Senioren besuchten die Stätten des Naziterrors

Kurt Schaefer: Feindbilder abbauen

 

Bielefeld-Sennestadt. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in Ostwestfalen besichtigte der Seniorenkreis der SPD Sennestadt. Unter der Leitung des Seniorenbeauftragten Gerd Sack wurden der Ehrenfriedhof für sowjetische Kriegstote in Stukenbrock-Senne und das ehemalige Konzentrationslager Wewelsburg bei Büren besucht. In Stukenbrock, unweit des britischen Übungsplatzes, sind in einer parkartig gestalteten Gräberanlage rund 65 000 sowjetische Kriegsgefangene bestattet. Hier gedachten die rund 70 Sennestädter Senioren der Opfer der Hitlerdiktatur, indem sie die Gräberreihen mit Blumen schmückten.

Kurt Schaefer vom Vorstand der SPD Sennestadt erinnerte dabei in einer Rede an die grauenvolle Geschichte. Seinen mahnenden Worten folgte die Forderung nach einem Abbau der Feindbilder. Auf der Wewelsburg, dem kleinsten selbständigen KZ im Dritten Reich, wurden die Senioren im dortigen Kreismuseum durch eine zeitgeschichtliche Ausstellung geführt, die erschütternde und zugleich nachdenkliche Dokumente über die einstige Kult- und Terrorstätte der SS zeigt. Unser Bild zeigt die Senioren der SPD Sennestadt auf dem Ehrenfriedhof in Stukenbrock.