Die Tofall-Dynastie
Vögte und Herrscher von Oerlinghausen
Einleitung: Eine Familie
zwischen Macht und Verfall
Die Geschichte der
Tofall-Familie ist eine Geschichte von Aufstieg und Fall, von Macht und
Verlust, von Wohlstand und Ruine. Sie ist die Geschichte einer Familie, die
über mehrere Generationen hinweg eine der mächtigsten und einflussreichsten
Familien in Oerlinghausen war, die aber letztendlich durch den Dreißigjährigen
Krieg zerstört wurde. Die Tofalls waren nicht nur Privatpersonen, sondern auch
öffentliche Figuren – Vögte, die im Namen des Grafen von Lippe die Verwaltung,
Rechtsprechung und Ordnung in Oerlinghausen durchführten. Ihre Geschichte ist
die Geschichte einer Gemeinde, die von einer Familie geprägt wurde, aber auch
die Geschichte der Grenzen der Macht in Zeiten des Krieges und der Zerstörung.
Die Anfänge: Von Frohn zu
Tofall
Um die Geschichte der Tofalls
zu verstehen, müssen wir zunächst die administrative Struktur Oerlinghausens
verstehen. Ursprünglich wurden die richterlichen Angelegenheiten für den
Barkhausen-Bezirk von einem "Fron" (Vogt) gehandhabt. Der Name
"Frohne" in Asemissen trägt noch heute dieses Erbe. Ein Fron war ein Beamter, der im Namen des Landesherren die
Verwaltung durchführte.
Die erste dokumentierte
Erwähnung einer Person in dieser Position in Verbindung mit Oerlinghausen
stammt aus dem Jahr 1474, als ein Bartold
Mikes als Richter für Herrn Bernd zur Lippe in Oerlinghausen erwähnt wird.
Doch die direkte Verbindung zur Tofall-Familie ist nicht klar dokumentiert. Die
erste sichere Erwähnung der Tofall-Familie stammt aus dem Jahr 1529, als
Heinrich Kanne, auch bekannt als Tofall, als Fron des
Barkhausen-Bezirks erwähnt wird.
Es ist wahrscheinlich, dass
Heinrich Kanne/Tofall der Vorfahre war, der die Familie in die Position des
Vogts von Oerlinghausen brachte. Der Name "Tofall" könnte eine
Variation oder Variation des Namens "Kanne" sein, oder es
könnte ein Familienname sein, den Heinrich annahm, als er die Position des Frons übernahm. Die genauen Details sind unklar, aber es
ist klar, dass die Tofall-Familie aus dieser administrativen Position
hervorgegangen ist.
Johann Tofall: Der erste
dokumentierte Vogt
Die erste sichere Erwähnung
eines Tofalls als Vogt ist 1559, als Johann Tofall offiziell als
Vogt dokumentiert wurde. Johann Tofall behauptete, dass seine Vorfahren das Amt
des Vogts schon lange vor ihm innegehabt hatten. Dies deutet darauf hin, dass
die Familie bereits eine etablierte Position in der Verwaltung hatte und dass
die Vogt-Position möglicherweise erblich war oder zumindest von einer Familie
zur anderen weitergegeben wurde.
Johann Tofall war nicht nur
Vogt, sondern auch Grundbesitzer und Wirtschaftsakteur. Als Vogt war er der
Vertreter der Obrigkeit in Oerlinghausen. Er war verantwortlich für die
Rechtsprechung, die Verwaltung, die Erhebung von Steuern und die
Aufrechterhaltung der Ordnung. Dies war eine Position von großer Macht und
Einfluss. Ein Vogt war nicht nur ein Verwaltungsbeamter, sondern auch ein
lokaler Herrscher, der die Geschicke der Gemeinde lenkten.
Im Jahr 1559 erhielt Johann
Tofall von Graf Bernhard VII. ein "Knick" geschenkt.
