Jugendzentrum stand allen „Bürgern“ offen

Nur wenig Resonanz zum Informationstag - Rat und Verwaltung waren jedoch vertreten

 

Auch bei der Programmgestaltung hatte man den „Bürgern“ Rechnung getragen. Kaffee und Kuchen am Nachmittag, selbstgebackener Pickert, amerikanische Versteigerung und Volksmusik. Zur Unterhaltung spielte die Meller Hausband. Die fünf Musiker, Wilhelm Schulz, Lothar Köbe, Wolfgang Themes, Jochen Beckmann und Bernd Kleist, boten Folklore aus erster Hand.

Oerlinghausen (bi). Zum „Bürgertag“ lud das Oerlinghauser Jugendzentrum ein. „Wir wollen damit allen zeigen, was wir hier unternehmen, wie wir jetzt nach dem Umbau eingerichtet sind, und welche Jugendliche bei uns mitmachen“, das wurde zur Begründung dieses Tages der offenen Tür gesagt.

Amerikanisch versteigert wurde liebenswerter „Edelkitsch“ - zwei Gemälde von der Sorte wie sie früher in Omas Schlafzimmer hingen, einige Lampen und eine original bayrische Kuhglocke. Der Reinerlös soll dem Jugendzentrum selbst zugute kommen.

Doch was sich die Jugendlichen als Zuschauerstrom vorgestellt hatten, tröpfelte nur spärlich. Nur wenige Erwachsene machten sich auf, um die frischrenovierten Räume des Jugendzentrums zu besuchen, und sich zu informieren, was es mit dem in der Öffentlichkeit teilweise arg lädierten Ansehen des Treffpunkts an der Hermannstraße auf sich hat. Die offizielle Seite, die Vertreter der Stadt Oerlinghausen - und das muß fairerweise gesagt werden -, war dabei. Zu Besuch kamen Bürgermeister Erich Diekhof und Sozialamtsleiter Seibert.

[Bild: Die Meller Hausband spielte Folklore auf dem „Bürgertag“ im Jugendzentrum an der Hermannstraße. Foto: Biere]

[Bild: Volkstanz im Jugendzentrum. Nur wenige „Bürger“ waren dabei. Die Jugendlichen waren größtenteils unter sich. Foto: Biere]