Drei Neger verfuhren sich

 

Offensichtlich verfahren hatten sich die farbigen Fahrer dreier amerikanischer Lastwagen, die am Tag nach Ostern, 3. April 1945, vom Buschkamp her auf das Cafe Busch zurollten: Einer der dort an der Straße liegenden deutschen Soldaten feuerte auf den mittleren, mit Benzinkanistern voll beladenen Wagen seine Panzerfaust ab und setzte damit das Fahrzeug sofort in Brand. Auch der nachfolgende, mit Lebensmitteln beladene Lastwagen, der auf den brennenden Wagen auffuhr, ging in Flammen auf. Die schnell herbeigeeilte Bevölkerung zog sich mit Harken und Stangen aus den Flammen heraus, was noch zu retten war. Der vorangefahrene erste Lastwagen, den die Fahrer fluchtartig verlassen hatten, wurde später von einem Zivilisten nach Brackwede gefahren und später bei der Kaserne in Bielefeld als Beute abgeliefert. Die dafür geöffnete Panzersperre am Cafe Busch wurde nicht wieder geschlossen.