Innere Entlastungsstraße im April fertig?
Stadt hofft, daß auch der Kreis mit seinen Arbeiten nachkommt
Oerlinghausen. Wenn der regennasse Sommer die Bauarbeiten in unangenehmer Weise erschwert und verzögert hatte, so ist dies durch den trockenen Frühwinter zum Teil wettgemacht worden. Die Arbeiten sind in den letzten Wochen zügig vorangegangen. Das große Bogenstück von der Weerthstraße bis zum Mariannenstift hat die Bitumendecke erhalten; es fehlen noch die Bürgersteige beidseitig. Bei der Göddernstraße sind zwei Parkstreifeneinschnitte geschaffen; zwischen ihnen kann man von einem Vorsprung aus die Entlastungsstraße überqueren. Eine Fußgängerbrücke ist zunächst nicht vorgesehen. Die Erfahrungen des ersten Jahres nach voller Inbetriebnahme werden erweisen, ob eine solche notwendig wird.
Auch in der Robert-Koch-Straße sieht man deutlich das Fortschreiten der Maßnahme. Die westliche Straßenseite ist geschottert, weist die Bürgersteigkante auf und soll bald die Schwarzdecke erhalten. Anschließend wird die östliche Straßenseite drankommen und der Anschluß beim Mariannenstift hergestellt werden. Wenn das Wetter günstig bleibt, wird ohne Unterbrechung weitergebaut. Die Bauleitung rechnet zuversichtlich, daß die Maßnahme bis Ende April soweit fertiggestellt sein wird, um die oberste Asphaltschicht auftragen zu können. Bleibt die Hoffnung, daß der Kreis mit dem Bau des Anschlußstückes bis zur Zeppelinstraße nicht zu sehr in Verzug gerät. Dem Vernehmen nach soll eine geringe Verzögerung im Zusammenhang mit der Standortfrage des Gymnasiums eingetreten sein. Aber Regierung und Kreisverwaltung sollten recht bald einen endgültigen Beschluß fassen, denn sowohl der Gymnasiumneubau als auch die Verkehrssituation lassen eine Verschleppung nicht tragbar erscheinen.