Brief an Kaufmann Weber betreffend der Waschanstalt
Übersetzt von Fritz Soll jun.
An den Ausschuß zur Anlage einer Wasserheilanstalt
z. H. des Herrn E. Weber jun.
in Oerlinghausen.
Ihre letzte Eingabe bezüglich Anlage einer Wasserheilanstalt auf dem Schulgrundstätte ist vom Schulvorstande beraten worden, jedoch kann derselbe auf den gestellten Antrag nicht eingehen, weil der Ausschuß eine zu große Fläche des Grundstücks verlangt, durch dessen Weggabe das der Lehrstelle verbleibende Stück zu klein wird, auch ist in der der Eingabe beigelegten Federzeichnung sowohl, als auf dem Grundstück selbst die projektierte Anlage nicht hinreichend genau markiert, z. B. nicht angegeben, wo das Wasser (darüber eingefügt: […..]) entnommen werden soll. Für das beanspruchte Grundstück würde eine jährliche Vergütung von M 60,00 auch zu gering erscheinen.
Die Herren wollen sich behufs weiterer Verhandlungen wegen der Anlage an den vom Schulvorstande gewählten Ausschuß, bestehend aus den Herrn Pastor Reber, Gebrüder Blume, Fabrikant C. Hölter und Lehrer Schäfermeyer wenden.
Oetenhausen, 20. Juli 1893
Der Schulvorstand
[…..]
Vors. d. Sch. [Vorsitzender des Schulvorstandes]