich die Stadt keinen Rechtsanspruch darauf habe. Schließlich könne der Eigentümer auf seinem Gelände machen, was er wolle.
Auf hartnäckiges Nachfragen von Roland Tischbier erklärte die Verwaltung, daß das Bebauungsprojekt Simonplatz nur dann mit Sanierungsmitteln gefördert wird, wenn der ersten Baustufe zwangsläufig die zweite folgen wird. Ein Antrag der FDP, die zweite Baustufe ersatzlos zu streichen, wurde von CDU und SPD abgelehnt.