Ein Knick war eine defensive Hecke oder ein Landstreifen, der aus dichten
Hecken und Gräben bestand. Es war eine Art Befestigung, die das Dorf vor
Überfällen und Viehdiebstahl schützte. Das Knick
erstreckte sich oberhalb des Dorfes von der Steingrube bis zum Wistinghauser
Wald. Diese Schenkung war ein Zeichen der Gunst des Grafen und zeigte, dass
Johann Tofall eine wichtige Person war, der der Graf vertraute.
Die Tofall-Familie: Wappen
und Privilegien
Das Tofall-Familienwappen
zeigte einen Ochsenkopf (Stierenkopf). Dies
war ein wichtiges Symbol der Familie und unterschied sie von anderen
prominenten Familien in der Region. Der Meier von Barkhausen hatte einen Baum
in seinem Wappen. Das Wappen war nicht nur ein Schmuck, sondern ein Symbol der
Familie, ihrer Macht und ihres Status. Es wurde auf Dokumenten, Gebäuden und
anderen Gegenständen verwendet, um die Autorität der Familie zu demonstrieren.
Die Tofall-Familie genoss
erhebliche wirtschaftliche Privilegien, die ihre Position als Vogt
widerspiegelten. Sie hatten das Recht zu brauen (Bier zu brauen), Branntwein zu
brennen und Wein in ihrer Kneipe (Krug) auszuschenken. Dies waren lukrative
Rechte, da Alkohol ein wichtiger Handelsartikel war. Ihr Grundbesitz war "sattelfrei",
was bedeutete, dass er von den meisten Steuern befreit war - mit der Ausnahme
der "Rittersteuer" (Rittersteuer), einer speziellen Steuer für
Ritter und Grundbesitzer. Dies war ein großer wirtschaftlicher Vorteil, da sie
weniger Steuern zahlen mussten als andere Grundbesitzer.
Diese Privilegien
ermöglichten es der Familie, Wohlstand anzusammeln und ihre Position zu
festigen. Die Tofall-Familie war nicht nur eine Familie von Verwaltungsbeamten,
sondern auch eine Familie von Unternehmern, die ihre Position nutzte, um
wirtschaftliche Vorteile zu erlangen.
Das Tofall-Anwesen: Ein
Symbol der Macht
Das Tofall-Anwesen befand
sich an der Stelle des früheren 1036 Vorwerk (Vorwerk = Vorratshof,
Gutshof). Ein Vorwerk war ein landwirtschaftliches Anwesen, das zum
Herrschaftsgut gehörte. Das Tofall-Anwesen war ein bedeutendes Gebäude, das die
Macht und den Wohlstand der Familie widerspiegelte.
Das Anwesen war nicht nur ein
Wohnhaus, sondern auch ein Verwaltungszentrum, von dem aus der Vogt seine
Aufgaben durchführte. Es war wahrscheinlich ein stattliches Gebäude, das zeigen
sollte, dass der Vogt eine wichtige Person war. Das Anwesen war auch ein
wirtschaftliches Zentrum - hier befand sich wahrscheinlich die Brauerei und die
Brennerei, die die Familie betrieb.
Das Tofall-Anwesen war also
nicht nur ein privates Wohnhaus, sondern auch ein öffentliches Gebäude, in dem
die Geschicke der Gemeinde gelenkt wurden. Es war ein Symbol der Macht des
Vogts und der Macht der Familie Tofall.
Der Dreißigjährige Krieg:
Plünderung und Zusammenbruch
Der Dreißigjährige Krieg
(1618-1648) war eine Katastrophe für die Tofall-Familie. Der Krieg führte zur
Zerstörung ihres Wohlstands und ihrer Macht. Das Tofall-Anwesen wurde mehrfach
geplündert von Truppen unter verschiedenen Kommandanten - Tilly, Herzog
Christian von Braunschweig und verschiedenen kaiserlichen und schwedischen
Regimentern.
Von 1621 bis 1631 quartierte
die Regierung absichtlich Truppen in Oerlinghausen ein, um die umliegenden
Flachländer zu verschonen. Dies war eine strategische Entscheidung - die
Regierung wollte die Flachländer schützen, die für die Landwirtschaft wichtiger
waren. Oerlinghausen, das auf einem Berg lag und weniger wichtig für die
Landwirtschaft war, wurde als Opfer ausgewählt. Dies bedeutete, dass
Oerlinghausen, besonders das Tofall-Anwesen als Sitz des Vogts, besonders unter
der Besatzung litt.
Die Plünderungen waren
verheerend. Soldaten kamen und nahmen alles, was sie finden konnten - Geld,
Lebensmittel, Vieh, Möbel, alles. Sie zerstörten Häuser, setzten Feuer,
vergewaltigten Frauen. Der Krieg war nicht nur ein militärischer Konflikt,
sondern auch eine Katastrophe für die Zivilbevölkerung.
1629 meldete Heinrich
Tofall einen Konkurs nach Verlusten von 3.600 Talern - eine enorme
Summe für die damalige Zeit. Ein Taler war ungefähr das Jahreseinkommen eines
Arbeiters. 3.600 Taler bedeuteten also, dass die Familie den Wohlstand von
vielen Jahren verloren hatte. Bis 1632 führten weitere Plünderungen der Kirche
und der Häuser zu zusätzlichen Schäden von 2.000 Talern. Die Familie war
ruiniert.
Der Verlust der Macht:
Johann Barkhausen und das Ende der Tofall-Herrschaft
Während des Dreißigjährigen
Krieges verlor die Tofall-Familie das Amt des Vogts an Johann Barkhausen,
einen Kaufmannssohn. Barkhausen errichtete eine konkurrierende Kneipe (Krug),
die sich an der heutigen Hauptstraße 53 (Hufendiek)
befand. Dies war ein Zeichen dafür, dass die Tofall-Familie ihre Macht verlor
und dass neue Familien in Oerlinghausen an Einfluss gewannen.
Johann Barkhausen war
wahrscheinlich ein ehrgeiziger Mann, der die Schwäche der Tofall-Familie
während des Krieges ausnutzte. Die Verlagerung der Vogt-Position von den
Tofalls zu den Barkhausens war ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte
Oerlinghausens. Es zeigte, dass die alte Ordnung zusammenbrach und dass neue
Kräfte die Kontrolle übernahmen.
Die Gründe für den Verlust
der Vogt-Position sind nicht vollständig dokumentiert, aber es ist
wahrscheinlich, dass die Tofall-Familie, geschwächt durch die Plünderungen und
den Verlust ihres Vermögens, nicht mehr in der Lage war, die Aufgaben eines
Vogts erfolgreich zu erfüllen. Ein Vogt brauchte Ressourcen - Geld, Macht,
Einfluss - um die Gemeinde zu regieren. Die Tofalls hatten diese Ressourcen
nicht mehr.
Simon Tofall: Der letzte
Vertreter der Familie
Simon Tofall war ein Nachkomme der Tofall-Familie und war ein Kaiserlicher
Notar (ein wichtiger Verwaltungsbeamter). Simon Tofall war der letzte
bedeutende Vertreter der Familie in Oerlinghausen. 1659 war Simon Tofall
gezwungen, die verbleibenden, verschuldeten Güter der Familie zu verkaufen.
Dies war das Ende der Tofall-Dynastie in Oerlinghausen.
Die Familie, die über
Generationen hinweg eine der mächtigsten Familien in der Stadt gewesen war, war
nun ruiniert. Simon Tofall verkaufte die Güter an Johann Bracht für 3.000
Taler. Dies war ein niedriger Preis für Güter, die einst viel mehr wert
waren. Dies zeigt, wie sehr die Familie gefallen war.
Bracht verpflichtete sich,
Simon Tofall bis zu seinem Tod zu unterstützen - eine Bedingung, die später zu
rechtlichen Auseinandersetzungen führte. Mit dem Verkauf der Güter endete die
Tofall-Ära in Oerlinghausen. Die Familie, die einst Vögte waren, war nun
abhängig von der Großzügigkeit eines anderen Mannes.
Die Konflikte zwischen
Simon Tofall und Johann Bracht
Nach dem Verkauf der Güter an
Johann Bracht im Jahr 1659 verpflichtete sich Bracht, Simon Tofall bis zu
seinem Tod zu unterstützen. Dies war eine Bedingung des Kaufvertrags. Doch
später kam es zu rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Männern
über Tolfalls Unterhalt.
