Für das Freilichtmuseum
Am Barkhauser Berg in
Oerlinghausen wird ganze Arbeit geleistet
Oerlinghausen. Die 3.500 qm
große Bebauungsfläche für das Freilichtmuseum am Barkhauser Berge bildet zur Zeit eine große Anziehungskraft für alt
und jung. Hier wird ganze Arbeit geleistet. 15
Festmeter Fichtenstämme mit einem Durchmesser von 35 cm wurden in der
vergangenen Woche vermittels Betonstangen umgelegt, von den Ästen befreit,
fortgeschafft und geschält.
Dann ging es an das Roden der
Stubben. Eine Raupe wurde eingesetzt. Eine größere Zahl Schulkinder hatte sich
eingefunden, die dieses Ungetüm bei der schwierigen Arbeit beobachtete. Einen
Stubben nach dem andern schob die Raupe auf die Seite. Das umherliegende
Gezweig sammelten die Kinder und machten daraus ein Osterfeuer-Haufen im Wald.
Jetzt ist die Raupe dabei, das Gelände zu begradigen. Mit der Begradigung des
Zufahrtsweges soll noch in dieser Woche begonnen werden.
Professor Dr. H. Reinecke,
der die wissenschaftliche Betreuung dieses Projektes übernommen hat, wird in
den nächsten Tagen weitere Anweisungen geben. Wenn die vielen angeforderten
Eichenhölzer angeliefert sind, kann mit dem Aufbau des Freilichtmuseums
begonnen werden.
[Bild: Die Raupe begradigt
das Gelände am Barkhauser Berg.]