Wer zerschneidet nun das Band?

 

Oerlinghausen. Es wird nichts mehr daraus. Bodo Hombach, Noch-Minister in NRW für Wirtschaft, Technologie, Mittelstand und Verkehr, kann das Band zur Freigabe der Umgehungsstraße in Oerlinghausen nicht mehr durchschneiden. Wie die NEUE WESTFÄLISCHE bereits am Donnerstag berichtete, wechselt der 46-jährige Intimus von Gerhard Schröder ins Bundeskanzleramt. Wird sich der Wechsel auf dem Chefsessel im Düsseldorfer Ministerium auf den Terminplan zur Inbetriebnahme der L 751 n auswirken? Ein klares Nein kam auf Anfrage der NW aus der Pressestelle des NRW-Wirtschaftsministeriums. „Wenn die Straße fertig ist, wird sie auch der Öffentlichkeit übergeben", hieß es. Dies könnte Anfang November der Fall sein, wie der Leiter des Westfälischen Landesstraßenbauamtes, Wolfram Demnitz, jüngst mitgeteilt hatte. Ob dann der designierte Nachfolger Peer Steinbrück in die Bergstadt kommt, ist fraglich. Aus dem Ministerium verlautete, daß sich schon jemand finden werde, „egal ob Minister, Staatsekretär oder Abteilungsleiter". Ziel sei, die Straße schnellstmöglich für den Verkehr freizugeben. Denn: „Allein dafür werden Straßen doch gebaut", so die ministeriale Pressestelle.

[Bild: L 751 n.            SL/Foto: B. Stefan]