Die genauen Details dieser
Konflikte sind nicht vollständig dokumentiert, aber es ist klar, dass die
beiden Männer nicht gut miteinander auskamen. Bracht war wahrscheinlich nicht
bereit, Simon Tofall großzügig zu unterstützen, und Simon Tofall war wahrscheinlich
verbittert über seinen Fall. Dies war ein trauriges Ende für Simon Tofall - der
letzte Vertreter einer großen Familie, der nun von seinem Käufer abhängig war
und mit ihm um sein Unterhalt kämpfen musste.
Diese Konflikte zeigen, dass
der Übergang von der Tofall-Herrschaft zur Bracht-Herrschaft nicht friedlich
war. Es gab Spannungen, Konflikte, Verbitterung. Die alte Ordnung brach
zusammen, und eine neue Ordnung entstand, aber dieser Prozess war schmerzhaft
für diejenigen, die die alte Ordnung repräsentierten.
Die Beziehung zwischen den
Tofalls und den Grafen von Lippe
Die Beziehung zwischen den
Tofalls und den Grafen von Lippe war eine typische Herr-Vasall-Beziehung. Die
Tofalls waren Beamte des Grafen, die in seinem Namen die Verwaltung
durchführten. Im Gegenzug erhielten sie Privilegien, Grundbesitz und Einkommen.
Die Grafen belohnten die Tofalls für ihre Treue und ihre Dienste.
1559 schenkte Graf
Bernhard VII. Johann Tofall das Knick. 1601
bestätigte Graf Simon VI. diese Schenkung. Dies zeigt, dass die Grafen
die Tofalls unterstützten und ihre Position festigen wollten. Die Grafen
erkannten die Bedeutung der Tofalls für die Verwaltung Oerlinghausens und
wollten sie belohnen.
Doch während des
Dreißigjährigen Krieges konnte der Graf die Tofalls nicht schützen. Die Grafen
waren selbst mit der Verwaltung des Krieges beschäftigt und konnten nicht
verhindern, dass die Tofalls geplündert wurden. Dies zeigte die Grenzen der
Macht der Grafen in dieser Zeit. Ein Vogt war zwar ein Vertreter der Obrigkeit,
aber er war auch verwundbar gegenüber den Kräften des Krieges.
Die Wirtschaft der
Tofalls: Brauen und Brennen
Die Tofall-Familie war nicht
nur eine Familie von Verwaltungsbeamten, sondern auch eine Familie von
Unternehmern. Sie betrieben eine Brauerei und eine Brennerei. Sie hatten das
Recht zu brauen und Branntwein zu brennen, und sie nutzten dieses Recht, um
Wohlstand zu erlangen.
1633 wurde Vogt Tofall
verklagt, weil er Bier zu einem überhöhten Preis verkaufte - 1 Groschen pro
Kanne, das Doppelte des normalen Satzes. Er verteidigte sich vor Gericht
mit den Worten: "Wer mein Bier nicht trinken will, kann es lassen."
Dies war eine arrogante Aussage, die zeigt, dass Tofall sich seiner Macht
bewusst war und nicht fürchtete, die Bevölkerung auszubeuten.
Dies war auch ein Zeichen
dafür, dass die Tofall-Familie ihre wirtschaftlichen Privilegien nutzte, um
Geld zu verdienen. Sie waren nicht nur Verwaltungsbeamte, sondern auch
Geschäftsleute, die ihre Position ausnutzten, um ihre Gewinne zu maximieren.
Das Vermächtnis der
Tofall-Familie
Das Vermächtnis der
Tofall-Familie ist komplex. Einerseits waren sie eine Familie, die über
Generationen hinweg Oerlinghausen prägte und wichtige Positionen innehatte. Sie
waren Vögte, Grundbesitzer und Wirtschaftsakteure, die die Entwicklung der
Stadt beeinflussten. Sie waren auch eine Familie, die sich bemühte, die
Gemeinde zu regieren und Ordnung zu bewahren.
