Sachstandsanfrage bezüglich der Erteilung des Schürfscheins

 

REKORD-CEMENT-INDUSTRIE G. M. B. H. OERLINGHAUSEN

BERLIN NW. 40, DEN 19. 4. 1915. HINDERSINSTR. 8 TEL. AMT MOABIT 8923, 8550, 8551, 8552, 8554.

DIREKTION

FÜRSTL. REGIERUNG

DETMOLD, 20. APR. 1915

No 6767

J.No.4420.

Unter höflicher Bezugnahme auf unser Schreiben vom 1. April ds. Js. [dieses Jahres], auf das wir ohne Ihre geneigte Rückäußerung sind, bitten wir um gefällige Nachricht, wann wir den uns in Aussicht gestellten Schürfschein erwarten können. Es liegt uns außerordentlich daran, in unseren Dispositionen und mit den geplanten Arbeiten voran zu kommen; eine hohe Fürstlich Lippische Regierung würde uns daher durch mögliche Beschleunigung dieser Angelegenheit sehr verbinden.

 

Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung und Ergebenheit

Rekord-Cement-Industrie G. m. b. H. [Unterschrift: W. Hoffmann]

 

An die Fürstlich Lippische Regierung, Detmold.

 

Zusammenfassende Inhaltsangabe

In diesem Folgeschreiben vom 19. April 1915 mahnt die "Rekord-Cement-Industrie G.m.b.H." die Bearbeitung ihres Antrags vom 1. April an. Die Direktion bittet höflich um Auskunft über den Verbleib des in Aussicht gestellten Schürfscheins. Das Unternehmen betont die Dringlichkeit der Angelegenheit, da die weiteren betrieblichen Planungen ("Dispositionen") und der Beginn der praktischen Arbeiten vor Ort in Oerlinghausen von dieser behördlichen Genehmigung abhängen. Der Eingangsstempel belegt, dass das Schreiben bereits am Folgetag, dem 20. April 1915, in Detmold eintraf.

 

Archivarische Anmerkungen: