Wehrloses Mädchen von Unbekanntem brutal vergewaltigt
Am „Stöhnebrink“ - 16jähriges Opfer mit Messer bedroht
Oerlinghausen. Von einem noch unbekannten Mann wurde am Montagmorgen ein 16-jähriges Mädchen aus Leopoldshöhe vergewaltigt. Die Schülerin, die sich auf dem Schulweg nach Oerlinghausen befand, wurde auf dem „Stöhnebrink“ von einem circa 30- bis 35-jährigen angehalten und nach der Uhrzeit gefragt. Mit einem feststehenden Messer zwang er das Mädchen, mit ihm zu einer abseits gelegenen Kuhle zu gehen. Mit den Worten: „Dir passiert nichts, wenn Du nicht schreist“, schüchterte er sein Opfer ein. Dann verging er sich an der wehrlosen Schülerin. Wie die zuständige Kriminalpolizei in Bad Salzuflen gestern mitteilte, laufen die Ermittlungen auf vollen Touren. Allerdings habe man noch keine konkreten Spuren. Ein Sprecher zur NEUEN WESTFÄLISCHEN: „Wir haben aber noch berechtigte Hoffnungen, den Täter zu fassen.“
Nach Aussagen des jungen Mädchens soll der Mann circa 1,75 Meter groß sein und dunkelbraune, vermutlich glatte Haare haben. Er trug während der Tatzeit (9.15 Uhr) einen dunkelgrünen Bundeswehrparka und darunter einen schwarzen Rollkragenpullover. Der Täter führte ein schwarzes Mofa mit sich. Das Messer, mit dem er sein Opfer bedrohte, soll eine Art Stilett mit spitz zulaufender Klinge sein.
Der Sittenstrolch, der dem Mädchen mit einem Taschentuch die Augen verbunden hatte, versuchte den Eindruck zu erwecken, als stamme er nicht aus der hiesigen Gegend. Möglicherweise wollte er damit die Fahndung der Polizei erschweren.