Stammtisch Alt-Oerlinghausen forscht in der Geschichte
Ein Aktivposten im Lippischen Heimatbund. Vorträge von Werner Höltke bildeten den roten Faden in fast Jahrzehnten
[Bild: Historisch aktiv. Sie trugen viel zum Vereinsleben 2015 des Arbeitskreises Alt-Oerlinghausen bei: Werner Nowak (v.l ), Werner Höltke, Inge Berghoff, Hella Sander, Klaus Ober, Helmut Bracht und Fritz Holzkamp. | © Foto: Horst Biere]
Oerlinghausen. Was als lockerer Stammtisch im Jahre 1998 begann, hat sich in fast zwei Jahrzehnten zu einem echten Geschichtsseminar für Oerlinghauser Historie entwickelt - der Arbeitskreis Alt-Oerlinghausen. Fast dreieinhalbtausend Besucher kamen allein in den vergangenen zwölf Jahren zu den Vorträgen des Vereins, der sich zu einem wichtigen Mitglied im Lippischen Heimatbund entwickelte.
Werner Nowak, Statistiker und Kassenwart des historischen Arbeitskreises stellte jetzt die Daten, Zahlen und Fakten des Stammtisches Alt-Oerlinghausen im Jägerhaus vor. Der rote Faden, der sich von Anbeginn an durch das Vereinsleben zog, sind nach Nowaks Worten die geschichtlichen Vorträge von Werner Höltke gewesen. Werner Nowak: "1998 beginnt Werner Höltke mit seinen Vorträgen, zunächst noch im Wechsel mit Fritz Soll, der allerdings 1999 stirbt." Im Jahre 2011 habe Höltke den 100. Vortrag gehalten, im November 2016 den 145. "Wir rechnen jetzt im Jahr 2017 mit dem 150. Vortrag", prognostizierte er.
Die absoluten Publikumsmagneten der vergangenen zwölf Jahre waren ein Bericht über das Kriegsende in Oerlinghausen von Bernd Wintzer sowie Vorträge über den Bartholdskrug und seine Geschichte sowie das ehemalige Haus Mesecke. Die beiden letzten Vorträge kamen wiederum von Werner Höltke. Viele Mitglieder haben nach der Statistik im vergangenen Jahr zu einem aktiven und informativen Vereinsleben beigetragen. Vor allem Inge Berghoff, Helmut Bracht (1. Vorsitzender), Horst Diekhof, Fritz Holzkamp, Werner Nowak und Klaus Ober. Auch für das kommende Jahr rechnet Werner Nowak wieder mit vielen attraktiven lokalgeschichtlichen Beträgen. Den Anfang machte an diesem Abend ein Beitrag von Werner Höltke über eine Ortsbeschreibung von Carl Caspary, der seine Jugendjahre im Oerlinghausen des 19. Jahrhunderts verlebte. Dieser Vortrag wird die Basis für eine der nächsten Folgen der NW-Serie "Stadtgeschichte" sein.