Mittel für die L 751 auch im Jahre 1986

Brief

 

Oerlinghausen, den 28.7.1981.

Fritz Soll

Landerweg,6

4811 Oerlinghausen

 

Betrifft: Bedenken und Anregungen zur Planfeststellung L 751n.

A. Bedenken.

Die Trassenführung in der jetzigen geplanten Hochlage, wird mit Gewißheit eine Lärmsteigerung für das Wohngebiet Landerweg - Steinbült mit sich bringen.

Die Lärmpegel - Berechnung ist östlich der geplanten Trasse nur bei 1 Haus vorgenommen worden (Landerweg 15). Dieses genügt meiner Ansicht nach auf keinen Fall, da sich das gesamte Wohngebiet in einer abfallenden Lage zur geplanten Trasse befindet. Durch die "Innere Entlastungsstraße" mußte ich in meinem Hause durch den Lärmeinfall aus östlicher Richtung schon umdisponieren. In Zukunft käme dann der Lärm aus nördlicher Richtung. (Evtl. auch noch ein Widerhall vom Menkhauser - Berge).

Ich fordere daher eine Lärmpegel - Berechnung auch für mein Wohnhaus, und eine Trassen - Tieflage mit einen mindestens 260 Meter langen Tunnel.

B. Anregungen.

Die Verlegung des Hermannsweges in den Landerweg und dann abknickend an der geplanten Trasse entlang wieder zum Pastorenweg halte ich für unglücklich. (Überquerung der "Inneren" in einer unübersichtlichen Kurve.)

Ich schlage vor: Weiterführung des Hermannsweges von der Unter- oder Überführung bis zum Anfang des Landerweges, dann links ab bis zum Treppenbauwerk Göddernstraße, und dann geradeaus weiter hochgehend bis zur Kirche. Hier wieder Anschluß an den Hermannsweg. Schon jetzt benutzen 50 % der Wanderer diesen Weg, da ja viele auch zum Germanen-Gehöft wollen.

Ich hoffe das diese Bedenken und Anregungen beim Anhörungstermin ein offenes Ohr finden mögen.

 

Mit freundl. Gruß

Fritz Soll sen.