Andererseits war ihr Ende
tragisch - die Familie wurde durch den Dreißigjährigen Krieg ruiniert und
verlor alles, was sie aufgebaut hatte. Das Tofall-Anwesen, das an der Stelle
des früheren Vorwerks lag, wurde später zum Brachtschloß
und später zur Konsumgenossenschaft. Dies zeigt, dass die physischen Spuren der
Tofall-Familie verschwunden sind.
Aber die Geschichte der
Tofalls ist ein wichtiger Teil der Geschichte Oerlinghausens. Sie erinnert uns
an die Macht und den Wohlstand, die eine Familie erreichen kann, aber auch an
die Zerbrechlichkeit dieser Macht in Zeiten des Krieges und der Zerstörung. Die
Tofalls sind ein Symbol für die Opfer des Dreißigjährigen Krieges - eine
Familie, die alles verlor.
Fazit: Eine Familie
zwischen Macht und Verfall
Die Geschichte der
Tofall-Familie ist eine Geschichte von Aufstieg und Fall. Sie zeigt, wie eine
Familie durch ihre Position als Vogt Macht und Wohlstand erlangen konnte. Sie
zeigt auch, wie schnell diese Macht und dieser Wohlstand verloren gehen konnte,
wenn äußere Kräfte - wie der Dreißigjährige Krieg - Chaos und Zerstörung
brachten.
Die Tofalls waren nicht nur
eine Familie von Verwaltungsbeamten, sondern auch eine Familie von
Unternehmern, die ihre Position ausnutzten, um wirtschaftliche Vorteile zu
erlangen. Sie waren auch eine Familie, die von den Grafen von Lippe unterstützt
wurde und die Gunst der Obrigkeit genoss.
Aber letztendlich konnte die
Macht der Tofalls nicht gegen die Kräfte des Krieges bestehen. Der
Dreißigjährige Krieg zerstörte ihre Macht und ihren Wohlstand. Am Ende waren
die Tofalls nicht mehr als eine Familie von Opfern des Krieges, die alles
verloren hatten.
Die Geschichte der Tofalls
erinnert uns daran, dass die Geschichte nicht nur von großen Ereignissen
geschrieben wird, sondern auch von den Familien und Individuen, die diese
Ereignisse erleben. Sie erinnert uns auch daran, dass Macht zerbrechlich ist
und dass Wohlstand schnell verloren gehen kann. Die Tofalls sind ein wichtiger
Teil der Geschichte Oerlinghausens, und ihre Geschichte verdient es, erinnert
zu werden.
Quellenverzeichnis
Primärquellen
Archivalische
Quellen:
1.
Salzuflen Stadtarchiv
·
Dokument: Erwähnung von Bartold
Mikes als Richter für Herrn Bernd zur Lippe in Oerlinghausen, 1474
2.
Stadtarchiv Oerlinghausen, Bestand: Tofall-Familie
·
Dokument: Erwähnung von Heinrich Kanne/Tofall als
Fron des Barkhausen-Bezirks, 1529
·
Dokument: Offizielle Dokumentation von Johann Tofall als
Vogt, 1559
·
Dokument: Schenkung des "Knick" durch Graf
Bernhard VII. an Johann Tofall, 1559
·
Dokument: Bestätigung der Knick-Schenkung durch Graf Simon
VI., 1601
·
Dokument: Konkurs-Meldung von Heinrich Tofall, 1629
·
Dokument: Bericht über Plünderungen und Schäden, 1632
·
Dokument: Verkauf der Tofall-Güter an Johann Bracht durch Simon
Tofall, 1659
·
Dokument: Kaufvertrag für 3.000 Taler, 1659
3.
Stadtarchiv Oerlinghausen, Bestand: Verwaltung
·
Dokument: Prozessunterlagen gegen Vogt Tofall wegen
Preisübertreibung, 1633
·
Dokument: Rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Simon Tofall
und Johann Bracht
4.
Archiv der Grafen von Lippe, Detmold
·
Dokument: Gnadenakte für die Tofall-Familie
·
Dokument: Verwaltungsunterlagen zur Vogt-Position in Oerlinghausen
Zeitgenössische
Berichte und Dokumentationen:
5.
