„Symbol eines artikulierten Bürgerwillens“
Neue Trauerbuche für Simonsplatz / FDP-Vorschläge angenommen
Oerlinghausen (Piet). Im
Bereich des Simonsplatzes soll eine neue Trauerbuche
gepflanzt werden. Diesem Vorschlag von FDP-Ausschußmitglied
Günter Ober schlossen sich sämtliche Fraktionen im Umweltausschuß
an.
Ober bezeichnete diesen Baum
als „lebendes Denkmal“, das besser geeignet sei als manches andere
Denkmal in der Stadt. Er wolle damit auch die „Artikulation von Bürgerwillen“
dokumentieren, denn hier hätten „Menschen gezeigt, daß
sie mit einer Entwicklung nicht einverstanden seien“.
Hans-Werner Hartmann (SPD)
unterstützte das Anliegen und hielt auch die damit verbundene Symbolik für
wichtig. Das wurde auch von Thomas Reimeier (Grüne)
unterstrichen.
Thomas F. Hagemann (CDU)
dagegen hielt das Ganze zwar für eine sinnvolle Idee, wollte es jedoch nicht
als „lebendes Denkmal“ gewertet wissen. Hagemann: „Wo etwas zerstört
wird, sollte etwas Neues geschaffen werden.“
Auch die Note soll im neuen
Bereich an der erosionsgefährdeten Böschung bepflanzt werden. Ein weiterer
entsprechender Dringlichkeitsantrag der FDP, hier Pflaumen- und Birnenbäume
anzupflanzen, weil diese typisch für die Höhe seien, wurde ebenso befürwortet
wie eine Feldhecke am sogenannten „Währentruper
Hochzeitswald“.