Jungsozialisten unterstützen Plan der SPD-Fraktion zur Umgehungsstraße

Auszug aus dem Oerlinghauser Anzeiger

 

Der Plan der SPD-Fraktion, eine Kombination der von Diplom-Ingenieur Hinterleitner ausgearbeiteten Fälle II und III herzustellen, findet die volle Unterstützung der Jungsozialisten in Oerlinghausen. Die Zusammenfassung sieht vor, daß sowohl der Stukenbrocker Weg als auch der Hellweg, der bis zum Segelflugplatz ausgebaut wird, an die Umgehungsstraße angeschlossen werden. Denn würde nur der Stukenbrocker Weg mit der Straße verbunden (Fall III), würde sich der gesamte Verkehr mit Zielrichtung Stukenbrock/Paderborn über den Stukenbrocker Weg wälzen. Dies würde den anliegenden Wohngebieten in der Südstadt eine erhebliche Mehrbelastung an Lärm bringen.

Dagegen bei einer Nur-Anbindung des Hellwegs führe der aus der Südstadt kommende Verkehr weiterhin über die Robert-Koch-Straße und die Umgehungsstraße würde ihren Zweck nicht voll erfüllen. So bedeutet diese nun vorgesehene Möglichkeit die optimale Verbesserung der Wohnqualität in den jetzt durch den Verkehr stark beeinträchtigten Gebieten.

Daß die Umgehungsstraße unbedingt notwendig ist, steht für die Jungsozialisten völlig außer Zweifel. Es ist zwar bedauerlich, wieder ein Stück Natur für den Straßenbau opfern zu müssen, doch geht in diesem Falle das Interesse der Lärm geplagten Anwohner vor. Die Güterabwägung muß zwangsläufig zugunsten der Straße und gegen den Baumbestand fallen, denn noch ist ein Baum weniger wert als ein Menschenleben. Für die Bewohner der Holter Straße und der Robert-Koch-Straße bedeutet der Bau der Straße ein Plus an Lebensqualität in Form von Ruhe und stark reduzierter Immissionen.