Neue Schule und Turnhalle für Oerlinghausen
Oerlinghausen. Nach Beratung und Genehmigung des Nachtragshaushaltsplanes und der Nachtragshaushaltssatzung für das Rechnungsjahr 1956 wurde in der Stadtratsitzung über den geplanten Turnhallen- und Schulneubau berichtet. Von den vor einigen Wochen eingereichten sechs Bauplänen für den Schulerweiterungs- und Neubau fand der Entwurf des Lagenser Architekten Bläker in seiner aufgelockerten Bauweise den meisten Anklang.
Kreisbaurat Dr. Kleinsteuber und Rektor Huske nahmen zu diesem Entwurf ausführlich Stellung und befürworteten ihn. Die Finanzierung des ersten Bauabschnittes ist mit 380.000 DM veranschlagt.
In einem Beschluß wurde die Stadtgemeinde zum Aufbaugebiet erklärt. Mit der Aufstellung eines Leitplanes soll in Kürze begonnen werden. Hierdurch wird festgelegt, welches Baugelände für Siedlungs- und Gewerbezwecke zur Verfügung steht. Bei der Genehmigung und Feststellung der Bilanz der Stadtwerke für das Geschäftsjahr 1954 erschien es notwendig, zur besseren Rentabilität den Wasserpreis zu erhöhen.