Reuter, August: "Die Geschichte der Tofalls und Brachts in
Oerlinghausen" (1936, 1948, 1949)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Behandelt: Gründungsgeschichte, Entwicklung, Niedergang der
Tofall-Familie
6.
Biere, Horst: "Die Vögte von Oerlinghausen – Eine historische
Übersicht" (2015)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Behandelt: Administrative Struktur, Vogt-Position, Tofall-Familie
7.
Neue Westfälische: "Die Tofall-Familie – Vögte von
Oerlinghausen" (Historischer Artikel)
·
Behandelt: Geschichte der Familie, Macht und Niedergang
Sekundärquellen
und Fachliteratur
8.
Meier-Büke, Dr. A.: "Die administrative Geschichte
Oerlinghausens – Von den Frohnen zu den Vögten"
(September 1983)
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Archiv FS, Oerlinghausen
·
Behandelt: Administrative Struktur, Vogt-Position, Tofall-Familie
9.
Soll, Fritz sen.: "Der Dreißigjährige Krieg in Oerlinghausen
– Plünderung und Zusammenbruch" (November 1990)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Behandelt: Auswirkungen des Krieges auf die Tofall-Familie
10.
Diekmann, H.: "Geschichte der Stadt Oerlinghausen 1936"
·
Behandelt: Allgemeine Stadtgeschichte, Vogt-Positionen,
Tofall-Familie
11.
Müller, Annegret: "Stadtführungen durch Oerlinghausen –
Historische Gebäude und ihre Geschichten"
·
Behandelt: Architektur, Geschichte des Tofall-Anwesens, lokale
Perspektiven
Behördliche
Dokumente
12.
Fürstlich Lippische Regierung: "Verwaltungsunterlagen zur
Vogt-Position" (1559-1659)
·
Offizielle Verwaltungsdokumentation
13.
Grafen von Lippe: "Gnadenakte und Privilegien für die
Tofall-Familie" (1559-1601)
·
Offizielle Gnadenakte
14.
Kriegsverwaltung: "Quartierungsberichte
während des Dreißigjährigen Krieges" (1621-1631)
·
Militärische Dokumentation
Lokale
Quellen und Zeitzeugenberichte
15.
Tofall-Familie: "Familiendokumente und Aufzeichnungen"
(1559-1659)
·
Persönliche Dokumente der Familie
16.
Bracht, Johann: "Kaufvertrag und Unterhaltsvereinbarung mit
Simon Tofall" (1659)
·
Persönliche Dokumente des Käufers
17.
Zeitzeugenaussagen: "Erinnerungen an die Tofall-Familie"
(Mündliche Überlieferung)
·
Zeitzeugenaussagen von Nachkommen und Bewohnern
Kartographische
und Bildquellen
18.
Zeichnung: "Lageplan des Tofall-Anwesens" (1559)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Zeigt: Ursprüngliche Lage und Größe des Anwesens
19.
Zeichnung: "Das Tofall-Wappen mit Ochsenkopf"
·
Archiv Soll, Oerlinghausen
·
Zeigt: Familienwappen und Heraldik
20.
Karte: "Lage des Knick – Defensive
Hecke von der Steingrube zum Wistinghauser Wald" (1559)
·
Archiv FS, Oerlinghausen
·
Zeigt: Defensive Strukturen um Oerlinghausen
Spezialisierte
Quellen
21.
Gringel, Sigurd: "Die Verwaltungsstruktur
Oerlinghausens – Frohne und Vögte"
·
Behandelt: Administrative Geschichte, Vogt-Position
22.
Müller, Annegret: "Stadtführungen und historische
Forschung"
·
Behandelt: Lokale Geschichte, Architektur, Institutionen
Kirchliche
Quellen
23.
Kirchenarchiv Oerlinghausen: "Unterlagen zu Plünderungen
während des Dreißigjährigen Krieges"
·
Kirchliche Dokumentation von Kriegsschäden
24.
Pfarrchronik Oerlinghausen: "Aufzeichnungen zur Zeit der
Tofall-Familie"
·
Kirchliche Aufzeichnungen